„Smokin‘ Aces“ – Halb gelungene Tarantino-Kopie!

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smokin.jpgWenn man sich mit Stories, Charakteren, Musik und Stil der Filme von Quentin Tarantino oder Guy Ritchie messen will, setzt man die Messlatte schon ziemlich hoch an. Dieser Film bietet aber leider zu viel skurille Charaktere, zu viele Verwirrungen und zu viel Geballer. „Smokin‘ Aces“ handelt von einem Trickbetrüger, der für die Mafia gearbeitet hat und jetzt auf deren Abschussliste steht. Daraufhin versucht nicht nur das FBI ihn als Kronzeugen zu erwischen, auch eine gigantische Liste total verrückter Killer will ihn haben, allerdings mehr in totem Zustand. Dass sich dann alle systematisch selber über den Haufen schießen, ist natürlich zu erwarten.

Leider versucht der Film zu sehr, durch spezielle Schnitte und wildes Hin- und Herschalten zwischen den einzelnen Gruppierungen einen extrem coolen Stil zu erwirken, was aber gerade durch diesen offensichtlichen Versuch mehr nach hinten losgeht. Der Film ist schaubar, aber er will einfach cooler sein als er letztendlich ist. „Lucky # Slevin“ mit Josh Hartnett und Bruce Willis, der vor kurzem in die Videotheken kam, hat ähnliche Probleme, aber er kann wenigstens eine Menge guter Sprüche vorweisen. „Smokin‘ Aces“ hingegen ist nur ein netter Gaunerfilm, der leider zu sehr mit sich selber angeben will…

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Ein Kommentar

  1. OHHH, da bin ich absolut anderer Meinung… Aber dat weisste ja bereits ;-) Ich fand den Film saucool und skuriel, mal ne erfrischende Abwechselung!!! ABSOLUT SEHENSWERT!!! Ich finde er kommt auch ohne „coole“ Sprüche aus und ist absolut komisch und spannend inszeniert! Außerdem… Hey, wer Ben Affleck gleich am Anfang sterben lässt… Respekt ;-)

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