„Spider-Man: Far From Home“ – Nettes Zwischenspiel im MCU!

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Wie schon Tom Hollands erstes Abenteuer im Spinnenkostüm ist auch „Spider-Man 2“ eher leichte Kost, eine Teenie-Actionkomödie, die nicht unbedingt zu den Highlights zählt, aber nach dem brachialen „Avengers 4“ den MCU-Fans eine kleine Verschnaufpause gönnt. Tom Holland hat ganz klar die besten Momente, zudem kehrt endlich Samuel L. Jackson als Nick Fury zurück und mit einem gut aufgelegten Jake Gyllenhaal hat der Film einen soliden, wenn auch irgendwie nicht so richtig ernst zu nehmenden Neuling zu bieten. Der Film bietet ein paar nette Einblicke in die Welt nach der Rückkehr der aufgelösten Personen und stellt ein paar kleine Weichen für die Zukunft des Franchise, allerdings nicht so bahnbrechende, wie einem vorher suggeriert wurde. Die amüsanten Teenie-Momente machen den größten Charme des Films aus, alles andere plätschert so vorbei und tut nicht weh. „Far From Home“ ist somit eine eher unspektakulärere Zusatzszene nach dem eigentlichen Ende der Phase 3 des MCU mit „Avengers 4“. Weiterlesen

„Men in Black: International“ – Lieber aus dem Gehirn blitzdingsen!

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Der erste Film der „Men in Black“ mit Will Smith und Tommy Lee Jones von 1997 war ein Geniestreich, doch die Fortsetzung von 2002 ging voll in die Hose. Als man dann aber weitere zehn Jahre später mit „Men in Black 3“ einen gelungenen, dritten Versuch startete, wurde jeder eines besseren belehrt, der das Franchise schon abgeschrieben hatte. Nachdem lange Zeit ein Crossover mit „21 Jump Street“ im Gespräch war, entschied man sich jetzt lieber für eine Fortsetzung mit neuen Darstellern. Das klappt aber irgendwie überhaupt nicht. Trotz der prominenten Neuzugänge Chris Hemsworth, Tessa Thompson, Liam Neeson, Rafe Spall und Rebecca Ferguson schafft es der Film überhaupt nicht, Spannung aufzubauen oder Charme zu vermitteln. Auch der Humor kommt nicht in Gange und wirklich originelle neue Ideen hat „Men in Black 4“ auch nicht zu bieten. Einzig Tessa Thompson macht ihre Sache wirklich gut, trotzdem lohnt sich der Film gerade für Fans der alten Filme nicht wirklich. Kann man schauen, muss man aber nicht. Weiterlesen

„Shazam!“ – DC amüsiert mit kindlichem Superhelden!

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Zu Zeiten von „The Dark Knight“ hatte DC im Comic-Kino ganz klar die Nase vorne, doch seit dem Erfolg des MCU bis zum aktuellen Höhepunkt „Avengers 4“ versauerte das Franchise rund um die „Justice League“, konnte mit „Wonder Woman“ einen kleinen Lichtblick und mit „Aquaman“ solide Unterhaltung bieten, aber das war’s dann auch. Mit „Shazam!“ versucht man nun etwas ganz Neues, denn dieser wohl kaum einem bekannte Superheld ist in Wirklichkeit ein Teenager, der mal eben zum Superhelden gemacht wurde. Und wenn man einem pubertierenden Jungen ohne wirkliches Verantwortungsgefühl solche Kräfte gibt, kann das schon amüsant werden. Überraschenderweise klappt das sogar ziemlich gut, der Film lässt einen vergessen, wieviel düsteren Pathos man bei DC in den letzten Jahren ertragen musste, und stolpert leicht und witzig über die Leinwand. Die kindlichen Gags funktionieren dabei tatsächlich, ohne peinlich zu werden. Und trotzdem gibt es auch ein paar emotionale Momente. Eine schöne Abwechslung im Gegensatz zu ernstem Gekloppe und übertriebenem Slapstick. Weiterlesen

„Avengers 4: Endgame“ – Grandioser Abschluss bzw. Zwischenstand!

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Ja, Phase 3 des MCU endet erst im Sommer mit „Spider-Man: Far From Home“, aber der vierte Film der „Avengers“ ist in jeder Hinsicht ein perfekter Abschluss für alle bisherigen Filme der Marvel-Reihe. So werden hier nicht nur so ziemlich alle Handlungsstränge aller 21 bisherigen Filme zusammengeführt und größtenteils abgeschlossen, es gibt auch so viele Verknüpfungen untereinander, dass es eine wahre Freude ist. „Endgame“ vollendet also nicht nur den „Infinity War“, sondern auch alle Geschichten, die 2008 mit „Iron Man“ starteten. Und obwohl ich natürlich wieder nicht ganz glücklich mit der Zeitreiselogik bin, muss ich zugeben, dass hier wirklich alles richtig gemacht wurde. Nicht nur der Rundumschlag und die direkten Bezüge zu Ereignissen aus über 10 Jahren MCU, garniert mit unglaublich vielen Auftritten von Haupt- und Nebendarstellern aus allen bisherigen Filmen, die Handlung bleibt trotz der drei Stunden Laufzeit spannend und abwechslungsreich, die Gags sitzen und auch die Action setzt noch mal einen drauf. Hier zahlt es sich tatsächlich aus, alle bisherigen Filme gesehen zu haben. Runder hätte man das Ganz nicht abschließen können. Wobei es sich hier ja nicht wirklich um einen Abschluss handelt, mehr um einen abgeschlossenen Zwischenstand. Achtung, ich werde übrigens hier und da etwas spoilern, wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte daher erst später weiterlesen. Weiterlesen

„Captain Marvel“ – Nur bedingt überzeugender Neuzugang!

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Alle Fans des MCU warten ungeduldig auf „Avengers 4“, sodass Disney/Marvel mal wieder einen klugen Schachzug gemacht haben, „Captain Marvel“ kurz vorher in die Kinos zu bringen. Der erste Film mit einer weiblichen Superheldin ist nämlich nicht unbedingt einer der besten aus dem Franchise, bekommt aber starken Auftrieb dadurch, dass sich viele einen Hinweis auf die Ereignisse nach „Avengers 3“ erhofften. Das bietet der Film aber nur bedingt, nach einer langweiligen Einleitung versucht es der Film mit ein wenig Buddy-Komödie und 90er-Nostalgie, doch beides reicht nicht, um den Film aus dem Mittelmaß zu heben. Wie zuvor schon Scarlett Johansson ist auch die talentierte Brie Larson hier schauspielerisch völlig unterfordert, ihr Charakter bietet zuerst nicht genug und am Ende einen solchen Overkill an Fähigkeiten, dass es auch schon wieder langweilig wird. Die wenigen originellen Katzengags um das maunzende Wesen Goose können den Film dann auch nicht mehr retten. Weiterlesen

„Ant-Man and the Wasp“ – Großes und Kleines in rasanter Form!

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Nachdem man im MCU mit dem großen Knaller am Ende von „Avengers 3“ erst mal allein gelassen wurde, schickt Marvel nach einem soliden, aber wenig denkwürdigen ersten Teil seinen „Ant-Man“ noch mal in allen erdenklichen Größen auf die Leinwand. Die Handlung spielt bis auf eine Postcredit-Szene vor dem Kampf mit Thanos und steht wie schon der erste Teil bis auf ein paar Bezüge zu den Ereignissen in „Captain America: Civil War“ ziemlich eigenständig da. Allerdings bietet auch der zweite Teil kaum eine wirkliche Story und konzentriert sich fast ausschließlich auf Humor, Action und amüsante Einfälle mit vergrößerten oder verkleinerten Personen und Gegenständen, die immerhin sehr anschaulich in Szene gesetzt wurden. Somit ist „Ant-Man and the Wasp“ ein MCU-Film zum Luftholen, aber so auch einer der unwichtigsten aus dem Franchise. Weiterlesen