„Kabale und Liebe“ – Kann einen nicht begeistern

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2006 wurde eine Verfilmung des Stoffes „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Mit sehr vielen bekannten und talentierten Schauspielern und der bekannten Regisseurin Leander Haußmann wurde der Stoff aber eher schlecht umgesetzt. Man entschied sich dabei nicht für eine moderne Umsetzung, wie es bei „Romeo und Julia“ mit Leonardo DiCaprio und Claire Danes der Fall war. Statt schneller Schnitte, greller Farben und einer Übertragung der Geschichte in die heutige Zeit besann man sich eher auf eine normalere Umsetzung, die dafür langweilig gemacht wurde.

Ich kann nicht darüber urteilen, wie gut man den Stoff von Schiller umgesetzt hat. Schillers bekanntes Werk habe ich nicht gelesen. Es geht in „Kabale und Liebe“ um Intrigen und Liebeleien. Ein junges Mädchen wird einem älteren Mann versprochen, doch sie liebt den Sohn des Bürgermeisters. Dadurch kommt es zu einem kleinen Drama und Intrigenspiel zwischen den einzelnen Parteien.

Die Schauspieler sind durchweg klasse. Von Detlev Buck, August Diehl zu Götz George und vielen anderen sind damit sehr erfahrene Schauspieler vertreten, die in ihrem Spiel begeistern können. Die musikalische Umsetzung des Films ist teilweise sehr ungewöhnlich, aber kann nach kurzer Zeit auch begeistern.

Die Menschen, die Schiller mögen oder generell Verfilmungen von solch älteren Geschichten bzw. Theaterstücken sich anschauen, sollten sich diesen Film auch anschauen und werden ihn u.U. mögen. Mich sprach er aber leider weniger an, auch wenn die Schauspieler klasse waren.

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