„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ – Nostalgischer Kindheitstrip!

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Da „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende mein absolutes Lieblingsbuch als Kind war und ich die Version der Augsburger Puppenkiste unzählbare Male gesehen habe, konnte ich nicht wirklich objektiv an die erste Kinoversion herangehen. Doch wurde meine Erwartungshaltung erfüllt? Wurde die Verfilmung den Helden meiner Kindheit und ihren Abenteuern gerecht? Hat sich das lange Warten auf eine Kinofassung ausgezahlt? Kurz gesagt: Die Verfilmung ist optisch fantastisch gelungen, sie trifft absolut den Nerv der Vorlage und kommt trotz spannender Momente sehr kindgerecht daher. Man kann dem Film nicht vorwerfen, dass er wichtige Aspekte vernachlässigt oder sich durch ausschweifende Änderungen weit von der Vorlage entfernt, doch da liegt die kleine Schwäche des ansonsten wirklich unterhaltsamen Familienfilms. Da er alle Aspekte trotz langer Laufzeit nur anreißen kann und systematisch abhakt, wirkt er leider manchmal etwas oberflächlich und lässt eine spezielle eigene Note vermissen. Sehenswert ist der Film trotzdem, und Lust auf eine Verfilmung der Fortsetzung „Jim Knopf und die Wilde 13“ macht er auch. Weiterlesen

„Kung Fu Panda 2“ – Wie erwartet überflüssig!

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Ich will nicht wieder mit der Unfähigkeit von Dreamworks anfangen, gute Animationsfilme zu machen, aber der zweite Teil von „Kung Fu Panda“ bleibt sogar noch hinter dem mäßigen ersten Teil zurück. Während der erste Teil sich noch dem mitunter recht amüsanten Training des dicken, faulen Bären zu einem Kämpfer beschäftigte, geht es hier nur noch um Kampf, Rache und Krieg, für einen Kinderfilm wohl schon ein wenig zu viel. Ein paar Lacher sind drin, aber insgesamt zieht sich der Film noch mehr als sein Vorgänger. Und Hape Kerkelings Stimme hat nun mal nichts mit der von Jack Black zu tun, die Synchro wirkt sich so ebenfalls eher negativ auf den Film aus als ihn zu unterstützen. Weiterlesen

„Karate Kid“ – Kung Fu mit Jaden Smith und Jackie Chan

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Es gibt wohl Filme, die jeder kennt, bis letzte Woche gehörte ich bei „Karate Kid“ nicht dazu, Kenntnisse über „Auftragen! Polieren!“ waren mir bis dahin fremd. Aber brav habe ich dann auch diese Bildungslücke geschlossen, wobei mir dabei nicht ganz aufgegangen ist, warum das eine Bildungslücke war. Derart vorgebildet habe ich dann jetzt eine Woche später das Remake des Klassikers aus den 80ern gesehen, das sich sehr nah an die Vorlage hält, aber als Remake einigermaßen gelungen ist, trotz eines mitunter recht nervigen Jaden Smith. Warum der Film aber nicht logischerweise (und wie zeitweise geplant) „Kung Fu Kid“ heißt, ist wohl keinem klar, oder? Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 3: Von Häusern, Hunden und Teufeln

paureview4Und wieder einmal habe ich tief in mein Filmarchiv gegriffen und ein paar Filme rausgesucht, die ich lange nicht mehr gesehen habe, dazu kommen einige Empfehlungen von Bekannten, denen ich natürlich auch nachgekommen bin und von denen ich euch mein Urteil nicht vorenthalten will. Tja, so ein Filmgucker hat viel zu tun! Heute sind „Geschenkt ist noch zu teuer„, „Tanz der Teufel„, „Franklyn„, „Bolt„, „Atlantis„, „John Rabe“ sowie „…und dann kam Polly“ mit dabei. Weiterlesen

„The Good, the Bad, the Weird“ – Remake mal anders

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Man kann im vorneherein über den Film lästern, über ihn herfallen und ihn im Vorfeld zerreißen. Denn dieser koreanischer Film ist ein Remake des bekannten Italowesterns mit Eastwood, der unter Fans Kultstatus hat. Doch man merkt es schon in den ersten Sekunden des Ji-woon Kim Films. Grell, schnell und sehr skurril. Das einzige, was er mit dem Original gemein hat, abgesehen von der sehr groben Grundgeschichte, ist, dass der Regisseur Leone und Eastwood damit ehren wollte. Keine dreiste Kopie sondern ein cooles Eigenwerk mit einer geistigen Verbeugung zum Italowestern. Weiterlesen