Oscars 2018 – Alle Gewinner im Überblick!

Selten war ich mit dem Urteil bei den Oscar-Verleihungen so zufrieden wie in diesem Jahr, nicht zuletzt, weil ich tatsächlich fast alle relevanten Filme rechtzeitig sehen und mir ein Urteil bilden konnte. Auch hier werden die Highlights „Shape of Water“, „Die dunkelste Stunde“ und „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ausreichend gewürdigt und auch gerade bei den ausgezeichneten Haupt- und Nebendarstellern, vor allem bei Gary Oldman und Frances McDormand, bin ich absolut der gleichen Meinung. Schön auch, dass „Dunkirk“ und „Blade Runner“ für die technischen Leistungen bedacht wurden und mit „Coco“ auch endlich mal wieder ein gelungener Pixar-Film im Animationsbereich gewinnt.

Hier alle Gewinner und Nominierten im Überblick: Weiterlesen

„Die dunkelste Stunde“ – Gary Oldman ist Winston Churchill!

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Nach dem vollkommen vermurksten „Churchill“ mit Brian Cox sieht man dieses Mal Gary Oldman in der Rolle eines der bedeutendsten Staatsmänner der 20. Jahrhunderts. Gary Oldman!? Man darf sich zurecht fragen, was der Ausnahmeschauspieler und der ehemalige britische Premierminister miteinander gemeinsam haben mögen, aber Oldmans schauspielerische Leistung ist einfach umwerfend. Die Maske ist einfach beeindruckend und Oldman spielt den äußerst speziellen Churchill brillant mit all seinen guten und schlechten Eigenarten. Doch was „Die dunkelste Stunde“ von Regisseur Joe Wright noch ausmacht, ist der Zeitpunkt, zu dem er spielt, und weil er einen noch einmal in eindrucksvollen Bildern vor Augen führt, dass der Zweite Weltkrieg vielleicht ganz anders ausgegangen wäre, wenn sich Churchill direkt nach seiner Ernennung zum Premierminister 1940 nicht allen zum Trotz der Option auf Verhandlungen mit Deutschland widersetzt und Großbritannien auf den unausweichlichen Widerstand eingeschworen hätte. Zudem liefert der Film den geschichtlichen Hintergrund für „Dunkirk“ gleich mit, der auch die Ereignisse in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. Ein weiteres Meisterwerk des Kinojahres 2018! Weiterlesen

Golden Globe Awards 2018 – Die Gewinner!

Die Verleihung liegt zwar schon zwei Wochen zurück, aber wir wollen euch trotzdem auch hier noch über die Gewinner der diesjährigen Verleihung der Golden Globes informieren, da diese oft als Indikator für die Gewinner bei den Oscars angesehen werden. Großer Gewinner bei den Kinofilmen ist „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, der gleich vier Auszeichnungen mitnehmen konnte, darunter auch „Bester Film“ und „Beste Hauptdarstellerin“. Bei den TV-Auszeichnungen konnten die Serien „The Handmaid’s Tale“ und „Big Little Lies“ die meisten Preise für sich entscheiden. Mit „Aus dem Nichts“ wurde zudem ein deutscher Film aus „Bester fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet.

Hier ist eine Übersicht aller Gewinner aus den Bereichen Kino und TV: Weiterlesen

„Killer’s Bodyguard“ – Reynolds und Jackson im Ballerrausch!

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Wenn „Deadpool“ Ryan Reynolds als Bodyguard und Samuel L. Jackson als Killer aufeinandertreffen und trotz ihrer doch eher gegensätzlichen Jobs zusammenarbeiten müssen, dann könnte dabei richtig krasse Action und ein Menge cooler Sprüche herauskommen. In diesem Fall aber… klappt das tatsächlich! Reynolds und Jackson machen einfach Spaß, die Action überschreitet alle Grenzen, natürlich auch die der Logik, aber das macht hier nichts. Vom Anfang bis zum Ende ist „The Hitman’s Bodyguard“ kurzweilig und absolut unterhaltsam, eine schöne Actionkomödie für Zwischendurch, der neben den beiden Hauptdarstellern auch noch Gary Oldman, Salma Hayek, Elodie Yung und Joaquim de Almeida mit im Cast hat. Weiterlesen

„Den Sternen so nah“ – Mehr Romanze als Mars-Mission!

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Die Grundidee vom Jungen, der während einer Marsmission geboren wurde, auf dem Mars aufgewachsen ist und jetzt die Erde kennenlernen will, ist wissenschaftlich wohl nicht unbedingt fundiert, aber für einen Film schon ok. Doch „Den Sternen so nah“ will irgendwie nicht funktionieren, er erzählt eine recht hanebüchene Liebesgeschichte, die wegen der zahlreichen Logiklücken auch nicht vollkommen als Fundament reicht. Da hilft auch die Starbesetzung um Asa Butterfield, Britt Robertson, Gary Oldman, Carla Gugino und B.D. Wong nicht viel. Ein bisschen Raumfahrt, ein wenig Herzschmerz, aber eben kein richtig gelungener Film. Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 12: Von Freunden, Monstern und Helden!

Und schon wieder kommt die nächste Ladung Kurzkritiken, wieder größtenteils mit ein paar eher unscheinbaren Filmen aus diesem Kinojahr. Dieses Mal widme ich mich in Kurzfassung den Filmen „Asterix im Land der Götter„, „Der Richter„, „Fünf Freunde 4„, „Kind 44„, „Selma„, „Miss Meadows„, „Monsters: Dark Kontinent„, „The Lazarus Effect„, „Horns„, „The D Train“ und „Lauras Stern„. Weiterlesen

„Planet der Affen: Revolution“ – Affentheater aus Hollywood

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Mit Remakes oder Reboots – wer kann mittlerweile noch sagen, wo der Unterschied bei diesen Begriffen liegt – ist das ja so eine Sache. Die meisten sind überflüssig, da sie weder inhaltlich noch künstlerisch mit dem Original mithalten können. Einige werden unterschätzt, da sie mit eben diesem verglichen werden, obwohl sie eher als eigenständiges Werk angesehen werden sollten. Es ist also eine gewisse Spannbreite der Bewertungsmöglichkeiten vorhanden. Es gibt nämlich auch solche Remakes/Reboots, die durchaus als gelungen betrachtet werden können. „Planet der Affen: Prevolution“ (2011) gehörte in diese Kategorie. Anders als in Burtons misslungener Variation des Themas aus dem Jahre 2001 wurde hier einerseits sehr intelligent an die Original-Pentalogie aus den 1960er/1970er Jahren angeknüpft, andererseits ein eigenständiges Film-Universum geschaffen. Kommerziell erfolgreich war der Film auch noch, daher kam kürzlich die Fortsetzung in die Kinos. Diese hinterließ jedoch ein eher zwiespältiges Gefühl. Weiterlesen

„Robocop“ – Wenig originelles Remake des Klassikers!

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Paul Verhoevens Original-„Robocop“ aus den 80ern war ein Meilenstein, brutal und intelligent zugleich. Wie zu erwarten fehlt der Neufassung wie den meisten Remakes einfach das Herz der Vorlage, hier wurden die alten Ideen auf Hochglanz poliert und glatt gebügelt, die Handlung ein wenig an den heutigen Zeitgeist angepasst, aber letzten Endes eben nur schlecht kopiert und nicht neu erfunden. Hauptdarsteller Joel Kinnaman kann dem damaligen „Robocop“ Peter Weller absolut nicht das Wasser reichen und auch die Nebendarsteller wie Gary Oldman, Michael Keaton, Jackie Earle Haley oder Samuel L. Jackson können den Film nicht aus dem Mittelmaß herausheben. Weiterlesen