„Anonymus“ – Emmerich entlarvt Shakespeare als Lügner!

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Wenn der Name Roland Emmerich draufsteht, erwartet man eine Action- und Effektorgie, unter der meistens die ganze Erde leiden muss, doch statt eines erneuten Weltuntergangsszenarios ist Emmerichs neuer Film ein Kostümschinken, der zur Zeit William Shakespeares spielt und der weit verbreiteten Verschwörungstheorie folgt, Shakespeare habe seine Werke gar nicht selber geschrieben. Allerdings versucht der Film, zu viele Handlungsstränge zu verknüpfen und entfernt sich oft sehr vom eigentlichen Thema Shakespeare, dass der Film leider oft etwas verworren und langatmig daher kommt.

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„Der Gott des Gemetzels“ – Polanski lässt Eltern zoffen!

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Wenn einfache Theaterstücke auf die Kinoleinwand gebracht werden, wirkt es einerseits seltsam, dass die Handlung nahezu in nur einem Raum spielt, andererseits lenkt nichts von den Darstellungen der Schauspieler ab. Regisseur Roman Polanski hat sich für sein kleines Kammerspiel mit Jodie Foster, Christoph Waltz, Kate Winslet und John C. Reilly vier Schauspieler ausgewählt, die hervorragend in die Rollen der beiden Elternpaare passen, deren Gespräch über einen Konflikt ihrer Söhne immer mehr eskaliert. Wer auf derart minimalistische Filme steht, wird auf jeden Fall begeistert sein, für andere könnte das Szenario allerdings zu schlicht daher kommen.

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Wird das Kino unschärfer oder ich alt?

Ich habe „Mission Impossible Ghost Protokoll“ gesehen und da das seit einer Weile der erste nicht 3D Film war, den ich gesehen hab, fiel mir erst hier auf, dass der Film irgendwie in sich unscharf war. Nun frage ich mich, liegt es an dem Provinz-Kino, einer schlechten Einstellung am Projekter, der Filmkopie, dem generellen Verfall der Filmqualität oder daran, dass ich alt, senil und kurzsichtig werde?

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„Mission Impossible: Phantom Protocol“ – Muss nicht sein!

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Tom Cruise war schon immer ein absoluter Unsympath und doch hatte er ein paar gelungene Filme, z.B. „Mission Impossible“ von Regisseur Brian De Palma. Bei diesem ersten Teil stimmte eigentlich alles, Spannung, Action, eine interessante Agentenstory und eine passende Auswahl an Darstellern. Doch schon der Stil des zweiten Teils passte nicht mehr zum Vorgänger, viel zu sehr konzentrierte man sich auf die übertriebene Action, der dritte Teil wollte mit einer emotionalen Geschichte punkten, in dem er dem Agenten eine Frau andichtete, auch das ging in die Hose. Der vierte Teil ist da schon wieder näher am ersten Teil dran und doch kann auch hier nichts wirklich überzeugen.

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flimmerWAHL 2011 – Wählt Top und Flop des Kinojahres!

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Und wieder geht ein Kinojahr ohne wirkliche Highlights vorbei, oder doch nicht? Dann stimmt mit ab, denn jetzt startet endlich wieder die flimmerWAHL und ihr könnt mit uns die besten und schlechtesten Kinofilme 2011 wählen. Um mitzumachen müsst ihr nur bis zum 31. Dezember 2011 um 12:00 Uhr in einem Kommentar eure TOP 10 und FLOP 10 benennen. Solltet ihr nicht so viele Filme gesehen haben, könnt ihr natürlich auch für weniger Filme stimmen.

Und falls ihr nicht mehr genau wisst, was in diesem Jahr lief, könnt ihr das natürlich bei unseren Kino-Startterminen 2011 nachschauen!

Hier geht es zum Ergebnis der Wahl 2011!

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„Der Gestiefelte Kater“ – Überflüssiges „Shrek“-Spin-Off

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Im zweiten Teil von Dreamworks „Shrek„-Reihe war der Charakter des Gestiefelten Katers eine lustige Idee, doch schon in den Fortsetzungen fing sie etwas zu nerven an, trotzdem beschloss man, dem Kater seinen eigenen Film zu geben. Der spielt in der gleichen Märchenwelt wie „Shrek“, kann aber nur zeitweise mit ein paar Katzenwitzen unterhalten, für einen ganzen Film hat der Charakter einfach nicht genug zu bieten.

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„30 Minuten oder weniger“ – Pubertär, aber doch kurzweilig!

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Jesse Eisenberg konnte in „Zombieland“ und „The Social Network“ überzeugen, also habe ich auch dieser Komödie eine Chance gegeben, die trotz ihres recht pubertären Niveaus mit der Zeit doch recht unterhaltsam wird, was sicher in erster Linie aus dem Zusammenspiel von Eisenberg und Aziz Ansari resultiert. So gibt es hier und da ein wenig zu schmunzeln, dazu ein wenig Action, Spannung und einen Haufen abgedrehter Charaktere, also was für Zwischendurch an einem kalten Winterwochenende.

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