„Victoria“ – Eindringlicher One-Take-Film aus Deutschland

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Zieh dich warm an, „Birdman“! Denn aus Deutschland kommt ein Film, der nicht nur scheinbar, sondern tatsächlich in einem einzigen Take gedreht worden ist – und dieser ist auch noch stolze 2 Stunden und 18 Minuten lang! „Victoria“ ist dabei jedoch nicht nur ein technisches und logistisches Meisterwerk, sondern überzeugt vor allem durch die authentischen Darsteller, die durchgehend glaubhaft bleiben und dafür sorgen, dass dieses kleine Abenteuer in den Berliner Straßen bei Sonnenaufgang eindringlicher ist als viele andere Filme. Weiterlesen

„The Wolf of Wall Street“ – Geld, Sex, Drogen & DiCaprio!

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Und auch Leonardo DiCaprio versucht nach zahlreichen erfolglosen Nominierungen wieder sein Glück als bester Hauptdarsteller bei den Oscars, doch die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr groß. Aber Spaß macht es auf jeden Fall, DiCaprio in der Rolle des Aktienmillionärs Jordan Belfort zu sehen, dessen Autobiografie voller kranker Dekadenz wild und hemmungslos von Regisseur Martin Scorsese in Szene gesetzt wurde. Ein abgedrehter Charakter in einer Welt mit unverhältnismäßig viel Geld, Sex und Drogen! Man kann Belfort lieben, man kann ihn hassen, mitreißen tut er einen auf jeden Fall, nicht zuletzt dank einem wieder mal einzigartig spielenden Leonardo DiCaprio. Weiterlesen

„The Bling Ring“ – Glamour, Party, Drogen, Raub

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Sofia Coppola lässt nach. Obwohl ich nicht zu den (zahlreichen?) Sofia-Coppola-Hassern gehöre und „Lost in Translation“ einer meiner Lieblingsfilme ist, kann ich mittlerweile auch nicht mehr zuviel mit ihren Filmen anfangen, denen man zumindest immer eine atmosphärische Dichte anrechnen konnte. „The Bling Ring“ setzt nun das lethargische Nichts-passiert vom zwar nicht weniger anstrengenden, aber konzeptionell sehr gelungenen „Somewhere“ fort, verzichtet nun aber gänzlich darauf, den Figuren auch nur einen Hauch von Sympathie zuzugestehen. Das macht diese zarte „Spring Breakers„-Version nicht gerade interessanter. Weiterlesen

„The Spectacular Now“ – Authentisch emotional

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„The Spectacular Now“ ist eine der wenigen Dramödien, die es fast durchgehend schaffen, ungekünstelt zu wirken und Stereotype zu vermeiden. Es liegt dabei nicht nur an der Inszenierung von James Ponsoldt und den „(500) Days of Summer“-Drehbuchschreiben Scott Neustadter und Michael H. Weber, dass diese Buchverfilmung so glaubhaft wie selten das Gefühl des Erwachsenwerdens einfangen kann, sondern allen voran den umwerfend guten Hauptdarstellern Miles Teller und Shailene Woodley. Abgesehen vom treffend eingefangenen Coming-of-Age-Aspekt des Films hat es auch kaum ein anderer Film geschafft, Alkohol so subtil-beiläufig und gleichzeitig zum sehr präsenten Thema zu machen. Weiterlesen

„Ganz weit hinten“ – Coming-of-Age mit Sam Rockwell

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Während der Trailer zum im Original „The Way, Way Back“ betitelten Film noch eher eine seichte Feel-Good-Tragikkomödie im Stil von „Juno“ oder „Little Miss Sunshine“ suggeriert, ist der neue Film der Oscar-prämierten Drehbuchautoren Nat Faxon und Jim Rash („The Descendants“), die hier auch Regie führten, eher ein Jugenddrama mit hauptsächlich ernsten Tönen. Auffallend gut schlagen sich dabei Sam Rockwell, der wieder einmal auf voller Länge als cooler Typ überzeugen kann, sowie Steve Carell, der überraschend glaubhaft die Hassperson Nr. 1 des Films verkörpert. Weiterlesen

„Spring Breakers“ – Berauschender Exzess im Gangsterstyle

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‚Spring. Break. Spring. Break. Forever.‘ In der Tat. In so manch einem Moment hatte man das Gefühl, dass dieser repetitive Film nie enden wird. Kaum ein Film hat Kritiker und Kinogänger wohl so gespalten in letzter Zeit: Ist „Spring Breakers“ ein kleines Meisterwerk, dass auf satirische Weise mit einer überbordenen Musik- und Bilderflut die Jugend- und Popkultur von heute bloßstellt – oder doch einfach nur ein sinnleerer Sex-and-Crime-Trip, der der Gangster-Bitches-Szene huldigt und die makellosen Körper der vier Mädels voyeuristisch gnadenlos zur Schau stellt? Die Antwort liegt wohl irgendwo dazwischen. Weiterlesen

„American Pie: Das Klassentreffen“ – Gewohnt peinlich!

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Nach zwei Fortsetzungen und zahlreichen Spin-Offs hat man die alte „American Pie“-Truppe mal wieder ausgegraben, um noch einmal eine bunte Sammlung voller Zoten und Peinlichkeiten auf der großen Leinwand zu präsentieren. Das gelingt hier nicht schlechter und auch nicht besser als bei den alten Filmen, wer darüber lachen kann, wird auch hier lachen, wer dem Fremdschämen schon in den alten Filmen nicht gewachsen war, sollte auch hier die Finger von lassen. Als Fortsetzung sicher gelungen, generell aber peinlich wie die Vorgänger! Weiterlesen

„Piranha 3D“ – Blut, Brüste und Gedärme

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Eigentlich wollte ich mir mit „Piranha 3D“ einen lustigen Monsterfilm für zwischendurch gönnen, das Remake eines Klassikers aus den 80ern, das neben Jerry O’Connell, Ving Rhames und Richard Dreyfuss auch noch das „Zurück in die Zukunft“-Team Christopher Lloyd und Elisabeth Shue wieder zusammenführt. Doch dann flimmerte der Regiename Alexandre Aja auf der Leinwand und mir wurde klar, dass ich mit dem Film doch einen großen Fehler begangen haben könnte. Und so wurde aus einem witzigen Horrorfilmchen ein blutiges Massaker mit pornografischen Elementen. Nach „The Hills Have Eyes“ und „Mirrors“ hat Aja mal wieder nicht begriffen, wo man Grenzen setzen sollte. Weiterlesen