„Solo: A Star Wars Story“ – Han Solos überflüssiger Einzelfilm!

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Es ist unfair, einen Film abzustempeln, nur weil die Presse ununterbrochen von der chaotischen Produktion berichtet hat. Davon, dass mit Phil Lord und Chris Miller erneut zwei talentierte Nachwuchsregisseure die Erwartungen von Lucasfilm und Disney nicht erfüllten und mit Ron Howard durch einen Routine-Regisseur ersetzt wurden. Davon, dass Alden Ehrenreich Unterstützung von Schauspielcoaches brauchte, um Harrison Ford besser zu imitieren. Von umfangreichen Nachdrehs und einer kompletten Neuausrichtung des Films. Das alles muss aber nicht bedeuten, dass das Ergebnis schlecht ist, was aber offensichtlich zur Grundannahme sogar bei vielen „Star Wars“-Fans geworden war, sodass der Film weit hinter seinen Erwartungen zurückblieb und gerade der erste richtige „Star Wars“-Flop zu werden scheint. Auch ich habe lange gewartet, den Film überhaupt zu sehen und musste trotz meiner letzten Hoffnung leider feststellen, dass er tatsächlich nicht gut ist und man einem so beliebten Charakter wie Han Solo mit einer Backgroundstory sogar eher schaden kann als ihn interessanter zu machen. Weiterlesen

FlimmerORIGINS, Teil 2: Der Filmfehler steckt im Detail!

Kommen wir zum zweiten Teil unserer Zeitreise in die Ursprünge meiner Flimmer-Vergangenheit. Nachdem wie im ersten Teil beschrieben 1990 meine Begeisterung für Blockbuster geweckt worden war, feierte 1991 ein Film names „Jäger des verlorenen Schatzes“ seine Premiere im Free-TV. Und auch wenn dieser Film bis heute zu meinen Lieblingsfilmen zählt, brachte er noch etwas anderes mit sich, wovon ich mich bis heute nicht erholt habe: Eine zauberhafte Steinwand, die sich logischerweise schon mehrfach geschlossen haben musste, aber mit jeder neuen Einstellung wieder weit genug oben war, damit am Ende der legendäre Held mit dem Hut doch noch darunter durch rutschen konnte. Seit diesem Film springen mich Film- und Logikfehler immer direkt an, sodass ich seit damals keine Chance mehr hatte, einen Film ohne kritische Hintergedanken zu sehen. Weiterlesen

„Star Wars: Das Erwachen der Macht“ – Solider Fan-Service

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„Das Erwachen der Macht“ macht auf der Oberfläche einiges richtig, enttäuscht aber durch genau diese Oberflächlichkeit und die selbstgeschürten Erwartungen. „Star Wars 7“ beweist in erster Linie, dass die Marketing-Abteilung von Disney fantastisch ist. Der Film ist nur leider weitaus weniger interessant als der, der beworben wurde und über dessen Details monatelang spekuliert worden ist. Die große Geheimniskrämerei war schlichtweg überflüssig. Interessante Ideen, eine clevere Story oder Antworten auf die vielen offenen Fragen bekommt man kaum. Der Film ist über weite Strecken ein Remake von „Episode 4“, das zwar Star-Wars-Feeling erzeugt und kurzweilig ist, aber klar auf Nummer sicher geht und Nostalgie-Fan-Service abliefert. Nichtsdestotrotz bietet er gute Unterhaltung. Weiterlesen

Und jetzt ist Peter Jackson George Lucas.

Nun ist die „Hobbit“-Trilogie mit der Extended von „Die Schlacht der fünf Heere“ vollständig abgeschlossen (Rezensionen: Teil 1, Teil 2, Teil 3) und es ist bitter, dass Peter Jackson einen ähnlichen Weg wie George Lucas eingeschlagen hat. Wer hätte zu “Herr der Ringe”-Zeiten ahnen können, dass er in die gleichen Fallen tappt – insbesondere, da der Star-Wars-Schöpfer doch so viel Kritik und Spott ernten musste. Aber die “Star Wars”-Prequel-Trilogie und die “Hobbit”-Trilogie weisen erstaunliche Ähnlichkeiten auf, sodass man mit trauriger Mine sagen muss: Peter Jackson hat viele genauso enttäuscht wie George Lucas. Weiterlesen

„Trek Nation“ – Interessante Doku zum „Star Trek“-Kult!

Man sollte meinen, dass Eugene Roddenberry, der Sohn von „Star Trek“-Schöpfer Gene Roddenberry, einen tiefgehenden Bezug zu den Abenteuern des Raumschiffes Enterprise haben sollte, an denen der Vater sein ganzes Leben gearbeitet und seine ganze Fantasie hineingesteckt hatte, bis er 1991 verstarb. „Trek Nation“ zeigt uns die Wahrheit, einen Sohn, der seinen Vater kaum kannte und erst mit der Entstehung dieser Doku einen Bezug zu dessen Vermächtnis aufbaut, einer Science-Fiction-Welt, die hinsichtlich Komplexität und Kultcharakter ihresgleichen sucht. Weiterlesen

Die Filmstudios ruinieren den Film. Und auch sich selbst?

Schon oft wurde hier auf dem Flimmerblog über das einfallslose Hollywood und den Remake- und Fortsetzungswahn geklagt (Der Untergang der Filmindustrie?). Mittlerweile mehren sich auch negative Kommentare von angesehenen Regisseuren über die rein auf finanziellen Erfolg ausgerichtete Studiopolitik: Nach der umwerfenden „State of Cinema“-Rede von Steven Soderbergh fallen auch Robert Zemeckis, Steven Spielberg, George Lucas und Ausnahmeregisseur Danny Boyle mit kritischen Kommentaren auf. In diesem Artikel soll kurz zusammengefasst werden, was bisher über die anhaltende Blockbuster-Franchise-Politik gesagt wurde und welche kreativen Folgen diese Eingrenzung mit sich zieht. Weiterlesen

Disney kauft LucasFilm und plant für 2015 „Star Wars 7“!

Es klingt wie ein Aprilscherz, ist aber tatsächlich wahr: George Lucas verkauft LucasFilm (bisher zu 100 % in seinem Besitz) für 4 Milliarden Dollar an Disney. Dies umfasst die Filmsparte sowie die Spiele. Somit ist Disney nicht nur u. a. im Besitz der Rechte von „Star Wars“ (und wohl auch „Indiana Jones“, „Monkey Island“ etc.), sondern kündigte auch gleich an, „Star Wars 7“ bereits 2015 in die Kinos zu bringen (Lucas wird nicht Drehbuch schreiben oder Regie führen, lediglich als kreativer Berater fungieren); weitere Teile im 2-Jahres-Abstand. Lucas sei es wichtig gewesen, den Stab noch zu Lebzeiten zu übergeben. Ich kann es nicht glauben. Ich bin völlig platt. Was sind eure Meinungen?

Quelle:
joystiq / Video-Interview mit Lucas und Kennedy