„A Quiet Place“ – Der leiseste Horrorfilm aller Zeiten!

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Mit „A Quiet Place“ hat das Horrorgenre endlich mal wieder einen Kandidaten, der mit einer frischen neuen Idee daher kommt, und in dem einen jedes noch so kleine Geräusch das Fürchten lehrt. Diese geniale Idee hat bereits jetzt dazu geführt, dass der Film zu einem der erfolgreichsten des Jahres zählt und vermutlich im Verhältnis von Produktions- und Einnahmekosten locker alle großen Blockbuster in die Tasche steckt. Wer kann sich schon vorstellen, in einer Welt zu leben, in der Geräusche sofort fiese Monster anlocken, die den sicheren Tod bedeuten. Das Maximum an Spannung erreicht der Film, wenn die schwangere Hauptperson geräuschlos ein Baby zur Welt zu bringen und danach vor den Monstern versteckt zu halten versucht. John Krasinski kann hier gleich doppelte Lorbeeren ernten, zum einen als Regisseur und zusätzlich als männlicher Hauptdarsteller. Der Film lebt aber maßgeblich von Emily Blunt als Mutter und den beiden Jungdarstellern Millicent Simmonds und Noah Jupe. Weiterlesen

„Red Sparrow“ – Jennifer Lawrence als russische Spionin!

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Zusammen mit Regisseur Francis Lawrence lieferte Jennifer Lawrence (nicht verwandt!) bereits einiges an Mainstream-Ware mit den letzten „Tribute von Panem“-Filmen ab. Von „Red Sparrow“ hatte man eigentlich mehr erwartet. Dieses mehr wird hier in erster Linie durch Sex und vor allem Gewalt dargestellt, Jennifer Lawrence ist die perfekte Besetzung für das verführerische russische Mädchen, das zum eigenen Überleben Spione und Verräter auf allen Seiten gegeneinander ausspielt und das nicht zuletzt dank ihrem Training im harten „Verführungscamp“! Der Film funktioniert grundsätzlich auch nicht schlecht als Spionagefilm mit ein wenig Bond-Feeling, aber trotzdem mit deutlich mehr Härte. Andererseits kommen die Russen hier fast noch schlechter weg als bei „The Death of Stalin“, was vielleicht nicht mehr ganz so zeitgemäß ist, erschreckenderweise aber vielleicht gar nicht so weit von der Realität weg ist, wenn man dem Autor der Romanvorlage glauben mag. Weiterlesen

„Die Verlegerin“ – Spielberg und die Freiheit der Presse!

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Es ist sicher kein Zufall, dass Steven Spielberg zusammen mit den Stars Tom Hanks und Meryl Streep gerade jetzt einen Film in die Kinos bringt, in dem es um den Presseskandal in den 70ern, als die Washington Post und andere Verlage brisantes Material zum Vietnamkrieg in die Finger bekamen und die US-Regierung versuchte, die Veröffentlichung zu verhindern. Wenn auch nicht unbedingt Intelligenz an erster Stelle steht, so zeigt auch dieser Film deutlich die Parallelen zwischen Donald Trump und Richard Nixon, wenn es darum geht, die gegebene Macht zu überschreiten und sich mal eben über alle Grundsätze der Pressefreiheit hinweg zu setzen. „The Post“ ist ein spannender Zeitungsthriller und nicht zuletzt fast schon ein Prequel zu „Die Unbestechlichen“, dem Film über die Watergate Affäre mit Robert Redford und Dustin Hoffman. Bevor Spielbergs nächstes Popcorn-Event „Ready Player One“ in wenigen Wochen in die Kinos kommt, zeigt er noch mal, wie gut er auch „kleine“ Filme in Szene setzen kann. Weiterlesen

„It Comes At Night“ – Postapokalytischer Horrorthriller!

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Wieder mal verkaufen einem Trailer und Marketing einen Film dummerweise als etwas, was er nicht ist. Ich habe bei „It Comes At Night“ einen fiesen Monsterstreifen erwartet, doch der Horror in dem Film, der in einer Zeit spielt, nachdem die Menschheit von einer Seuche fast komplett dahingerafft wurde, geht hier nicht von Monstern oder Zombies aus, wie man erwarten könnte. Der intelligente und äußert spannende Thriller nutzt zwar viele Elemente des klassischen Horrorfilms, doch letztendlich zeigt er eine erschreckende Version davon, was Paranoia auch aus vermeintlich guten Menschen machen kann. Das ist aber letztendlich deutlich gruseliger als ein weiterer Monsterslasher. Weiterlesen

„Flatliners“ – Völlig überflüssige Neuauflage!

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Der 80er-Klassiker „Flatliners“ mit Kiefer Sutherland, Julia Roberts und Kevin Bacon ist in meinen Augen auch kein Meisterwerk, aber trotzdem für die damalige Zeit interessant, da er sich dem Thema „Leben nach dem Tod“ schon damals auf eine interessante, nicht-religiöse Weise widmete. Jahrzehnte später ist die Technik nun schon um Längen weiter, trotzdem gibt es keine verlässlichen Informationen zu dem Thema, eine perfekte Grundlage, um sich dem Stoff auf eine interessante neue Weise ein weiteres Mal zu widmen. Die Chance wird hier allerdings im großen Stil vertan, die Handlung wird kaum variiert, nur der Horroranteil wird unnötig erhöht. Und wer aufgrund der Nebenrolle von „Original-Flatliner“ Kiefer Sutherland auf eine Fortsetzung und einen Bezug zum alten Film gehofft hat, der wird ebenfalls enttäuscht. Auch „Flatliners“ ist nur ein müder Neuaufguss, der dabei tatsächlich die Chance gehabt hätte, dem Stoff eine neue Richtung zu geben. Weiterlesen

„Schneemann“ – Fassbender jagt Killer in Norwegen!

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Ein Kriminalthriller in Nordeuropa, Schnee und Blut, eine normalerweise spannende Kombination. Nicht zuletzt seit der „Millenium“-Trilogie erfreuen sich Krimis aus dem Norden einer großen Beliebtheit. „Schneemann“ könnte auch in diese Sparte passen, mit Michael Fassbender, Rebecca Ferguson, Charlotte Gainsbourg, Val Kilmer und J.K. Simmons prominent besetzt, ausgetattet mit tristen Bildern des schneebedeckten Norwegens, in der Hauptrolle ein fertiger, aber fähiger Ermittler, an seiner Seite eine junge ehrgeizige Frau, beide verfolgen einen fiesen, brutalen Serienkiller. Klingt alles nicht schlecht, doch Fassbender kann tatsächlich mal nicht voll überzeugen, die Handlung ist ein einziger Lückenteppich, sodass man weder genug über die Personen erfährt, noch die Auflösung des Falls wirklich verständlich daher kommt. Schade, aber auch nordische Filme müssen nicht immer überzeugen. Weiterlesen

„Mr. Mercedes“ – Hochspannender King-Thriller in Serie!

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Und weiter geht der Stephen-King-Hype 2017, dieses Mal mit der Verfilmung des ersten Teils seiner Bill-Hodges-Trilogie. „Mr. Mercedes“ ist ein wirklich spannender Thriller über einen pensionierten Cop, der einem nicht gefassten Killer noch auf die Schliche kommen will, aber stattdessen selber von diesem in ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel verwickelt wird. Glücklicherweise wurde der vielschichtige Roman in zehn Serienfolgen umgesetzt, so bleibt genug Zeit für die Charakterbildung und die spannende, immer wieder überraschende Handlung. Das Beste sind aber eindeutig die Darsteller, allen voran Brendan Gleeson als Hodges und Harry Treadaway als Brady „Mr. Mercedes“ Hartsfield, dessen Rolle ursprünglich von dem verstorbenen Anton Yelchin gespielt werden sollte. Ein wirklich toller Krimi, der nicht nur King-Fans voll in seinen Bann ziehen dürfte. Weiterlesen

„Atomic Blonde“ – Charlize Theron als Spionin mit Wumms!

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Die Trailer ließen vermuten, dass hier einen hier eine weibliche Mischung aus „James Bond“ und „John Wick“ erwarten würde, doch die toll choreografierten Actionszenen wurden auch zu einem Großteil schon im Trailer verheizt. „Atomic Blonde“ schwankt allerdings immer hin und her zwischen Action- und Spionagethriller, die zur Grenzöffnung 1989 in Berlin angesiedelte Handlung wirkt oft etwas wirr, aber Charlize Theron und James McAvoy machen Spaß. Ansonsten holpert der Film ein wenig beim Versuch, übertriebene Kampfszenen mit einer verwirrenden Spionagegeschichte zu kombinieren. Vielleicht hätte eine konkrete Ausrichtung insgesamt besser funktioniert. Weiterlesen