„Skyscraper“ – Hochhaus-Action ohne Sinn und Verstand!

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Wenn es rummst und kracht und irgendwie alles zu Bruch geht, ist Dwayne Johnson meistens nicht weit. Nach der Erdbeben-Katastrofe „San Andreas“ und dem Monstertrash „Rampage“ rennt und klettert er dieses Mal durch ein brennendes Riesenhochhaus. Bei der Masse an Filmen, die derzeit mit „The Rock“ in der Hauptrolle ins Kino kommen, wird leider immer deutlicher, dass der Ex-Wrestler alles andere als ein wandlungsfähiger Schauspieler ist, der eigentlich immer den gleichen langweiligen Heldentypen spielt. Das war einige Male ganz unterhaltsam, doch spätestens mit diesem gigantischen Logikloch eines Films voller übertriebener Action und sinnfreier Handlung und Charaktere ist die Zeit vorbei, in der Filme mit Johnson zwar nie echte Highlights aber immer nette Unterhaltung für nebenbei waren. „Skyscraper“ ist einfach nur noch schlecht!

Inhalt

Ex-Cop Will Sawyer (Dwayne Johnson) hat bei einem misslungenen Einsatz nicht nur ein Bein, sondern auch die Geisel verloren, was er sich bis heute vorwirft und daher auch den Dienst quittierte. Als er in China zum Sicherheitschef für den neu gebauten höchsten Wolkenkratzer der Welt wird, ahnt er noch nicht, dass eine Gruppe Krimineller etwas ganz Besonderes aus dem Gebäude haben möchte und dafür auch bereit ist, das ganze Gebäude in Brand zu stecken. Als Will herausfindet, dass er nicht nur als Sicherheitschef gefragt ist, sondern auch seine Frau Sarah (Neve Campbell) und ihre beiden Kinder Georgia (McKenna Roberts) und Henry (Noah Cottrell) in dem brennenden Gebäude sind, schwingt er ohne Nachzudenken seine Beinprothese Richtung Wolkenkratzer, um seine Familie und seinen Job zu retten.

Review

Actionfilme verfügen selten über eine ernst zu nehmende Handlung, aber ein so hanebüchener Murks wie hier muss echt nicht sein. Feuer scheint nur bedingt heiß zu sein und darf immer nett im Hintergrund lodern, um im schlimmsten Fall die Leute etwas rußig aussehen zu lassen, Bösewichte, die ihr ohnehin nicht wirklich nachvollziehbares Ziel völlig konfus zu erreichen versuchen, aber irgendwie als voll durchgeplant dargestellt werden sollen und in der Mitte ein Familienvater, der trotz Beinprothese meterweit vom Kran auf Wolkenkratzer springen, schnell durch einen Ventilator huschen und eigentlich sowieso alles kann, das sind nur ein paar der Gurken, die uns dieser Film andrehen will. Alles hat man irgendwie schon mal gesehen und das in besserer Form, die Charaktere sind langweilig bis nervig, die Action so schlecht animiert und unrealistisch, dass auch Spannung nicht wirklich zu finden ist.

Mal schauen, wie lange Dwayne Johnson dem Kinopublikum noch seine mittelmäßigen Filme andrehen kann, bis auch der letzte keine Lust mehr darauf hat. Hier wäre es echt mal Zeit zu beweisen, dass auch er mehr drauf hat. Aber vielleicht liegt die Antwort darin, dass er eben nicht mehr kann. Durchaus denkbar…

Fazit

Wow, das Hochhaus ist sowas von total hoch und dann brennt das auch noch und Dwayne Johnson hat ein künstliches Bein und seine Familie ist im Hochhaus und oha und …nö! „Skyscraper“ ist so sinnentleert, dass hier auch mit Action und dem typischen „The Rock“-Heldencharakter nichts mehr zu holen ist.

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