„Public Enemy No. 1: Todestrieb“ – Weiter geht’s!

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Die Fortsetzung von „Public Enemy No. 1: Mordinstinkt“ schafft es zwar nicht ganz, den Level des ersten Teils zu halten, aber dennoch wird die Geschichte um den französischen Gangster Jacques Mesrine weiterhin spannend sowie toll inszeniert und gespielt in die zweite Runde gebracht. Gerade Vincent Cassel macht mit seiner Darstellung den Gangster zu einem Bezugspunkt, einem bösen Sympathieträger, der soviel Charisma bietet, dass man ihm trotz seiner kriminellen und brutalen Ader doch irgendwie weiter wünscht, von seinen Verfolgern davon zu kommen.

In den 70ern wird Jacques Mesrine mehrfach festgenommen, ihm gelingt aber immer wieder spektakulär die Flucht aus dem Gerichtssaal oder dem Gefängnis. Durch eine eigene Biografie und Interviews gewinnt er in der Bevölkerung immer mehr Sympathie, viele sehen in ihm eine Art modernen Robin Hood. Doch die Polizei ist ihm weiterhin dicht auf den Fersen und Mesrine weiß, dass sein Leben in absehbarer Zeit im Kugelhagel enden könnte…

Da die beiden Filme zusammen gehören, ist es schwer, diesen Film alleine zu bewerten. Er bringt die Geschichte gekonnt zu Ende und wer die Filme nicht jetzt im Kino sieht, der sollte warten, bis beide Filme auf DVD erschienen sind, um sie dann gleich zusammen zu sehen. Immerhin liefen sie ja auch im Kino nur mit gut einem Monat Abstand.

Auf jeden Fall zeigt der französische Film wieder einmal, was er kann. Er kann unterhalten und Spannung erzeugen wie Hollywood, und doch hat er seinen ganz eigenen Stil. „Public Enemy No. 1“ ist großes Kino und dürfte viele Gangsterfilme aus den Staaten alt aussehen lassen.

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Ein Kommentar

  1. Kann mich nur anschließen; wie der erste Teil ein spannender und toll gespielter Gangsterfilm, der auch sehr viel Action zu bieten hat. Vincent Cassel ist ein toller Schauspieler, gerne mehr von ihm!

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