„Stephen King’s Big Driver“ – Maria Bello will Rache!

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Eigentlich wurde diese weitere Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King schon 2014 produziert, aber erst in diesem Jahr angesichts des neuen King-Hypes mal eben auf DVD nachgeworfen. Als Kinofilm hätte der Film auch nicht genug Klasse gehabt, Maria Bello kann zwar als Racheengel überzeugen, ihr ständiges Zwiegespräch mit den Hauptpersonen ihrer Erfolgsromane ist auch nicht uninteressant, aber letztendlich zieht sich der Film dann doch etwas und tappt am Ende von einer Logiklücke in die nächste. Es gibt schlechtere King-Verfilmungen, aber wirklich sehen muss man „Big Driver“ trotzdem nicht!

Inhalt

Autorin Tess Thorne (Maria Bello) hat mit einer Buchreihe über einen Club älterer Frauen, die Verbrechen aufklären, großen Erfolg. Doch nach einer Lesung hat sie eine Panne und der hilfsbereite Lester (Will Harris) entpuppt sich plötzlich als ein brutaler Bastard, der Tess entführt, vergewaltigt und am Ende halbtot in einem Abwasserrohr liegen lässt, zusammen mit zahlreichen anderen Leichen. Doch Tess hat überlebt und sinnt auf Rache. Anstatt zur Polizei zu gehen setzt sie auf ihr kriminalistisches Gespür und will ihren Peiniger selbst zur Strecke bringen.

Review

Letztendlich ist auch „Big Driver“ nicht viel mehr als ein Film über Rache und Selbstjustiz. Natürlich kann man ihr Verlangen nachvollziehen und wünscht dem Vergewaltiger auch ein bitteres Ende, aber das macht noch lange keinen guten Film. Wie schon erwähnt gibt es zwei Aspekte, die den Film sehenswert machen, das ist zum einen Maria Bello, die wirklich überzeugend spielt, und zum anderen die amüsante Idee, wie ihre Romancharaktere ihr im Kopf zur Seite stehen und sie nicht nur bei den Ermittlungen unterstützen, sondern später auch dabei, die Spuren zu verwischen. Es gibt noch ein paar nette Wendungen, aber letztendlich geht die Hauptperson am Ende so unvorsichtig und unlogisch vor, dass man ihr fast schon den potentiellen Erfolg ihres Rachefeldzugs nicht mehr gönnt. Da ich die Vorlage von Stephen King nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob die Vorlage origineller ist, der Film ist es leider nicht. Da hilft auch ein Gastauftritt von Rocklegende Joan Jett nicht.

Fazit

Auch heute muss nicht jede King-Verfilmung überzeugen, „Big Driver“ ist jedenfall eine der schwächeren davon. Maria Bello spielt gut, aber ansonsten hat das Rachedrama zu wenig Originalität und zu viele Logiklücken zu bieten. Auch für King-Fans kein Pflichtprogramm!

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