„Still Alice“ – Julianne Moore spielt großartig!

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Ein Film wie „Still Alice“ wäre vielleicht überhaupt nicht aufgefallen, wenn Julianne Moore für ihre Hauptrolle nicht den Oscar bekommen hätte. Dabei ist der Film wirklich sehenswert, unabhängig von Moores grandioser schauspielerischer Leistung. Selten wurde eine Thema wie Alzheimer so gezeigt wie hier – traurig und doch überraschend und gefühlvoll. Moore dabei zuzusehen, wie sie sich von einer gefeierten Wissenschaftlerin zu einer hilflosen Person mit rudimentärem Erinnerungsvermögen entwickelt, ist bitter, aber wirklich eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Als die brillante Wissenschaftlerin und Dozentin Alice immer mehr Blackouts hat, lässt sie ihr Gehirn untersuchen und erhält eine erschreckende Diagnose: Sie hat eine seltene Form von Alzheimer. Während ihr Mann und ihre Kinder versuchen, hinter ihr stehen, wird es für alle mit der zunehmenden Verschlechterung ihres Zustandes immer schwerer, doch Alice versucht sich nicht unterkriegen zu lassen und hat bereits einen Plan B für ihr Schicksal.

Julianne Moore, Alec Baldwin, Kristen Stewart und Kate Bosworth sind gut besetzt und machen ihre Sache gut. Zudem schafft es das Drehbuch, die Entwicklung der Alzheimererkrankung emotional darzustellen, ohne auch nur ansatzweise auf die Tränendrüse zu drücken oder in Kitsch zu verfallen. Man leidet mit allen, aber man wird nie in Traurigkeit ertränkt. „Still Alice“ ist ein bewegender Film über eine erschreckende Krankheit, deren Ausmaße den meisten so vermutlich gar nicht klar sind.

„Still Alice“ erscheint übrigens am 31. Juli 2015 auf DVD und Blu-ray im Handel.

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