„Rampage – Big Meets Bigger“ – Dwayne Johnson bekämpft Riesenmonster!

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Regisseur Brad Peyton schickte Dwayne Johnson bereits in „San Andreas“ los, um die Welt vor der Zerstörung zu retten, dieses Mal muss sich der Muskelprotz gleich drei gigantischen Monstern stellen. Die Handlung des Films passt erwartungsgemäß auf einen Notizzettel, der kramfhafte Versuch, dem Mutieren der Tiere noch einen wissenschaftlichen Hintergrund zu verpassen, stört sogar, denn der Film will einfach nur unterhaltsame Action bieten, was ihm durchaus gelingt. „The Rock“ Johnson ist voll in seinem Helden-Element und die Riesenmonster sind derart gut animiert, dass man sich in bester „Godzilla“-Manier einfach zurücklehnen und die Show genießen kann. Wer also Lust auf völlig überdrehte Action mit riesigen Monstern und einem gut aufgelegten Dwayne Johnson hat, der kann hier großartig sein Gehirn an der Kasse abgeben und die Fahrt genießen. Wer mehr erwartet, der sollte lieber die Finger davon lassen.

Inhalt

Davis Okoye (Dwayne Johnson) geht den Menschen lieber aus dem Weg, kümmert sich aber voller Hingabe um den großen Albino-Gorilla George, den er als Affenbaby vor Wilderern rettete. Doch als ein wissenschaftliches Experiment der reichen und skrupellosen Unternehmer Claire Wyden (Malin Akerman) und Brett Wyden (Jake Lacy) im Weltall schiefgeht und verseuchte Trümmer ausgerechnet in Georges Gehege landen, verändert sich der Gorilla. Er wird immer größer und gleichzeitig gewalttätiger. Trotzdem will Okoye ihn nicht aufgegen, selbst als George ausbricht und nur Zerstörung hinterlässt. Doch dann tauchen plötzlich noch zwei Riesenmonster auf und Okoye muss zusammen mit Dr. Kate Caldwell (Naomie Harris), die einst mit an der Entwicklung des Mutationsvirus gearbeitet hat, versuchen, die Welt zu retten. Das versuchen auch das Militär und der Agent Russell (Jeffrey Dean Morgan), doch mit nicht besonders gutem Erfolg.

Review

Wie schon erwähnt, kann man dem Film vieles vorwerfen, die Handlung ist mau, die Darsteller ebenfalls nicht überragend und die Charaktere ebenfalls nicht besonders einfallsreich. „Rampage“ ist aber einer dieser Filme, die tatsächlich ohne diese Beigaben funktionieren und auch nicht mehr sein will als anspruchsvolle Unterhaltung. Entsprechend viel Spaß machen die Actionszenen und die Zerstörungswut der Monster, was vor allem daran liegt, dass diese zwar völlig überzogen angelegt wurden, dafür aber gut animiert sind. Hätte ich den Film in den 90ern gesehen, hätte ich ihn vermutlich großartig gefunden, jetzt sehe ich das natürlich deutlich kritischer, aber „Rampage“ war tatsächlich mal wieder ein Film, wo ich gerne mein Gehirn abgeschaltet und den Monster-Clash schmunzelnd habe über mich ergehen lassen.

Wer Dwayne Johnson nicht mag, wird auch hier enttäuscht werden, er darf mal wieder den immer coolen, unzerstörbaren Helden geben, der auch eine eigentlich tödliche Schussverletzung mal eben wegsteckt. Auch Jeffrey Dean Morgan würde mehr Spaß machen, wenn er nicht ständig seinen Charakter Neegan aus „The Walking Dead“ kopieren würde, Naomie Harris spielt sich ebenfalls nicht ins Gedächtnis und Malin Akerman tut sich mit der Rolle der bösen Geschäftsfrau auch keinen Gefallen. Aber um die Menschen geht es eben nicht in diesem Film, es geht um die mutierte Tiergruppe von Gorilla, Wolf und Alligator und die erfüllen die Erwartungshaltung eben doch, sowohl beim Zerstören Amerikas als auch beim Kampf gegeneinander.

Ich kann nur allen, die dem Film ohne Nachzudenken entgegentreten, viel Spaß wünschen, und allen anderen von dem Film abraten.

Fazit

„Rampage“ ist ein unterhaltsamer Actionfilm mit einem gut aufgelegten Dwayne Johnson und drei herrlich übertriebenen mutierten Riesentieren, der nur mit ausgeschaltetem Gehirn zu ertragen ist, dann aber wirklich Spaß macht.

Bildergalerie


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