„Assassin’s Creed“ – Vermurkste Videospielaction!

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Gefühlt spielte Michael Fassbender in den letzten Jahren in jedem zweiten Film mit und glänzte auch noch jedes Mal mit seinen Leistungen, doch bei diesem Rohrkrepierer kann nicht mal mehr Fassbender gegen das miese Drehbuch anspielen. Vielleicht erschließt sich die wirre Handlung über den Kampf von Tempelrittern und einer Bruderschaft von Assassinen über mehrere Jahrtausende manchen Fans der Videospielvorlage, neue Fans wird sich der Film nicht machen. Neben Fassbender verheizt der Film zudem gleich noch Marion Cotillard, Jeremy Irons, Brendan Gleeson und Charlotte Rampling, die allesamt wohl mit die schlechtesten Darstellungen ihres Lebens abliefern.

assassinscreedCallum Lynch musste als Kind miterleben, wie sein Vater seine Mutter tötete und lebte daher selber ein gewalttätiges Leben, bis er nach einem Mord zum Tode verurteilt wird. Doch dann wacht er nach der Giftspritze in einer seltsamen Einrichtung auf, wo man ihn an eine seltsame Maschine anschließt und ihn so Ereignisse eines seiner früheren Leben als Assassine durchleben lässt. Die Anhänger des Tempelordens hoffen so herauszufinden, wo der legendäre Apfel Edens zu finden ist, Callums altes Ich hatte diesen als letzter erkämpft. Während Callum zuerst bereitwillig in die Welt eintaucht und es ihm egal ist, dass der Templerorden mit dem Apfel jeglichen freien Willen in der Welt vernichten will, wird er immer mehr zu dem Kämpfer, der einst in ihm steckte.

Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Die Handlung ist so bescheuert und absolut nicht nachvollziehbar, die Handlungen der Charaktere ebenfalls nicht. Die Effekte und Kampfszenen wirken billiger als in aktuellen Videospielen und wie schon erwähnt versagen auch die guten Schauspieler. Es ist nicht erklärbar, was die Macher mit diesem Film bezwecken wollten und wieso eigentlich keine Szene wirklich Sinn macht. Am schlimmsten ist aber das Ende, wenn einem auch noch eine Fortsetzung angedroht wird. Die Macher müssen echt viel Geld gehabt haben, wie man sonst so viele gute Schauspieler für die Verfilmung eines so schlechten Drehbuches gewinnen kann, ist für mich sonst nicht nachvollziehbar. Ein absolut überflüssiges Machwerk, das ganz sicher unter meinen Flops für 2016 gelandet wäre, wenn ich den Film noch vor der FlimmerWAHL gesehen hätte.

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