„The Equalizer 2“ – Denzel Washington rächt wieder!

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Eigentlich ist Denzel Washington nicht unbedingt der Typ für Fortsetzungen, warum er ausgerechnet bei „The Equalizer“ eine Ausnahme gemacht hat, wird wohl auch immer ein Rätsel bleiben. Der erste Teil war zwar nicht unbedingt ein Flop, aber eben trotzdem nur einer der endlosen Rachethriller mit der Freude am Töten, von denen er derzeit mehr als genug gibt. Aber alles, was der ersten Teil noch originell gemacht hat, ist im zweiten Teil leider voll ins Mittelmaß abgerutscht. Kein innerer Konflikt beim Hauptcharakter, Töten ist wieder ok. Der Junge, den er auf den rechten Pfad führen will, kann sich kein Stück mit Chloe Grace Moretz als leidende Prostituierte im ersten Teil messen, der rote Faden lässt lange Zeit auf sich warten und lässt erst mal Platz für ein paar zusammenhanglose Rache- und Rettungsakte, alles irgendwie nicht wirklich überzeugend. Das Finale mitten im Hurrikan auf einer evakuierten Insel bietet immerhin etwas abwechslungsreichere Atmosphäre. Aber damit sollte auch genug sein, einen weiteren Teil kann die Reihe echt nicht brauchen.

Inhalt

Ex-Agent Robert McCall (Denzel Washington) nutzt seinen Ruhestand und seine Fähigkeiten im Töten dafür, um Gutes zu tun, auch wenn er dafür gerne mal zu bösen Mitteln greift. Als jedoch eine enge Freundin und ehemalige Kollegin umgebracht wird, weiß er, dass er nicht ruhen wird, bis er ihren Tod gerächt hat. Dafür trifft er sich sogar mit seinem Ex-Partner Dave York (Pedro Pascal), der ihn eigentlich für tot hält. Die Täter scheinen nämlich auch aus den eigenen Agentenkreisen kommen zu können und McCall muss aufpassen, wem er überhaupt trauen kann.

Review

Der erste Teil hatte ein paar originelle Ideen, zum einen die Tatsache, dass McCall selten auf typische Waffen zurückgriff und vor allem, dass er seine Attacken immer präzise mit der Stoppuhr abpasste. Hier wird nur selten versucht, vom Standard abzuweichen und das ist schade. „The Equalizer“ ist weder ein Meilenstein unter den Thrillern, noch ein großes Highlight in der Karriere von Denzel Washington, eine so lieblose Fortsetzung hätte aber trotzdem nicht not getan. Was nicht heißt, dass man den zweiten Teil nicht schauen könnte, wer den ersten Teil mochte, der lässt den zweiten auch durchlaufen, aber wirklich begeistert wird wohl keiner aus dem Kino kommen.

Leider ist der Plot auch noch sehr vorhersagbar, große Überraschungen gibt es nicht und über Logik müssen wir natürlich gar nicht reden. Ein paar Kampfszenen sind ganz nett geraten und wie schon erwähnt bietet immerhin der Showdown etwas mehr Abwechslung, aber je mehr Wind aufkommt, desto weniger will die Handlung noch Sinn ergeben.

Also nur was für eingefleischte Fans der ersten Teils oder von Denzel Washington generell, aber nichts für alle, die nach dem ersten Teil gehofft hatten, man würde sich hier eher auf die Aspekte setzen, die den Film aus der Masse von Rachethrillern abgehoben haben und sich nicht der Massenware dermaßen annähern.

Fazit

Denzel Washington darf wieder als brutaler Killer mit guten Absichten zu Werke gehen, das ist beim zweiten Mal allerdings noch weniger originell als beim ersten Teil.

Bildergalerie


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