„Karate Kid“ – Kung Fu mit Jaden Smith und Jackie Chan

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Es gibt wohl Filme, die jeder kennt, bis letzte Woche gehörte ich bei „Karate Kid“ nicht dazu, Kenntnisse über „Auftragen! Polieren!“ waren mir bis dahin fremd. Aber brav habe ich dann auch diese Bildungslücke geschlossen, wobei mir dabei nicht ganz aufgegangen ist, warum das eine Bildungslücke war. Derart vorgebildet habe ich dann jetzt eine Woche später das Remake des Klassikers aus den 80ern gesehen, das sich sehr nah an die Vorlage hält, aber als Remake einigermaßen gelungen ist, trotz eines mitunter recht nervigen Jaden Smith. Warum der Film aber nicht logischerweise (und wie zeitweise geplant) „Kung Fu Kid“ heißt, ist wohl keinem klar, oder?

Dre zieht mit seiner Mutter nach China, wo er von anderen Schüler verprügelt wird. Sein Hausmeister Han entpuppt sich jedoch auch als Meister des Kung Fu und Dre möchte genau das lernen. Nachdem Han erst ablehnt, entscheidet er sich später doch Dre zu trainieren, damit der in einem Wettkampf seinem Widersacher aus der Schule gegenübertreten kann. Doch seine Methoden sind anders, als Dre sie erwartet hätte.

Jaden Smith ist als Sohn von Will Smith und Jada Pinkett-Smith, die hier auch produzierten, natürlich extrem eingebildet und hält sich für ziemlich cool. Er schafft es allerdings, durch seine Fähigkeiten im Kung Fu zu überzeugen und sich für die Rolle dann doch hin und wieder zurückzunehmen, trotzdem war Ralph Macchio im Original eindeutig sympathischer. Das gilt leider auch für Jackie Chan, der seine Sache wirklich gut macht, aber schon alleine durch den langweiligen Namen Han noch lange kein Miyagi ist. Die Änderungen an der Handlung sind in Ordnung, auch wenn es nicht wirklich viele sind. Schade ist nur, dass gerade das typische „Auftragen“ und „Polieren“ hier durch „Jacke aufheben“ ersetzt wurde. Was dem Film gut tut, ist die Verlegung nach China, wodurch die Kulissen und die Optik des Films das Original um Längen abhängen können. Vermutlich werden Fans des Originals unterm Strich doch eher enttäuscht sein, für mich ist der Film insgesamt doch besser geworden, als ich erwartet hatte und kann sich doch hier und da mit dem Original messen.

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3 Kommentare

  1. Ich kann mich Dir da in vielen Dingen anschließen. Ein nettes Remake, das in manchen Dingen sogar mal besser war als sein Original. Jaden Smith und Jackie Chan haben ihre Sache gut gemacht. Da ich mal denke, dass auch die Arroganz zur Rolle gehörte ;p

    Es ist halt ein Film aus der heutigen Zeit und damit in vielen Dingen irgendwie… anders… Ich fand ihn gut, aber viel besser auch nicht. Das original ist auch nicht wirklich gut, sondern eigentlich noch viel peinlicher. Aber was man halt aus der Jugend kennt…

    Schöne Bilder, nette Ideen, man kann, muss aber nicht.

  2. Wenn ich eine Dose kaufe auf der „Erbsensuppe“ steht sollte auch selbige drinnen sein und nicht ein Bohneneintopf.

    Also sollte sich der Film auch um Karate drehen oder anderst heißen.

    Wenn es an einem gekannten Nachfolger für Mr. Miyagi gescheitert ist:

    Wesly Snipes – 4. Dan (4. Grad Schwarzgurt; 1.Dan ist der niedrigste) im Karate.

    Es ist einfach ein Edikettenschwindel

  3. mir hat das remake weit besser gefallen, jaden und chang waren mir sympathischer und glaubhafter.
    und wo war jaden arrogant? er hat einen jungen überzeugend gespielt . und nicht wie peinlicher weichei ralph.
    aber jedem das seine.

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