„Sicario 2“ – Brutale Rückkehr in die Welt der Drogenkartelle!

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Was den Thriller „Sicario“ auszeichnete, war eindeutig die Handschrift von Regisseur Denis Villeneuve. Der Film war vielschichtig, optisch und akustisch beeindruckend, die Charaktere vielschichtig und die Handlung immer wioeeder überraschend und absolut fesselnd. Für das Mittelstück der geplanten Trilogie stand der Regisseur leider nicht zur Verfügung, da er mit „Arrival“ und „Blade Runner 2049“ beschäftigt war, was man „Sicario 2“ leider in vieler Hinsicht anmerkt. Regisseur Stefano Sollima bietet zwar ebenfalls einen spannenden Thriller, in dem Josh Brolin und Benicio Del Toro ein weiteres Mal die Frage aufwerfen, auf welcher Seite eigentlich die Bösen stehen und welche Mittel recht sind, wenn Recht und Moral außer Kraft gesetzt wurden. Aber es fehlt eben das Besondere, die spezielle Optik, die dramaturgischen Überraschungen und vor allem die weibliche Note mit Emily Blunt, „Sicario 2“ ist unglaublich gradlinig und selten wirklich überraschend. Was nicht heißt, dass der Film schlecht ist, aber im Vergleich zum ersten Teil kann er leider nur verlieren. Man kann also nur hoffen, dass beim abschließenden „Sicario 3“ auch Villeneuve und Blunt wieder mit von der Partie sind. Weiterlesen

„Mamma Mia 2: Here We Go Again“ – Nur mäßig mitreißend!

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Der erste Teil von „Mamma Mia“ war damals schon nicht unbedingt dramaturgisch ein Hit, aber mit zehn Jahren Abstand muss ich zugeben, dass der Film nicht zuletzt dank der fetzigen Interpretationen der ABBA-Songs doch irgendwie Spaß macht. So habe ich tatsächlich ein wenig Vorfreude für den zweiten Teil empfunden, Kopf ausschalten und schön zwei Stunden von den Songs der schwedischen Popband mitreißen lassen. Doch der zweite Teil kann das Feeling des ersten Teils so gar nicht einfangen, was an vielen Problemen liegt. Zum einen waren die echten Hits von ABBA schon im ersten Teil aufgebraucht worden, sodass man hier eher in der zweiten Riege zugriff. Aber auch die Arrangements sind zwar origineller, aber eben nicht so poppig wie im ersten Teil, sodass irgendwie nicht so zum Mitschunkeln und Mitsingen animiert wird. Und eigentlich darf man hier nicht auf die Story achten, aber den Großteil die damalige Geschichte von Donna, wie sie die drei potentiellen Väter ihrer Tochter kennengelernt, zu erzählen, ist eben nicht nur nicht neu, sondern widerspricht auch an vielen Stellen dem ersten Teil. Ein plumper Versuch, Cher als Großmutter einzubauen, geht auch daneben. So hat der Film zwar ein paar nette Momente, aber ist eben bei weitem kein Good-Feeling-Movie geworden wie der erste Teil. Weiterlesen

„Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ – Ultrageile Dino-Action!

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Für mich wird „Jurassic Park“ immer einer der besten Filme aller Zeiten bleiben, entsprechend enttäuscht war ich davon, dass der Reboot mit „Jurassic World“ nur bedingt gelungen war. Was aber „Sieben Minuten nach Mitternacht“-Regisseur J.A. Bayona aus der Fortsetzung rausgeholt hat, hätte selbst ich niemals erwartet. „Jurassic World 2“ ist ein bildgewaltiges Dino-Highlight, bei dem neben krasser Action, extremem Horror und nervenraubender Spannung auch Humor und Emotionen nicht zu kurz kommen. Am beeindruckendsten ist aber die Kameraarbeit, hier merkt man eben doch, ob ein Regisseur inszenieren kann oder nicht. Auch die Effekte sind rundum gelungen, so echt haben Dinosaurier noch nie auf der großen Leinwand ausgesehen. Einfach atemberaubend – in jeder Form! Für mich nach „Jurassic Park“ ganz klar der zweitbeste Film der ganzen Reihe! Weiterlesen

„Deadpool 2“ – Wenig überzeugende Fortsetzung!

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Man kann gerne zugeben, dass der erste Teil von „Deadpool“ eine originelle neue Herangehensweise an die Marvel-Welt und das „X-Men“-Universum geboten hat, auch wenn das ständige Zotengelaber und die Gewalt schon an die Grenzen des Erträglichen gingen. Die Fortsetzung setzt natürlich auch auf den ununterbrocheen Sprüche klopfenden Ryan Reynolds, Gewalt und viel Humor unter der Gürtellinie, aber das ist eben nichts Neues mehr und die Handlung des zweiten Teils kann auch nur bedingt überzeugen. Das ständige Durchbrechen der vierten Wand und die ironischen Abrechnungen mit „Logan“, „Wolverine“ und „Green Lantern“ sorgen sicher für einige herrlich absurde Momente, aber wen der erste Teil schon nicht überzeugen konnte, der wird hier auch nicht zum Fan werden. Weiterlesen

„Pacific Rim 2: Uprising“ – Roboter! Bumbum! Buff!

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Guillermo del Toro ist ein außergewöhnlicher Regisseur, was er unlängst mit „Shape of Water“ wieder unter Beweis stellen konnte. Mit „Pacific Rim“ schickte er vor fünf Jahren einen für ihn recht ungewöhnlichen Popcorn-Actioner ins Kino, der allerdings aufgrund seiner völlig überdrehten Ideen, dem frechen Diebstahl bei anderen Filmen und vor allem den „Godzilla“-ähnlichen Monstern doch gut unterhalten konnte. Eigentlich war zu erwarten, dass die Riesenroboter irgendwann eine Fortsetzung bekommen würden und dass diese ohne del Toro auf dem Regiestuhl ihren ironischen Stil zugunsten langweiligem Actionkrachwumm opfern würde. Genau das ist auch der Fall. „Pacific Rim 2“ bietet zwar auch einiges an Roboterkämpfen, verzichtet aber fast komplett auf coole Monster und versucht auch noch krampfhaft einen jüngeren Cast um John Boyega und Scott Eastwood zu etablieren, der mit nervigen Sprüchen und übertriebenem Coolness-Gehabe vergeblich versucht, das Publikum bei Laune zu halten. War der erste Teil orginell genug, um auch Menschen mit einem höheren Intellekt unterhalten zu können, zielt der zweite Teil ganz klar nur noch auf pure Actionfans ohne größeren Anspruch. Weiterlesen

„Insidious 4: The Last Key“ – Schockt nicht mehr!

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Gerade Horrorfilme sind dafür bekannt, dass ein Erfolgsrezept bis zur Endlosigkeit fortgesetzt wird, auch wenn die Klasse des Originals bei weitem nicht mehr erreicht wird. Das gilt auch für das „Insidious“-Franchise, nach einem wirklich außergewöhnlichen ersten Teil, der es sogar unter unsere TOP 10 der gruseligsten Horrorfilme aller Zeiten schaffte, folgt nach einer soliden Fortsetzung, einem bereits völlig überflüssigen Prequel ein weiterer Ableger, der wieder das Medium Elise und ihre Geisterjägerfreunde in den Focus setzt. Da sich der Film auch mit der Kindheit von Elise beschäftigt, fügt er sich zwar grundsätzlich gut in die Reihe ein, aber wirklich brauchen tut den Film keiner. So bieten die düstere Atmosphäre, die Schockmomente und fiesen Wesen aus der übernatürlichen Welt kaum noch etwas Neues. EIn wenig Poltergeist-Feeling kommt zwar hier und da auf, aber insgesamt merkt man, dass der Film noch mal versucht, mit dem erfolgreichen Namen Kasse zu machen, aber eigentlich keine wirkliche Daseinsberechtigung hat. Weiterlesen

„Jumanji“ – Dwayne Johnson und Jack Black im Dschungel!

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„Jumanji“ war 1995 ein neuer CGI-Meilenstein und ist wohl einer der bekanntesten Film des 2013 verstorbenen Schauspielers Robin Williams. Nach über 20 Jahren greift man jetzt erneut auf die damals schon sehr erfolgreiche Idee zurück und bringt mit Dwayne Johnson, Kevin Hart und Jack Black in den Hauptrollen eine Neuauflage und gleichzeitig eine Fortsetzung ins Kino. Diese ist für ein paar Lacher gut, sorgt mit einigen Bezügen zum alten Film für ein wenig Nostalgie, bietet aber ansonsten erwartungsgemäß mittelmäßige Action, nicht ganz überzeugende Effekte und etwas zu viel Klamauk. Letztendlich kann man auch den neuen Spielern auf ihr Dschungelabenteuer folgen, so sehr tut der Film nicht weh, aber man verpasst auch nichts, wenn man ihn nicht gesehen hat. Weiterlesen

„Daddy’s Home 2“ – Ämusante Fortsetzung mit Weihnachtsfeeling!

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Wenn eine komplizierte Familiensituation noch komplizierter werden soll, holt man einfach eine zusätzliche Generation dazu, das hat schließlich schon bei „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ gut funktioniert. Das dachte man sich auch bei der Fortsetzung der Komödie „Daddy’s Home – Ein Vater zuviel“, wo das Mega-Weichei von Stiefvater in Form von Will Ferrell mit dem coolen biologischen Vater Mark Wahlberg um die Gunst des Nachwuchses buhlte. Auch wenn Will Ferrells bekannt kindische Performance insgesamt wieder etwas grenzwertig war, funktionierte der Humor letztendlich aufgrund des guten Zusammenspiels mit Mark Wahlberg dann doch irgendwie. Jetzt kehren wir in die Welt der „Co-Daddies“ zurück und dürfen nicht nur John Lithgow als ebenfalls sehr überdrehten Vater von Ferrells Charakter und Mel Gibson (!) als sarkastisch fiesen Dad von Wahlberg mit im Team begrüßen. Zusammen bietet die Großfamilie einen Weihnachtstrip, der teilweise schon fast eine Konkurrenz zu den Griswolds in „Schöne Bescherung“ darstellt. Weiterlesen