Gleich vorweg, ich konnte mit Comics nie wirklich etwas anfangen, schon gar nicht mit den Superhelden-Comics. Trotzdem hat es mich, ohne die Vorlagen zu kennen, immer wieder ins Kino gezogen, wenn mal wieder eine Comicverfilmung am Start war, weil man wohl immer buntes, unterhaltsames Actionkino erwartet. Doch nach dem wirklich schlecht geratenen “Spiderman 3″ habe ich mich gefragt, welche Comicverfilmung für mich als “Unwissenden” denn wirklich gelungen war. Oder waren alle mehr ein Grab für viele Millionen Dollar mit bunten Bildern, aber nichts dahinter?

Von den Superhelden konnten mich die “X-Men”-Filme am meisten begeistern, die “Superman”-Verfilmungen waren irgendwie alle misslungen, besonders “Superman Returns”, was aber bei mir zusätzlich dadurch beeinflusst ist, dass ich “Superman” generell nicht leiden kann. “Batman Begins” behandelt das Thema seines Protagonisten wohl am besten, mir persönlich haben aber immer die ersten beiden Verfilmungen von Tim Burton gefallen. Die ersten beiden “Spiderman”-Filme waren in Ordnung, der dritte war wie gesagt nur noch eine Frechheit.

Aber was gab es da denn noch? Ganz groß waren meistens die Verfilmungen, die eher düstere Vorlagen hatten, ganz vorne natürlich “Sin City” und “300″, aber auch “Constantine”, “V wie Vendetta”, “The Crow” und “Blade” waren gelungen. Mit “Spawn” hingegen konnte ich überhaupt nichts anfangen, “Hulk” war eher unfreiwillig komisch als gut, “Fantastic Four” und “Aeon Flux” waren dann nur noch Schrott und “Daredevil”, “Elektra” und “Catwoman” habe ich mir schon nicht mehr angetan. Dafür haben mich “Hellboy” und “Ghost Rider” gut unterhalten, und da auch “Men in Black” einer Comicvorlage entspringt, sollte man da auch den ersten Teil auf die Liste der Top-Verfilmungen setzen.

Und wie ist das mit euch? Welche Comicverfilmungen waren für euch gelungen, welche nur Schrott? Und kennt ihr die Vorlagen und macht euer Urteil davon abhängig, wie sehr die Verfilmung am Original ist? Oder habe ich vielleicht sogar ein paar wichtige Filme vergessen?