„Green Book“ – Unterhaltsames Feel-Good-Movie!

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Regisseur Peter Farrelly kommt eigentlich aus der tiefsten Klamaukecke, Filme wie „Verrückt nach Mary“, „Dumm und dümmer“, „Schwer verliebt“ oder „Ich, beide und sie“ gehen auf sein Konto. So darf man schon verblüfft sein, wie sein neuer Film sogar den Oscar als bester Film einheimsen konnte. Mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali hat er auf jeden Fall zwei talentierte Darsteller verpflichten können, die auch wirklich großartig spielen. Dem Film selber gelingt es, eine gefühlvolle Geschichte über Rassismus, Freundschaft und Musik auf angenehme Art aufzubereiten, der Film geht ans Herz, vermeidet aber trotz gelegentlichem Tiefgang trotz des zentralen Themas „Rassismus“ extrem tiefgründig zu werden. So macht der Film Spaß, nicht zuletzt dank des Zusammenspiels der beiden Hauptdarsteller, doch so gut, dass er besser als alle Filme des letzten Jahres gewertet werden könnte, ist er nicht. Anschauen sollte man ihn trotzdem, zumal es fast schon gut tut, das Thema Rassismus nicht so brutal vorgesetzt zu bekommen wie bei „Detroit“, ohne dabei die Botschaft trotzdem nicht zu verfehlen. Weiterlesen

„Radio Rock Revolution“ – Piratenmusik im Meer

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Manchmal gibt es kleine Filmperlen, die man erst entdeckt, wenn sie auf DVD erschienen sind, so ging es mir jedenfalls mit „Radio Rock Revolution“, der bereits im April 2009 in unseren Kinos lief. Dieser Film ist eigentlich gar nichts besonderes, aber er macht Spaß, wird nicht langweilig und die Musik der 60er rundet ihn ab. Regisseur Richard Curtis hat für seine zweite Regiearbeit eine Reihe toller Darsteller bekommen können, die aus den DJs des Piratensenders auf dem Meer tolle abwechslungsreiche Typen machen. Wer die Musik der 60er mag, sollte sich dieses Filmchen nicht entgehen lassen. Weiterlesen

„Flucht ins 23. Jahrhundert“ – Logan rennt weg

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Logans Run

Der „Mittwoch Ohne Niveau“ ist eine Institution, bei der Pau, ich und oft ein intellektueller Gast versuchen, Filme für ohne Gehirn zu schauen. Schon lange stand „Logans Run“ auf meiner Wunschliste und nachdem wir ein paar Supernasen abgearbeitet hatten war es endlich soweit. Wir schauten „Flucht ins 23. Jahrhundert“. Ein, wenn nicht sogar DER Vorläufer alle Science Fiction, Endzeit, Renn- Filme… und wie es nunmal mit den Vorfahren so ist, man ist froh, wenn man sie nur Weihnachten treffen muss. Genauso ging es uns auch mit dieser Perle der kosteneffizienten Filmkunst. Weiterlesen

„Factory Girl“ – Zu oberflächlich

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Biopics sind zurzeit sehr beliebt. Nun hat es Edie Sedgwick, die quasi das It-Girl-Dasein erfunden hat, erwischt. Der Film stellt den Aufstieg von Sedgwick, ihre Zeit mit Andy Warhol und Bob Dylan und schließlich ihren großen Absturz dar, der in erster Linie von Drogen herrührt. Generell hapert es bei diesem Film jedoch leider an Ideen und Raffinessen, die Geschichte interessant zu machen. Das Gesehene wirkt bekannt, wird recht konventionell erzählt und nutzt das Potential der Figuren, aber auch der Künstlerszene und Zeit kaum. Weiterlesen

„Doctor Who“ – WirrWarr ’08 durch Raum und Zeit

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Diesen Samstag lief auf ProSieben die Neuauflage von dem BBC Klassiker „Doctor Who“. Bei Doc Who handelt es sich um einen verrückt wirkenden Typen, der mit seiner Telefonzelle durch Zeit und Raum reisen kann. Er bereist mit seinen blonden Begleiterin alle erdenkbaren Punkte unserer Vergangenheit und Zukunft und schafft es dabei hier und da die Welt zu retten. Die Grundidee der Serie ist, dass uns bekannte Ereignisse vielleicht durch Doctor Who ausgelöst oder erst ermöglicht wurden. Weiterlesen

„Zodiac – Die Spur des Killers“ – Fincher is back!

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Ende der 60er gab es eine Reihe ungeklärter Mordfälle, zu denen sich der sogenannte „Zodiac“-Killer bekannte. Dieser schickte verschlüsselte Botschaften an Polizei und Presse. Da er keinem typischen Schema folgte und alle Verdächtigen aufgrund von Schriftproben nicht überführt werden konnten, tappte die Polizei lange Zeit im Dunkeln. David Fincher, Regisseur von Filmen wie „Fight Club“, „Sieben“ und „The Game“ widmet sich in seinem Film über diesen wahren Fall dem Karikaturist Robert Graysmith, gespielt von Jake Gyllenhaal, der, anfangs nur fasziniert von Zodiacs Codes, mit den Jahren eine Obsession entwickelt, die am Ende droht, seine Familie zu zerstören… Weiterlesen