„Rocketman“ – Berauschendes Elton-John-Biopic!

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Es ist vielleicht unfair, immer „Bohemian Rhapsody“ als Vergleich heranzuziehen, aber es ist schon bitter, wie grandios einem „Rocketman“ vor Augen führt, was man beim Queen-Biopic so alles hätte besser machen können. Denn die Geschichte von Elton John bietet nicht nur eine wirklich einzigartige schauspielerische und gesangliche Leistung von Taron Egerton, der Film ist eine emotionale Achterbahnfahrt, ein mitreißendes Musical, ein tragikomisches Drama, ein künstlerisches Experiment, kurzum ein echtes Highlight! Ich bin selten so geflasht aus dem Kino gekommen, sodass ich gleich im Anschluss meine Eindrücke loswerden muss. Man muss nicht viel über Elton John wissen und nicht mal viele seiner Songs kennen, um hier voll auf seine Kosten zu kommen. Regisseur Dexter Flechter und Hauptdarsteller Taron Egerton setzen dem großen Musiker das Denkmal, das er verdient hat. Absolut sehens- und hörenswert! Weiterlesen

„Stan & Ollie“ – Amüsantes und berührendes Biopic!

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Für mich sind „Stan & Ollie“ bzw. „Laurel & Hardy“ oder in Deutschland eher bekannt als „Dick & Doof“ natürlich keine Unbekannten und doch kann ich nicht sagen, dass ich wirklich Filme mit ihnen kenne. Als Kind hätte ich den Humor vermutlich als langweiligen Klamauk abgetan, aber nach diesem Film ist mir deutlich klarer geworden, was für Genies die beiden waren und wie sie den Humor in Filmen weitreichend beeinflusst haben. Denn auch, wenn der Film nur einen Bruchteil der Karriere der beiden abbildet, gewährt einen tollen Einblick in die beiden Charaktere, ihr Talent und auch ihre Partnerschaft bzw. Freundschaft. Dank einmaligem Schauspiel und perfekter Maske vergisst man sehr schnell, dass Steve Coogan und John C. Reilly nicht die echten Stan Laurel und Oliver Hardy sind. Weiterlesen

„Aufbruch zum Mond“ – Emotionales Biopic über Neil Armstrong!

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Dass Neil Armstrong der erste Mensch auf dem Mond war, ist allgemein bekannt und doch hat „Whiplash“– und „La La Land“-Regisseur Damien Chazelle aus seinem Biopic ganz bewusst kein Heldenepos gemacht. „First Man“ ist ein sehr bewegender Film, der in vielerlei Hinsicht absolut sehenswert ist. So bekommt man einerseits einen sehr interessanten Blick auf den Charakter Armstrong mit all seinen Schicksalsschlägen und Eigenarten, die ein ganz anderes Bild zeigen, als man erwartet hätte. Dies liegt nicht zuletzt an einer mal wieder großartigen Performance von Ryan Gosling. Auf der anderen Seite sind die Aufnahmen aus dem NASA-Trainingsprogramm und zuletzt dann von der Apollo-11-Mission so beeindruckend gedreht, dass man wirklich das Gefühl hat, mit dabei zu sein. Weiterlesen

„Bohemian Rhapsody“ – Familienfreundliches Queen-Biopic!

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Wenn man so wie ich schon seit der Kindheit extremer Queen-Fan ist, der sich vor dem Film auch noch mit gut sechs Stunden Dokus vorbereitet hat, dann kann einen vermutlich gar kein Biopic über eine der wohl größten Rockbands aller Zeiten mit dem legendären Frontmann Freddie Mercury voll überzeugen, denn nicht nur die Bandgeschichte sondern vor allem das Leben von Mercury bietet so viele interessante Aspekte, dass es wohl für vier Filme reichen würde. So könnte ich mich jetzt den vielen Kritiken anschließen und bemängeln, dass die realen Ereignisse an vielen Stellen für die Filmdramaturgie geändert wurden, dass das exzessive Privatleben von Mercury nur angerissen wird, um den Film familienfreundlicher zu machen, und dass die Handlung sich nicht bis zum Tod Mercurys erstreckt. Wenn man sich letztendlich damit abfindet, dass der Film nicht (nur) für Fans der Band gemacht wurde, sondern auch die ansprechen soll, die außer ein paar Songs bisher gar nichts über Queen und ihre Geschichte wussten, dann bietet „Bohemian Rhapsody“ eine runde Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse bis zum legendären „Live Aid“-Konzert 1986 mit einem wirklich guten Rami Malek als Mercury. Und die Songs sind einfach weiterhin zeitlos und genial! Weiterlesen

„Goodbye Christopher Robin“ – Wer steckt hinter Pu, dem Bären?

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„Pu der Bär“ entstand bereits in den 1920ern, doch bis heute ist es ein Klassiker der Kinderliteratur. Bevor in wenigen Monaten mit „Christopher Robin“ ein Film in die Kinos kommt, der die Geschichte des Buches mit dem erwachsen gewordenen Bärenfreund weitererzählt, widmet sich dieses Biopic der Geschichte hinter dem Buch. „Goodbye Christopher Robin“ erzählt nicht nur die Geschichte des vom Ersten Weltkrieg gezeichneten Schriftstellers Alan Milne und wie die gemeinsame Zeit mit seinem Sohn ihn zu dem Kinderbuch über Winnie Puuh inspirierte und welche Bürde er dem „echten“ Christopher Robin durch den unglaublichen Erfolg auferlegte. Gefühlvoll inszeniert und mitreißend gespielt, so lässt einen das Biopic den Bären und seinen menschlichen Freund aus einer völlig anderen Perspektive sehen. Weiterlesen

„Greatest Showman“ – Der High School Musical Circus!

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Dass Hugh Jackman nicht nur als „Wolverine“ Krallen ausfahren, sondern auch singen kann, hat er bereits in „Pan“ und vor allem in „Les Misérables“ unter Beweise gestellt, so gibt er gesangstechnisch auch in „Greatest Showman“ alles. Doch das poppige, bunte und durchaus optisch aufwendig inszenierte Musical über den legendären Zirkus-Erfinder P.T. Barnum krankt an vielen anderen Stellen. Gerade wer die tatsächliche Vita von Barnum durchliest, muss sich fragen, warum bei einer so interessanten Geschichte und einem ebenso vielschichtigen Mann so eine oberflächliche, kitschige und jeglicher Logik entsagende Handlung zusammengematscht wurde. Selbst der Hauch Sozialkritik verpufft total, die wahllos bzw. eher sinnlos herausgepickten Elemente aus Barnums Leben werden mit zwar eingängigen und grundsätzlich hörbaren Popsongs sowie gut arrangierten Tanzszenen optisch und akustisch nett aufbereitet, die Handlung selber ist aber unglaublich langweilig, ohne jeglichen Tiefgang und nicht zuletzt durch die Songs an den unwichtigsten Stellen elendig in die Länge gezogen. Man kann auch Musicals deutlich anspruchsvoller gestalten, die Dramaturgie findet hier leider eher auf dem Niveau der „High School Musical“-Filme statt. Schade! Weiterlesen

„The Secret Man“ – Liam Neeson als Watergate-Informant „Deep Throat“

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Die Watergate-Affäre 1972, die letztendlich zum Rücktritt des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon führte, ist ein interessantes Kapitel der US-Geschichte. Letztendlich konnte das Mitwirken des Präsidenten damals nur durch einen Informanten innerhalb des FBIs, der der Presse geheime Informationen preisgab, öffentlich gemacht werden. Dass dahinter Mark Felt, einer der wichtigsten Männer im FBI steckte, wurde erst 2005, kurz vor dessen Tod, bestätigt. „The Secret Man“ widmet sich dem FBI-Urgestein, toll gespielt von einem mal nicht wild um sich ballernden Liam Neeson, in der Phase nach dem Tod von J. Edgar Hoover und während der Watergate-Affäre, bietet aber auch Einblicke in die Vergangenheit des Mannes, der über dreißig Jahre direkt unter Hoover das FBI mit dominierte. Der Film stellt die damaligen Ereignisse sehr interessant und mal aus einer anderen Perspektive dar und bietet so auch einen Einblick in die Beweggründe des eigentlich absolut dem FBI verschworenen Mannes, der durch sein Handeln letztendlich die US-Regierung stürzte. Weiterlesen

Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ kommt Ende 2018!

Es war längst überfällig, dass man der Rockband Queen und ihrem an Aids verstorbenen Sänger Freddie Mercury mit einem Biopic auch ein cineastisches Denkmal setzt. Nach langjährigen Anlaufschwierigkeiten laufen endlich die Dreharbeiten, ein deutscher Kinostart ist derzeit für Dezember 2018 angesetzt. Wie man beim ersten Promofoto sehen kann, ist „Mr. Robot“-Star Rami Malek wohl nicht die schlechteste Besetzung für Freddie Mercury, man darf also auf das Ergebnis gespannt sein. Weiterlesen