Guilty Pleasure – Merklich schlechte Filme mögen

Wer kennt es nicht? Man ist sich dessen bewusst, dass ein Film wirklich mies ist, guckt ihn aber gerne. Damit meine ich jetzt nicht, sich drüber zu freuen, wie schlecht ein Film ist, sondern ihm trotz seines Schlechtseins etwas abgewinnen zu können, wenngleich mit schlechtem Gewissen. Ich z. B. habe mich fast gefreut, als ich vom geplanten „National Treasure 3“ gehört habe, und mich gleichzeitig gefragt, wieso eigentlich. Denn die beiden ersten Filme waren wirklich schlecht.

Aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich auch die „Tomb Raider“-Filme immer wieder im vollen Bewusstsein gucke, dass sie unterirdisch sind, scheinen Abenteuerfilme meine Schwäche zu sein. Ich genieße dabei die tollen Orte und kann mich daran immer wieder erfreuen und blende den ganzen Mist drumherum einfach aus; auch „Die Mumie 2 + 3“ dürften in diese Kategorie gehören.

Auch beim neuerlichen Sehen von „The Rock“ hatte ich Spaß, obwohl ich merken musste, dass der Film längst nicht so gut ist, wie ich ihn von früher in Erinnerung hatte. Ansonsten kann ich Michael Bay nichts abgewinnen; aber vermutlich sind seine Filme „Guilty Pleasures“ vieler anderer? Bis vor kurzem habe ich auch alle Sandalenfilme geguckt, da ich die Antike einfach liebe, sodass ich selbst Gurken wie „Clash/Wrath of the Titans“ etwas abgewinnen kann. Was man lieber nicht zu laut sagen sollte. Auch habe ich alle Staffeln „24“ oder „Dexter“ gesehen, von denen die späteren wirklich nicht mehr gut waren.

Welche Filmleichen liegen in eurem Keller? Was sind eure „Guilty Pleasures“?

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