„Winchester“ – Geisterrache für Schusswaffengebrauch!

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Die Gewehre aus dem Hause Winchester revolutionierten die Waffensituation in den Staaten maßgeblich, eher unbekannt ist jedoch die Geschichte der Witwe des Waffenherstellers, die bis zu ihrem Tod ein riesengroßes Anwesen in San Francisco Tag und Nacht um weitere Räume erweitern ließ, so dass ein absolut verrücktes Bauwerk entstand. Gerüchten zufolge soll das Haus verflucht gewesen sein und die Witwe soll die Räume anhand der Botschaften von Geistern erhalten haben, die durch die Winchester-Waffen ums Leben gekommen sind. Eine interessante Grundlage für einen Horrorfilm, „Winchester – Das Haus der Verdammten“ funktioniert auch solide als Gruselhorror mit netten Schockeffekten, einer Prise Waffenkritik und vor allem geadelt durch seine Hauptdarstellerin, denn für die Rolle der Lady Sarah Winchester konnte man tatsächlich Helen Mirren gewinnen, die auch in diesem Genre absolut überzeugen kann. Weiterlesen

„Insidious 4: The Last Key“ – Schockt nicht mehr!

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Gerade Horrorfilme sind dafür bekannt, dass ein Erfolgsrezept bis zur Endlosigkeit fortgesetzt wird, auch wenn die Klasse des Originals bei weitem nicht mehr erreicht wird. Das gilt auch für das „Insidious“-Franchise, nach einem wirklich außergewöhnlichen ersten Teil, der es sogar unter unsere TOP 10 der gruseligsten Horrorfilme aller Zeiten schaffte, folgt nach einer soliden Fortsetzung, einem bereits völlig überflüssigen Prequel ein weiterer Ableger, der wieder das Medium Elise und ihre Geisterjägerfreunde in den Focus setzt. Da sich der Film auch mit der Kindheit von Elise beschäftigt, fügt er sich zwar grundsätzlich gut in die Reihe ein, aber wirklich brauchen tut den Film keiner. So bieten die düstere Atmosphäre, die Schockmomente und fiesen Wesen aus der übernatürlichen Welt kaum noch etwas Neues. EIn wenig Poltergeist-Feeling kommt zwar hier und da auf, aber insgesamt merkt man, dass der Film noch mal versucht, mit dem erfolgreichen Namen Kasse zu machen, aber eigentlich keine wirkliche Daseinsberechtigung hat. Weiterlesen

„1922“ – Netflix überzeugt mit weiterer King-Verfilmung

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Gerade erst letzten Monat hatte Netflix mit der Adaption von Stephen Kings „Das Spiel“ ganz weit die Nase vorn, da wird mit „1922“ aus der Novellensammlung „Zwischen Nacht und Dunkel“ gleich die nächste runde Verfilmung einer Vorlage des Horrormeisters nachgereicht. Auch dieser Film hat eine vergleichsweise überschaubare Handlung über einen Farmer, der zusammen mit seinem Sohn seine Frau umbringt und dann selber von einem Unglück ins nächste gerät, doch wer Stephen King kennt, der weiß, dass dieser oft aus den einfachsten Ideen die originellsten Wendungen entwickelt. Der Cast um Thomas Jane, Molly Parker und Dylan Schmid ist perfekt besetzt, die Optik großartig und die Gruselmomente wirklich ungemütlich in Szene gesetzt. Netflix zeigt mal wieder, dass man mit King-Vorlagen, die man in der Lauflänge eines Films fast originalgetreu wiedergeben kann, ein gutes Ergebnis erzielen kann. Weiterlesen