„Bright“ – Will Smith als Cop zwischen Orks und Elfen!

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Der mit 100 Millionen Dollar bisher teuerste Netflix-Film wurde zwar in den ersten Tagen extrem oft aufgerufen, doch die Meinungen gehen sehr weit auseinander. Während Kritiker den Copfilm, der in einer alternativen Realität spielt, in der Menschen zusammen mit Fantasiewesen wie Orks, Elfen und Feen leben, fast durchweg durchfallen lassen, ist er bei den Zuschauern relativ beliebt. Woran liegt das? Grundsätzlich ist nicht nur das Szenario interessant, auch wurde die Parallelwelt sehr gut umgesetzt, sodass man schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Handlung ist rasant und grundsätzlich auch spannend, zudem wird das Szenario dafür genutzt, um konkret auf Themen wie Rassismus, Korruption oder Konflikte zwischen den Gesellschaftsschichten einzugehen. Doch gerade da fangen die Probleme bereits an, denn diese Themen werden einem zu übertrieben unter die Nase gerieben, auf der anderen Seite werden die Orks durchweg als Ghettobrutalos dargestellt, was die Grundbotschaft fast schon lächerlich wirken lässt. Zudem werden die meisten Charaktere und ihre Intentionen überhaupt nicht näher erläutert, so wird der Film nach kurzer Zeit zu einer zwar rasanten Verfolgungsjagd, die auf den zweiten Blick aber doch recht konzeptlos daherkommt. Weiterlesen

„Babylon Berlin“ – Geniales, deutsches Serien-Monstrum!

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Erst kürzlich habe ich „Stranger Things“ zur besten Serie der Welt gekürt, dann kam „Babylon Berlin“ um die Ecke! Die millionenschwere deutsche Serie über das Berlin Ende der 1920er Jahre kann sich nicht nur optisch mit den besten Serien aus den USA messen, die Handlung ist nicht nur überragend spannend, abwechslungsreich und überraschend, die Thematik ist einfach etwas Besonderes, schließlich bietet die Serie einen grandiosen Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Zustände während der Weimarer Republik in Berlin und damit einen interessanten Einblick in die deutsche Vergangenheit. Was das Regie-Trio Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries aus dem Romanstoff herausgeholt haben, ist wirklich einzigartig! Tolle Schauspieler, eine fesselnde Handlung, die zugleich Kriminalthriller und doch auch Geschichtsunterricht ist, garniert mit einer unfassbar realistischen Optik! „Babylon Berlin“ ist ein wahres Serien-Monstrum und die jetzt verfügbaren ersten beiden Staffeln mit jeweils acht Folgen sollten für jeden in unserem Land Pflichtprogramm sein! Weiterlesen

„Narcos“ – Großartige Netflix-Serie über Pablo Escobar

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Der kolumbianische Drogenboss Pablo Escobar ist vermutlich der berühmteste Drogenhändler aller Zeiten, nicht zuletzt deshalb, weil er das kolumbianische Volk in zwei Lager spaltete, die Politik maßgeblich beeinflusste und mit Korruption und nie da gewesener Brutalität dem Drogenhandel ein völlig neues Ausmaß gab. Diese Serie versucht sich dem vielschichtigen Charakter und seinem Leben bestmöglich zu nähern und das gelingt bereits in der ersten Staffel großartig. Weiterlesen

„The Equalizer“ – Denzel Washington macht den Rächer!

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Überall nur Bösewichte, und keiner kann sie alle ausschalten, da ist Selbstjustiz nicht zuletzt seit der „Taken“-Reihe ein beliebtes Action-Thema, am besten mit einem sympathischen Kerl, der aber mal selber Killer war und gleich alle auf einmal umlegen kann. Dieses Mal hat man sich Denzel Washington ausgesucht, der auf seine alten Tage noch mal richtig den rettenden Killer mimen darf. Wer Filme dieser Art mag, wird hier auf jeden Fall gut unterhalten, ansonsten bleibt „The Equalizer“ auch nur Massenware und wird nicht lange im Gedächtnis bleiben. Weiterlesen

„R.I.P.D.“ – Totenkrimiklamauk mit Bridges und Reynolds

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Wem die „Men in Black„-Filme gefallen, der wird hier auch richtig Spaß haben, wenn Ex-Cowboy Jeff Bridges und Ex-Bulle Ryan Reynolds in einer Toten-Spezialeinheit Untote jagen, die nicht ins Licht gehen wollen und dabei einer großen Verschwörung auf die Spur kommen. Die Animationen sind ok und die verrückte Handlung etwas holperig, aber das gleichen die Darsteller locker wieder aus, allen voran natürlich Jeff Bridges, aber auch die Nebendarsteller Kevin Bacon und Mary-Louise Parker hatten sichtlich Spaß an ihren Rollen. Netter Klamauk mit Potential für ein paar weitere nette Fortsetzungen. Weiterlesen

„Boardwalk Empire“ – Scorseses Serie über die Prohibition

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Martin Scorsese punktet derzeit auf ungewohntem Terrain, zum einen mit dem Kinderfilm „Hugo Cabret“, zum anderen mit der preisgekrönten Serie „Boardwalk Empire“, die (doch wieder typisch für Scorsese) zu den Zeiten der Prohibition in den Vereinigten Staaten spielt und sich den korrupten Machtspielen im Atlantic City und Chicago der 1920er Jahre widmet. Die HBO-Serie kann mit gewohnt guter Qualität überzeugen, was nicht zuletzt den Hauptdarstellern Steve Buscemi und Michael Pitt zu verdanken ist. Bisher wurden in den USA zwei Staffeln der aufwendigen Serie ausgestrahlt. Weiterlesen

„Bank Job“ – Langweilig und überladen

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Diesmal lief in der lübecker Sneak-Preview „Bank Job“, ein Film mit Jason Statham und vielen anderen zweitklassigen Schauspielern. Der Film bleibt eigentlich die ganze Zeit über wenig spannend. Als man am Ende erfährt, dass das Ganze auf wahren Begebenheiten basiert, ist man doppelt verwundert: Man kann es kaum glauben, da der Film so unglaubwürdig inszeniert ist und außerdem fragt man sich, warum aus so einer Vorlage mit Potential dann so ein langweiliger Film geworden ist. Weiterlesen