“Die Eiskönigin 2” – Gelungene Rückkehr von Anna und Elsa!

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Als Vater von zwei Töchter kommt man an der “Eiskönigin” natürlich nicht vorbei, doch nachdem der erste Teil es fast an die Spitze meines “Disney-Klassiker-Rankings” geschafft hat, habe ich mich tatsächlich auf die Fortsetzung gefreut. Und die kann man tatsächlich als gelungen betrachten, da die Macher tatsächlich nicht einfach schnell eine billige Fortsetzung zum großen Kassemachen hinterher schickten, sondern tatsächlich sechs Jahre warteten, bis man tatsächlich eine Idee für eine würdige Fortsetzung hatte. So vertraut man zwar auf viele geliebte Grundelemente und schlägt an vielen Stellen den Bogen zum ersten Teil, eröffnet aber gleichzeitig eine völlig neue Welt und bietet den Charakteren ganz neue Möglichkeiten. Die neue Handlung ist witzig, spannend und abwechslungsreich, die neuen Songs gehen gut ins Ohr, auch wenn kein neuer “Lass jetzt los”-Megaohrwurm dabei ist. Für ganz Kleine ist er mitunter schon etwas zu gruselig und spannend, aber er dürfte keinen Fan des ersten Teils enttäuscht aus dem Kino lassen. Weiterlesen

“Der König der Löwen” – Beeindruckende Realverfilmung, aber nötig?

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Gerade erst hat es der Disney-Klassiker “Der König der Löwen” in meinem Ranking der Zeichentrickfilme aus dem Hause Walt Disney ganz weit nach oben geschafft, da läuft auch schon das Real-Remake in die Kinos. Regisseur Jon Favreau setzt hier im Vergleich zu seiner Neufassung vom “Dschungelbuch” ganz klar noch einen drauf! Die Animationen sind der absolute Wahnsinn, nicht nur die Tiere, auch die Landschaften sind wirklich täuschend echt umgesetzt. Auch inhaltlich bietet er wenig Angriffspunkte, schließlich hält er sich fast schon dogmatisch an die Animationsvorlage. Aber während man in den beeindruckenden Bildern schwelgt und der klassischen Handlung ein weiteres Mal folgt, kommt einem aber immer wieder eine Frage in den Sinn: Braucht man diese Version wirklich? Die Frage konnte ich mir auch noch nicht beantworten, aber wenn ich ehrlich bin, würde ich vermutlich doch wieder zuerst zur alten Version greifen, wenn ich den Film noch mal sehen wollen würde. Weiterlesen

“Dumbo” – Tim Burtons seltsame Neuauflage von Disneys Elefant!

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Gerade erst habe ich beim Realremake von “Aladdin” bemängelt, dass die “realen” Neuauflagen der Zeichentrickklassiker zu sehr 1:1 nachgedreht werden, da kommt Tim Burton um die Ecke, der zuletzt mit “Die Insel der besonderen Kinder” und “Big Eyes” mal wieder ganz passable Filme abgeliefert hatte, und stülpt der ohnehin nicht gerade tollen Handlung von Disneys 1941er “Dumbo” so einen absurden Handlungsmurks über, dass ich zugeben muss, von den sehr an der Vorlage bleibenden Versionen doch mehr gehabt zu haben. Auch wenn Burton Danny DeVito und Michael Keaton nach “Batmans Rückkehr” mal wieder kombiniert und mit Eva Green, Colin Farrell, Alan Arkin und in einer sehr kleinen Nebenrolle sogar Lars Eidinger ein paar gute Darsteller in die Zirkusmanege schickt, will hier gar nichts passen. Fans des Originals erkennen zwar an vielen Stellen die wohl als Hommage gedachten Szenen mit Bezug zum Original, bis zu den rosa Elefanten, aber alles soweit verfremdet, dass Dumbo trotz großer Augen mit extremem Kindchenschema irgendwie nie wie der zentrale Charakter wirkt und gleichzeitig die Kinder, ihr Vater und die Zirkusgang auch nicht so richtig als zentrales Element funktionieren wollen. Optisch ist Burtons Stil wie immer eine Augenweide und der fliegende Babyelefant ist auch sehr gut animiert, aber einen Klassiker, von dem sich wohl kaum einer überhaupt eine Neuauflage gewünscht hätte, dann mit einer derart verschrobenen neuen Handlung noch weniger interessant zu machen, ist dann auch schon eine Kunst. Weiterlesen

“Aladdin” – Will Smith macht einen auf Dschinni!

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Nach den zuletzt soliden, wenn auch größtenteils überflüssigen Realverfilmungen der Disney-Klassiker “Die Schöne und das Biest” und “Das Dschungelbuch” stand die Neufassung von “Aladdin” nicht zuletzt aufgrund der Besetzung von Will Smith als blauem Wunderlampengeist noch vor dem Start in der Kritik. Doch verblüffenderweise ist Smith mit das größte Highlight des Films. Da er gar nicht erst versucht, die Zeichentrickversion von Robin Williams zu kopieren, kann er dem Dschinni seine ganz eigene Note und vor allem einen anderen Humor verpassen, der tatsächlich immer wieder zündet. Ansonsten schafft es auch Regisseur Guy Ritchie nicht, eine Realversion zu drehen, die den Zeichentrick-Klassiker überbietet. “Aladdin” ist bunt, actionreich und kurzweilig, zudem bekommt er hinsichtlich der Story ein wenig mehr Tiefe, aber eben nicht genug, um wirklich anders zu sein. Auch die neuen Songs fügen sich zwar gut ein, toppen aber nicht die bekannten Ohrwürmer. Disney wird zwar diese Linie noch weiter fahren, aber Disney-Fans werden trotz zahlreicher anderer ähnlicher Projekte wohl noch lange warten müssen, bis eine Realverfilmung mal einen der Klassiker toppen kann. Weiterlesen

“Robin Hood” – Ganz klar kein Treffer ins Schwarze!

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Für mich gibt es eigentlich nur zwei echte “Robin Hood”-Filme, die Version von Disney aus meiner Kindheit und “Robin Hood – König der Diebe” mit Kevin Costner. Da die letzte und auch nicht gerade gelungene Kinoversion von Ridley Scott mit Russell Crowe auch schon wieder fast ein Jahrzehnt zurück ist, war die Zeit wohl wieder reif für einen weiteren Versuch. Doch wie schon zuletzt “King Arthur” gelingt eine Wiederbelebung nicht unbedingt, wenn man vorrangig auf wilde Action und geplant coole Sprüche setzt. Taron Egerton kann nicht gegen die langweilige Interpretation des Bogenschützen anspielen und auch Jamie Foxx überzeugt nur bedingt als Little John. Ben Mendelsohn hat als Sheriff von Nottingham noch die besten Momente, und über das maue Spiel von Eve Hewson als Marian müssen wir gar nicht reden. Alles ersäuft in einer Geschichte, die man schon auswendig kennt, aber noch nie so langweilig adaptiert und einer Fülle an nervigen Actionszenen, die mitunter so schnell geschnitten sind, dass man nicht mal richtig erkennt, was eigentlich passiert. Da einem das aber schnell sowieso egal ist, auch nicht weiter schlimm. Hoffen wir mal, dass niemand die Drohung wahr macht, dass dieser Murks nur der Anfang eines ganzen Franchises sein soll. Weiterlesen

“Ralph reichts 2: Chaos im Netz” – Amüsanter Ausflug ins Internet!

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Für mich war “Ralph reichts” damals einer der ersten wirklich gelungenen Animationsfilme aus dem Hause Disney, der nicht mehr von Pixar stammte. Nach der immer noch tollen Mischung aus Anspielungen an die Computerspielwelt, witzigen Gags und trotzdem viel Gefühl, war ich echt gespannt auf den zweiten Teil. Dieses kann leider nicht komplett das Feeling vom Erstling wieder aufleben lassen, bietet aber die wohl verrückteste Interpretation davon, wie es im Internet aussehen könnte. Die unzählbaren Anspielungen auf eBay, Amazon, Google, das Darknet und zahlreiche andere Internetphänomene kann man vermutlich nicht mal nach mehrmaligem Anschauen entdecken. “Ralph reichts 2” setzt bei allem einen drauf, das ist manchmal vielleicht etwas zu viel, wird aber trotzdem jeden begeistern, der den ersten Teil auch schon mochte. Und während es im ersten Teil vorrangig nur um Insiderwissen rund um Spiele ging, hat hier natürlich jeder Zuschauer seine ganz eigenen “Aha”-Momente! Ach ja, natürlich geht es auch hier wieder um Freundschaft, in diesen Momenten geht der Film neben all seinen absurden Ideen auch wieder ans Herz. Weiterlesen

“Christopher Robin” – Winnie Puuh und das Erwachsenwerden!

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Wenn ich nicht erst vor kurzem “Goodbye Christopher Robin”, ein Biopic über die traurige Wahrheit über den “echten” Christopher Robin, gesehen hätte, dann hätte mich diese seichte Disney-Produktion vielleicht mehr überzeugen können. So bleiben “Christopher Robin” zwar einige wirklich putzige Momente und ein paar schöne Botschaften über das Erwachsenwerden und den Umgang mit geliebten Menschen bzw. Wesen. Der Film ist nett, für Kinder streckenweise vielleicht etwas zu depressiv, aber so richtig ins Gedächtnis spielt er sich nicht. Da können auch Ewan McGregor, Haylay Atwell und Mark Gatiss nicht viel rausholen. Für Kinder, die mit “Pu dem Bären” groß geworden sind, werden hier vielleicht ein paar Erinnerungen wach, aber auch wenn es im letzten Drittel mal etwas schneller durch London geht, hat man das Gefühl, das kürzlich bei “Paddington 2” in besserer Form gesehen zu haben. Weiterlesen