„Bright“ – Will Smith als Cop zwischen Orks und Elfen!

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Der mit 100 Millionen Dollar bisher teuerste Netflix-Film wurde zwar in den ersten Tagen extrem oft aufgerufen, doch die Meinungen gehen sehr weit auseinander. Während Kritiker den Copfilm, der in einer alternativen Realität spielt, in der Menschen zusammen mit Fantasiewesen wie Orks, Elfen und Feen leben, fast durchweg durchfallen lassen, ist er bei den Zuschauern relativ beliebt. Woran liegt das? Grundsätzlich ist nicht nur das Szenario interessant, auch wurde die Parallelwelt sehr gut umgesetzt, sodass man schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Handlung ist rasant und grundsätzlich auch spannend, zudem wird das Szenario dafür genutzt, um konkret auf Themen wie Rassismus, Korruption oder Konflikte zwischen den Gesellschaftsschichten einzugehen. Doch gerade da fangen die Probleme bereits an, denn diese Themen werden einem zu übertrieben unter die Nase gerieben, auf der anderen Seite werden die Orks durchweg als Ghettobrutalos dargestellt, was die Grundbotschaft fast schon lächerlich wirken lässt. Zudem werden die meisten Charaktere und ihre Intentionen überhaupt nicht näher erläutert, so wird der Film nach kurzer Zeit zu einer zwar rasanten Verfolgungsjagd, die auf den zweiten Blick aber doch recht konzeptlos daherkommt. Weiterlesen

„Gold“ – Matthew McConaughey wieder in Bestform!

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Nicht zuletzt seit „Dallas Buyers Club“ und „True Detective“ gilt Matthew McConaughey als einer von Hollywoods besten Schauspielern. In der auf einer wahren Begebenheit basierenden Geschichte eines Geschäftsmanns, der nach einem der größten Goldfunde der letzten Jahrzehnte die komplette Finanzwelt aus dem Konzept brachte, kann er sich mal wieder richtig austoben und macht trotz Halbglatze und schlechten Zähnen eine gute Figur. „Gold“ kann aber auch mit seiner verrückten Handlung und einer grandiosen Umsetzung punkten. Ein toller Film über eine Geschichte, die in dieser absurden Form mal wieder nur vom Leben selbst geschrieben sein kann. Weiterlesen

„Girl on the Train“ – Spannender Thriller!

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girlonthetrainEmily Blunt kann hier mal wieder zeigen, dass sie mehr drauf hat als platte Komödien. Als Alkoholikerin macht sie ihre Sache in diesem Thriller sehr gut, aber auch der restliche Cast mit Rebecca Ferguson, Haley Bennett, Justin Theroux, Luke Evans, Édgar Ramírez und Laura Prepon macht seine Sache gut. „Girl On The Train“ ist spannend und unterhaltsam, allerdings irgendwann leider etwas vorhersehbar, trotzdem schafft er es, einen oft genug auf die falsche Fährte zu locken. Ein solider Thriller, den man sich durchaus mal anschauen kann. Weiterlesen

„Point Break“ – Mieses Remake des Klassikers!

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pointbreakKeanu Reeves und Patrick Swayze lieferten 1991 mit „Gefährliche Brandung“ einen rundum gelungenen Thriller ab, bis heute ein absoluter Klassiker. Auch dieser Film fiel jetzt der Remakewelle zum Opfer, die Neuauflage konzentriert sich aber mehr auf inszenierte Extremsportarten und durchtrainierte Körper als auch eine spannende und emotionale Handlung. Die Stunts können sich sicher sehen lassen, aber dann hätte man sich nicht mit den Ideen des Kultfilms schmücken dürfen, sondern was Eigenes draus machen sollen. Für Extremsportfans vielleicht sehenswert, für Fans der Vorlage einfach nur mies. Weiterlesen

„Zero Dark Thirty“ – Auf der Suche nach Osama Bin Laden

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Mit „The Hurt Locker – Tödliches Kommando“ sicherte sich Kathryn Bigelow vor ein paar Jahren den Oscar als beste Regisseurin, mit „Zero Dark Thirty“ ist sie wieder mal auf Oscarkurs. Ihr neuer Film widmet sich der Suche nach al-Qaida-Chef Osama Bin Laden nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bis zur Tötung im letzten Jahr. Sie konzentriert sich dabei auf eine junge CIA-Agentin, deren Einsatz maßgeblich daran beteiligt war. „Zero Dark Thirty“ zeigt dabei nicht nur im Detail den finalen Einsatz, sondern auch Folter und Attentate, Bilder, die eine neue Kontroverse bezüglich der Methoden der Amerikaner aufkommen lassen könnten. Weiterlesen

„Zorn der Titanen“ – Tatsächlich noch mal schlechter…

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Die griechische Mythologie bietet eigentlich viel Stoff für einen coolen Abenteuerfilm, doch nicht nur das misslungene Remake von „Kampf der Titanen“ konnte nicht überzeugen, auch „Krieg der Götter“ und „Percy Jackson“ haben eher für Kopfschütteln statt für Begeisterung gesorgt. Nach den vernichtenden Kritiken hatte man etwas Hoffnung, dass der zweite Teil vielleicht nicht die gleichen Fehler machen würde. Aber auch wenn Perseus keine Glatze mehr hat und Zeus keine glänzende Rüstung mehr trägt, sucht man auch hier eine Handlung vergebens, nicht mal die neuen Monster können überzeugen. Allerdings hat die Eule aus dem Originalfilm auch hier wieder einen kurzen Auftritt. Weiterlesen

Es gibt tatsächlich Titanen in „Wrath of the Titans“!

Das prinzipiell misslungene – wenn auch finanziell recht erfolgreiche – „Clash of the Titans„-Remake bekommt mit „Wrath of the Titans“ (so zumindest der Arbeitstitel) eine Fortsetzung, die am 30. März 2012 in die US-Kinos gelangt und ein Wiedersehen mit Perseus und Co. garantiert. Regie führt diesmal Jonathan Liebesman; das Drehbuch wird von David Leslie Johnson und Dan Mazeau geschrieben. Weiterlesen

„Carlos – Der Schakal“ – Lang, aber überzeugend

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Neben der gekürzten deutschen Kinoversion (185 Minuten) des Biopics über Ilich Ramirez Sanchez, den zeitweise meistgesuchtesten Terroristen der Welt, gibt es vereinzelt auch die ungekürzte Langfassung von sage und schreibe 330 Minuten in den Kinos zu sehen; und genau diese wird hiermit rezensiert. Regisseur Olivier Assayas serviert einem eine zwar lange, aber nie wirklich langweilige Mischung aus „Der Baader Meinhoff Komplex“ und dem „Public Enemy No. 1„-Zweiteiler. Wen die gigantöse Lauflänge nicht abschreckt, sollte dem Film zumindest eine Chance geben. Weiterlesen