„2012“ – Weltuntergang à la Emmerich

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Roland Emmerich inszeniert erneut eine Zerstörungsorgie. Ob in „Independence Day“, „Godzilla“ oder „The Day after Tomorrow“, Emmerich liebt pompöses Hollywood-Spektakel und nach dem in jeder Hinsicht versagenden „10.000 B.C.“ hat er nun anscheinend beschlossen, ein Katastrophen-Best-Of seiner Filme zu inszenieren. Mit allen Schwächen, die er seit jeher hat und die eher schlimmer als besser werden; allem voran ein schlechtes Drehbuch mit Kitsch und dürftigen Dialogen. Wer einzig und alleine Weltuntergangsaction sehen will und die Gedanken an Logik verdrängen kann, wird optisch allerdings gut bedient. Weiterlesen »

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„Der letzte Sommer der DDR“ – Spiegel-TV-Doku

Mir fiel vor kurzer Zeit die DVD-Box „Der letzte Sommer der DDR“ von dctp in die Hände und da ich ein großer Spiegel-TV-Fan bin, musste ich mir das natürlich mal anschauen. Die vier DVDs sind vollgepackt mit Dokumentationen und originalen TV-Dokumenten aus der Wendezeit 1989/1990. Kaum zu glauben, dass wir nun schon 20 Jahre wieder ein ganzes Deutschland sind. Betrachtet man alleine die Nachrichten aus der Wendezeit, so ist es (zumindest für mich) zwar eine blasse Erinnerung aus der Vorzeit, aber irgendwie auch wie aus einer anderen Welt. Ich hatte die ganzen Ereignisse zwar noch im Kopf, aber ich muss zugeben, dass diese Doku zumindest die Reihenfolge der Ereignisse bei mir wieder ein wenig geordnet hat. Ein schönes Stück Zeitgeschichte auf gewohnt hohem Niveau. Wer sich für deutsche Geschichte interessiert, der sollte hier zuschlagen.

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„Das Gesetz der Rache“ – Der Butler war es!

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„Das Gesetz der Rache“ mit Gerard Butler und Jamie Foxx handelt von einem Menschen, der nicht vergessen kann und der Staatsjustiz Fehler im System vorwirft; mit aller Härte will er sich an jedem Beteiligten rächen. Obwohl dieser neue Thriller wie so viele andere das Thema „Rache“ behandelt, so ist es trotzdem kein stupides „Ein Mann gegen alle“, sondern zeigt interessante Ansätze, hinzu kommt eine packende Inzenierung und gute Darsteller, doch irgendwie weiß der Film selbst nicht, was er sein will. Weiterlesen »

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„Michael Jackson: This Is It“ – Das ausgefallene Comeback

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Man kann über Michael Jackson sagen, was man will, aber wenn die Konzerte auf seiner Comeback-Tour wirklich so umgesetzt worden wären, wie diese Doku über die Proben vor dem überraschenden Tod des Popstars zeigt, hätten sie vermutlich Musikgeschichte geschrieben. Was hier für ein Aufwand mit Videoeinblendungen, aufwendigen Tanzchoreographien und vielem mehr betrieben wurde, Michael Jackson hätte einmal mehr bewiesen, warum man ihn den „King of Pop“ genannt hat. Und obwohl man ihm schon ansieht, dass er älter geworden ist, gelingt es keinem seiner jugendlichen Mittänzer, auch nur ansatzweise seine Körperbeherrschung zu kopieren. Man wird nie erfahren, ob Michael Jackson diese Tour wirklich durchgehalten hätte, aber die Doku zeigt, dass er das Singen und Tanzen trotz allem nicht verlernt hat, ganz im Gegenteil. Weiterlesen »

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„Verblendung“ – Spannender Krimi aus Schweden

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Nordische Filme haben immer einen besonderen Stil, gerade Filme aus Dänemark und Schweden, und angesichts des Erfolgs der „Wallander“-Romane kann man sich auch hierzulande sehr gut mit schwedischen Kriminalgeschichten anfreunden. Die „Millenium“-Trilogie von Stieg Larsson, deren ersten Teil hier filmisch umgesetzt wurde, hat auch außerhalb seines Heimatlandes zahlreiche Verkaufsrekorde gebrochen. Da ich eigentlich mit Krimis nicht so viel anfangen kann, wäre dieser Film wohl an mir vorbei gegangen, wenn man ihn mir nicht empfohlen hätte. Krimifans sollten „Verblendung“ auf keinen Fall verpassen und auch Fans nordischer Filmkunst sollten ihm eine Chance geben, spannend und originell ist er auf jeden Fall. Weiterlesen »

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Filmzitate erraten, Teil 67

zitate67Bevor unser letzter Post an Kommentaren erstickt, machen wir nach den Zitaten aus „Immer Ärger mit Sergeant Bilko“, „Mein Name ist Nobody“, „Ferris macht blau“, „House of Wax“, „300“, „Alien 3“, „Doom“, „Platoon“, „Illuminati“, „Armageddon“, „Falling Down“ und „Batman Begins“ hier mal mit Bastians Zitat weiter:

„Dem ist nichts hinzuzufügen!“

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Kurz kritisiert, Vol. 3: Von Häusern, Hunden und Teufeln

paureview4Und wieder einmal habe ich tief in mein Filmarchiv gegriffen und ein paar Filme rausgesucht, die ich lange nicht mehr gesehen habe, dazu kommen einige Empfehlungen von Bekannten, denen ich natürlich auch nachgekommen bin und von denen ich euch mein Urteil nicht vorenthalten will. Tja, so ein Filmgucker hat viel zu tun! Heute sind „Geschenkt ist noch zu teuer„, „Tanz der Teufel„, „Franklyn„, „Bolt„, „Atlantis„, „John Rabe“ sowie „…und dann kam Polly“ mit dabei. Weiterlesen »

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„Der Informant!“ – Wirklich unfassbar!

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Es gibt Filme, die einen echt aufregen, und bei diesem hätte ich gestern Abend am liebsten die Leinwand zerkloppt! Nicht falsch verstehen, der Film ist echt klasse und wirklich zu empfehlen, aber einen so unfassbar bescheuerten Menschen, wie den von Matt Damon gespielten Marc Whitacre, kann wirklich nur die Realität erfinden. Schon nach einer halben Stunde ist man fassungslos, wie dämlich und uneinsichtig ein Mensch sein kann, aber es wird immer schlimmer. Eigentlich will man jedes Mal wieder laut loslachen, wenn Whitacre sich wieder entgegen jeglicher Logik verhält, aber das Lachen bleibt einem echt im Halse stecken. Regisseur Steven Soderbergh erzählt die verrückte Geschichte auf wunderbar unterhaltsame Weise und Matt Damon macht den Vollidioten Whitacre echt unvergesslich. Weiterlesen »

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„Fame“ – Ein Tanzfilm für beide Geschlechter?

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„Fame“ gehört zu den Filmen, die normalerweise nur für das weibliche Geschlecht produziert werden. Doch dieser neue Film über die Leidenschaft zum Tanzen zeigt im Gegensatz zu den vorigen Filmen dieser Gattung mehr Engagement. „Fame“ will mit tiefgehenden Figuren, ruhigen Szenen und einer realistischen Darstellung vom Kunstgewerbe ernst genommen werden. Und schafft das auch! Man verfolgt das Leben verschiedener Schulgänger einer Kunstschule von dem Tag der Aufnahmeprüfung bis hin zum Abschlussjahr, doch neben Höhen wird es auch Tiefen geben. Beziehungsprobleme, keinerlei Berufschancen und ein harter Konkurrenzkampf. Weiterlesen »

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Quizzern, Take 61, ACTION!

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Und hier noch ein neuer Ausschnitt aus einem Filmscreenshot! Erratet ihr, aus welchem Film er ist? Viel Spaß beim Rätseln!

Und schon erraten! Die Lösung: Weiterlesen »

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Battle 16: Hayden Christensen vs. Diane Krüger

Zeit, mal ein paar fast vergessene Rubriken wiederzubeleben: Der Battle ist zurück und startet sofort durch mit einem Kampf der Superlative, schauspielerische Inkompetenz in weiblicher und männlicher Form! Hayden Christensen, der Mann mit dem einen Gesichtsausdruck und Diane Krüger, die Blondine mit dem schauspielerischen Talent einer Amöbe und der Unfähigkeit, ungestellt zu sprechen und sich selber zu synchronisieren. Was veranlasst Regisseure wie George Lucas oder Quentin Tarantino, derart unqualifizierte Schauspieler für ihre Filme auszuwählen? Und wer hat wirklich die Nase vorne, wer stellt den anderen mit seiner Inkompetenz mehr in den Schatten? Wer hat mehr gute Filme ruiniert? Ihr entscheidet! Der Battle ist eröffnet!

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„(500) Days of Summer“ – Die etwas andere Liebeskomödie

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Im wahren Leben läuft es mit der Liebe oft nicht so wie im Film, sagten sich die Macher dieses Films und gingen das Thema mal von einer anderen Seite an. „(500) Days of Summer“ handelt von Tom und Summer, deren Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen sich über 500 Tage erstreckt. Interessanterweise springt der Film aber kreuz und quer in diesem Zeitraum hin und her und beginnt sofort mit der Trennung der beiden. Die Story ist lustig und traurig zugleich und sicher für jeden nachvollziehbar, der mal glücklich oder unglücklich verliebt war. Die Erzählweise und die großartigen Hauptdarsteller sorgen dafür, dass sich dieser Film weit von der Masse der „Romantic Comedys“ abhebt. Weiterlesen »

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