„The Cloverfield Paradox“ – Leider enttäuschend!

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Um den ersten „Cloverfield“-Film wurde schon vor zehn Jahren ein großes Mysterium gemacht, der Wackelkamera-Stil war neu, die Trailer weckten Neugier, verrieten aber nicht viel, der Monsterhorror selber war dann solide und spannend inszeniert. Vorletztes Jahr kam dann mit „10 Cloverfield Lane“ eine indirekte Fortsetzung in die Kinos, wieder unter großer Geheimhaltung und spannender, origineller Umsetzung, wenn auch nur bedingt mit einer Verbindung zum ersten Teil. Über den dritten Teil „The Cloverfield Paradox“ konnte man ebenfalls nicht viel vorab erfahren, einen konkreten Kinostart gab es nicht, dafür aber Gerüchte um eine Direktveröffentlichung auf Netflix. Die kam dann vor einigen Tagen mehr als überraschend um die Ecke, nur wenige Stunden nach dem ersten Trailer. Wenn man diesen Teil jedoch anschaut, wird einem schnell klar, warum Paramount sich keinen großen Kinoerfolg ausgerechnet hat. Der größtenteils im Weltraum spielende Film wirkt unlogisch und nicht wirklich originell, selbst die Bezüge zum ersten Teil holpern ohne Ende. Weiterlesen

„Die Frau des Zoodirektors“ – Ganz klar kein Tierfilm!

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Wenn man das Cover mit Kuschellöwe sieht und den Titel hört, denkt man sofort an einen Familienfilm wie „Wir kaufen einen Zoo“. Doch „Die Frau des Zoodirektors“ ist ein trauriges Drama, dass die recht unbekannte wahre Geschichte des polnischen Ehepaares Antonina und Jan Żabińska zeigt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden und andere von den Nazis Verfolgte in ihrem Zoo versteckten. Der Film ist gefühlvoll und doch bitter, auch wenn seine Heldin ein wenig überzeichnet wirkt. Das liegt aber nicht in erster Linie an Darstellerin Jessica Chastain, die in der Rolle überzeugen kann. Ganz weit vorne spielt auch mal wieder Daniel Brühl, der als Zoodirektor Berlins und gleichzeitig als hochrangiger Nazi zwischen seinen zoologischen Interessen und der Zuneigung zu Antonia und seinen Pflichten als deutscher Soldat hin- und hergerissen ist. Weiterlesen

„Colonia Dignidad“ – Spannender Thriller!

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Als 1973 durch Pinochets Militärputsch in Chile die Machtverhältnisse massiv verändert wurden, wurde die Siedlung einer deutschen Sekte als Folterstätte für politische Gefangene missbraucht. Der Film des deutschen Regisseurs Florian Gallenberger zeigt das Leben in „Colonia Dignidad“ aus Sicht von zwei fiktiven deutschen Charakteren, die aus der vom brutalen Prediger Paul Schäfer geleiteten Siedlung zu fliehen versuchen. Mit Emma Watson, Daniel Brühl und vor allem Michael Nyqvist ist der Film perfekt besetzt und versteht es bis zur letzten Minute spannend zu bleiben. Weiterlesen

„Captain America 3: Civil War“ – Die Rettung des MCU!

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captainamerica3Bevor die „Avengers“ das erste Mal gemeinsam auf die große Leinwand kamen, holte ich damals den ersten Teil von „The First Avenger“ nach und war verblüfft, wie kurzweilig und mit welcher Selbstironie der Charakter Captain America daher kam. Interessanterweise war es dann auch „The Return of the First Avenger“, der handlungstechnisch das ganze MCU voranbrachte und gleichzeitig völlig umwarf. Seitdem dümpeln die Solofilme der Superhelden-Vereinigung vor sich hin, ausgerechnet „Avengers 2“ war dann die größte Enttäuschung. Doch der Captain kann in seinem dritten Solofilm wieder punkten und ist vor allem aufgrund oder gerade trotz der Fülle von Charakteren aus dem MCU der „Avengers“-Film, der dringend nötig war, um wieder Lust auf mehr zu machen. Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 11: Von Grusel, Gaunern und Schwämmen!

Ich habe in den letzten Monaten so viele Filme gesehen, dass ich hier mal wieder paar etwas kürzer abhandeln muss, sie aber nicht unerwähnt lassen will. Die Kurzkritiken umfassen dieses Mal „The Gunman„, „The Gambler„, „Best Exotic Marigold Hotel 2„, „Sinister„, „Die Frau in Schwarz 2„, „X-Men 5 – Zukunft ist Vergangenheit (Rogue Cut)„, „Spongebob Schwammkopf„, „Kidnapping Freddy Heineken„, „Home„, „Paddington„, „Magic In The Moonlight“ und „A Most Wanted Man„. Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 8: Von Diana, Liberace und Mandela

Wieder mal habe ich ein paar Filme aus den Kinojahren 2013 und 2014 nachgeholt, denen ich mich hier immerhin in Kurzform widmen möchte. Hier kommen daher die Kurzkritiken zu „Inside WikiLeaks„, „Diana„, „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand„, „Der blinde Fleck„, „Für immer Single?„, „Liberace„, „Anchorman 2“ und „Mandela„, interessanterweise fast alle mit einem Bezug zu berühmten Persönlichkeiten und Ereignissen der Geschichte des späten 20. Jahrhunderts. Weiterlesen

„Rush – Alles für den Sieg“ – Daniel Brühl ist Niki Lauda!

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Die Formel 1 ist mir grundsätzlich ziemlich egal, aber trotzdem hat es mich interessiert, wie Rennfahrer-Legende Niki Lauda zu seinem entstellten Gesicht gekommen ist. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass mich dieser Film derart mitfiebern lassen und eine so gute Mischung aus Drama und Actionfilm bieten würde. Wirklich umgehauen hat mich aber die Darstellung Laudas durch Daniel Brühl, dessen Stimme ich vermutlich nicht erkannt hätte, wenn ich ihn nicht gesehen hätte. Aber auch Chris Hemsworth kann als Laudas Gegenspieler James Hunt überzeugen. Ein echter Geheimtipp! Weiterlesen

„Inglourious Basterds“ – Tarantino lässt Nazis killen!

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Oha, diese Kritik wird nicht leicht, was schreibt man, wenn man einen guten Film gesehen hat, aber doch enttäuscht war, weil man etwas anderes erwartet hatte. Vermutlich lässt es sich am besten mit „Jackie Brown“ vergleichen, da freute man sich auch auf einen neuen Tarantino und bekam dann doch etwas ganz anderes als „Reservoir Dogs“ oder „Pulp Fiction“. Nach „Death Proof“ und den Trailern zu „Inglourious Basterds“ hatte ich eine trashige Nazi-Abschlacht-Orgie erwartet, mit viel Gewalt, viel Coolness und viel schwarzem Humor. Aber der Film war dann ganz anders… Weiterlesen