Nachdem ich in den letzten Tagen Filme wie “Liebe braucht keine Ferien” und “Der letzte Kuss” gesehen habe, habe ich mich gefragt, ob das eigentlich Liebesfilme waren oder ob diese Kategorie eigentlich nur für Filme von Rosamunde Pilcher gilt, weil “gute” Filme zum Thema Liebe immer eher Komödien oder Dramen sind.

So waren diese beiden Filme zum Thema Liebe sehr unterschiedlich. “Der letzte Kuss” mit “Scrubs”-Star Zach Braff drehte sich um ein paar Freunde Ende 20, die sich eher mit den Problemen von Liebe, Vertrauen und Verlockung herumschlagen mussten, und war für mich eindeutig ein Drama und zu tiefgehend für einen Liebesfilm. Bei “Liebe braucht keine Ferien” war die Story einfach zu unrealistisch, seicht und vorhersehbar, um wirklich etwas wie Tiefgang hinein zu interpretieren. Hier taucht “Liebe” schon im Titel auf und ich würde ihn auch eher in den Kategorie “Liebesfilm” einordnen, aber generell läuft er unter “Komödie”. Trotzdem war auch dieser Film unterhaltsam, was wohl in erster Linie den Hauptdarstellern Jude Law, Cameron Diaz, Kate Winslet und Jack Black zu verdanken war.

Als Mann kommt man sich immer wieder seltsam vor, wenn man zugeben soll, einen Liebesfilm zu mögen, aber dafür gibt es inzwischen einfach zu viele Filme zu dem Thema, die mich wirklich begeistert haben wie “Garden State”, “Elizabethtown”, “Hautnah” oder natürlich “Die fabelhafte Welt der Amélie”. Ja, ich mochte sogar “Tatsächlich … Liebe”! Andererseits würde ich keinen Film von Rosamunde Pilcher durchhalten oder mich zu “Dirty Dancing” oder “Pretty Woman” zwingen lassen.

Wie definiert ihr die Kategorie “Liebesfilm” und welche Filme gehören dazu? Und an alle männlichen flimmerBLOG-Besucher: Welcher “Liebesfilm” hat euch begeistern können?

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