„Young@heart“ – Lustige Omis und Opis mit Fratzen

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In der Dokumetation „Young@heart“ verfolgt man als Zuschauer die letzten sechs Wochen vor der Premiere einer neuen Tournee der ältesten Chorband der Welt. Die Chormitglieder, im Schnitt alle achtzig Jahre alt, begleitet man durch langwierige Proben, durch Freude und  durch Trauer, um schließlich vor dem Ziel der Band zu stehen. Die Premiere einer neuen Tournee mit neuen Liedern. Doch es treten unerwartete Schwierigkeiten auf, wenn manche Bandmitglieder am Ende ihres Lebens stehen.

Der Regisseur des Films sah den Chor erstmalig in England beim Singen und entschied spontan, von dieser einmaligen Band eine Dokumentation zu drehen. Der Aufhänger des Films ist die anstehende Premiere. Man erlebt die Mitglieder der Band  nicht nur während der Proben, sondern auch privat in ihren Wohnungen. Man erfährt einiges über sie, erlebt sie von ihrer lustigen und ihrer nachdenklichen Seite und muss auch den Verlust einiger Mitglieder verschmerzen.

Schlußendlich sieht man einen Haufen älterer Männer und Frauen, die sehr weise sind und das Leben zum einen nicht zu ernst nehmen und zum anderen noch sehr viel Spaß daran haben. Man merkt, dass der Regisseur sehr ambitioniert war.  Er war wirklich bei ihnen und lernte sie kennen.

Leider kann man sich nicht in den Film reinfühlen. Es fehlt der letzte Funke und damit wirkt der Film einfach langweilig. Es schmerzt schon fast ein wenig, so ein hartes Urteil zu fassen, da man merkt, dass der Film wirklich Seele haben will, aber er hat es leider nicht. Es wirkt alles zu routiniert und die sechs Wochen bis zur Premiere sind einfach zu kurz, um einen guten Film daraus machen zu können.

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