„Spider-Man: Far From Home“ – Nettes Zwischenspiel im MCU!

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Wie schon Tom Hollands erstes Abenteuer im Spinnenkostüm ist auch „Spider-Man 2“ eher leichte Kost, eine Teenie-Actionkomödie, die nicht unbedingt zu den Highlights zählt, aber nach dem brachialen „Avengers 4“ den MCU-Fans eine kleine Verschnaufpause gönnt. Tom Holland hat ganz klar die besten Momente, zudem kehrt endlich Samuel L. Jackson als Nick Fury zurück und mit einem gut aufgelegten Jake Gyllenhaal hat der Film einen soliden, wenn auch irgendwie nicht so richtig ernst zu nehmenden Neuling zu bieten. Der Film bietet ein paar nette Einblicke in die Welt nach der Rückkehr der aufgelösten Personen und stellt ein paar kleine Weichen für die Zukunft des Franchise, allerdings nicht so bahnbrechende, wie einem vorher suggeriert wurde. Die amüsanten Teenie-Momente machen den größten Charme des Films aus, alles andere plätschert so vorbei und tut nicht weh. „Far From Home“ ist somit eine eher unspektakulärere Zusatzszene nach dem eigentlichen Ende der Phase 3 des MCU mit „Avengers 4“.

Inhalt

Die Welt ist glücklich, aber auch durcheinander, nachdem die vor fünf Jahren durch Thanos aufgelösten Personen nach dem heldenhaften Kampf der Avengers zurückgekehrt sind. Peter Parker (Tom Holland) war als Spider-Man zwar beim Kampf dabei, sehnt sich aber danach, endlich wieder nur ein einfacher Schüler zu sein, außerdem leidet er sehr unter dem Verlust seines Mentors Tony Stark. So liegt sein Fokus mehr auf einer Klassenfahrt nach Europa, bei der er seinem Schwarm MJ (Zendaya) endlich näher kommen will, als Nick Fury (Samuel L. Jackson) ihn für eine neue Heldenaktion einsetzen will. Da dieser bereits den mächtigen Außerirdischen Mysterio (Jake Gyllenhaal) an seiner Seite hat, um ein paar riesigen Elementarmonstern entgegen zu treten, versucht Peter sich vor einem neuen Avengers-Einsatz zu drücken. Doch die Monster schlagen genau da in Europa zu, wo er sich aufhält. Und Nick Fury hat seine Möglichkeiten, um Peter genau dahin zu bekommen, wo er ihn haben will, egal, ob das Venedig, Prag, Berlin oder London ist.

Review

Schon der erste Solofilm mit Tom Holland war nett und amüsant, aber eben kein großer Kracher. Das wiederholt sich auch hier. Allerdings merkt man dem Film an, dass er auch genau das sein will, ein kurzweiliger Lückenfüller, der ohne viel Drama und Pathos, dafür mit viel Teenie-Charme und Situationskomik die Zeit vertreibt. Theoretisch hätte nach „Avengers 4“ die Phase 3 durchaus enden können, hier kamen alle Handlungsstränge zu einem Ende. Aber der letzte Film ist eben „Spider-Man 2“, also war die Erwartungshaltung groß, was man hier wohl noch zünden würde. Interessanterweise ist man dann aber gar nicht enttäuscht, wenn der erwartete OMG-Moment dann irgendwie ausbleibt. Man ist inzwischen gesättigt von fiesen Cliffhangern, traurigen Abschieden oder krassen Endkämpfen. So ist dieser Film eben nur ein kleiner Epilog, der einen in die MCU-Pause entlässt, ohne einen wieder verrückte Theorien spinnen zu lassen. Schade ist eigentlich nur, dass Jake Gyllenhaal trotz sichtlicher Spielfreude nicht wirklich viel aus seinem irgendwie so gar nicht funktionieren wollenden Charakter machen kann.

So seit allen MCU-Fans gesagt, dass sie sich hier gerne auch Zeit lassen können, bis der Film im Heimkino laufen kann. Bis es richtig weitergeht, dauert es noch. Und erst dann werden die Karten neu gelegt. Ein Moment, den man nach Jahren des Cliffhanger-Jumpings tatsächlich genießen sollte.

Fazit

Der zweite Spider-Man-Film und der letzte Film aus Phase 3 des MCU kommt auf sehr entspannte Weise erstaunlich unspektakulär und entspannt daher, macht aber trotzdem Spaß!

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