„Suburbicon“ – Matt Damon und die Abgründe der Vorstadt!

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Wenn ein politisch engagierter Schauspieler wie George Clooney ein altes Script der Coen-Brüder mit Stars wie Matt Damon, Oscar Isaac und Julianne Moore verfilmt, bei dem es um die rassistische und engstirnige Welt eines Vorortes Ende der 50er geht, erwartet man bitterbösen schwarzen Humor und einen ordentlichen Schwung Gesellschaftskritik. Beides ist bei „Suburbicon“ zu finden, aber trotzdem will der Film sich irgendwie nicht richtig anfühlen. Für eine schwarze Komödie ist vieles zu ernst, für einen ernsten Film ist vieles zu überdreht. Der Film ist böse, ganz klar, letztendlich gibt es hier eigentlich keinen, der es nicht faustdick hinter den Ohren hat. Allerdings ist der große Twist viel zu früh aus dem Sack, danach zählt man nur noch Leichen und der Mob nebenan, der aufs Fieseste gegen eine schwarze Familie vorgeht, verkommt völlig zum irgendwie nicht richtig mit der Haupthandlung verwobenen Nebenschausplatz. Leider gibt es hier weder für Clooney, Damon, Moore oder die Coens einen wirklichen Pluspunkt auf dem Filmkonto. Weiterlesen

„Downsizing“ – Matt Damon wird geschrumpft!

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Gerade in den 80ern und 90ern war das Schrumpfen von Leuten in Kultfilmen wie „Die Reise ins Ich“ oder „Liebling, ich habe die Kinder geschrumoft“ sehr beliebt, „Downsizing“ widmet sich jetzt mit einem recht aktuellen Kontext dem Thema. Doch während gerade die Darstellung des Schrumpfprozesses und der Auswirkungen auf die Gesellschaft tatsächlich sehr originell daher kommen, weiß der Film ansonsten nicht so richtig, was er will. So bedient er zum einen natürlich viele Komödienelemente, will aber auf der anderen Seite auch wieder kritisieren und schwankt so schwer nachvollziehbar von lustig über traurig zu belehrend bis zur Endzeitstimmung. Das funktioniert leider nur bedingt, sodass der Film trotz toller Grundidee und ambitionierter Themaktik einen doch nicht so richtig überzeugen kann. Auch Hollywoods „Normalo“ Matt Damon und Christoph Waltz in einer weiteren sleenigen Rolle können das Ruder nicht herum reißen. Vieles im Film ist sehenswert, vieles macht Spaß, anderes regt zum Nachdenken an, aber die Kombination aus allem will leider kein großes Ganzes ergeben. Weiterlesen

„The Great Wall“ – Matt Damon bekämpft Monster!

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Wenn der „Hero“-Regisseur Yimou Zhang über den Verteidigungskampf einer menschlichen Armee auf der Chinesischen Mauer gegen mystische Monsterwesen im 15. Jahrhundert dreht, klingt das eigentlich nach einem epischen Kampffilm. Doch irgendwie will „The Great Wall“ nicht funktionieren, zu wirr ist die Handlung, zu billig die Effekte, zu unepisch die Kämpfe. Und vielleicht waren Matt Damon, Pedro Pascal und Willem Dafoe auch nicht die beste Wahl, um den Film sowohl für den chinesischen als auch den US-Markt interessant zu machen. Der Film hat durchaus seine Momente, aber insgesamt versinkt er in der Mittelmäßigkeit. Weiterlesen

„Jason Bourne“ – Überflüssige Franchise-Wiederbelebung!

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Selbst wenn man für „Das Bourne Vermächtnis“ schon mit anderem Hauptdarsteller versuchte, das Franchise weiter am Leben zu erhalten, gab es zu dem Zeitpunkt schon keinen Grund mehr dafür. Jetzt ist Matt Damon wieder mit von der Partie und darf sich völlig sinnentleert durch die Gegend kloppen und ballern. Dialoge oder eine tatsächliche Handlung waren für die Macher wohl gar nicht mehr nötig, wieder irgendwas mit seiner Vergangenheit und gut. Dabei war „Die Bourne Identität“ noch ein wirklich solider Agententhriller, aber spätestens in den Fortsetzungen wurden die Filme immer handlungsarmer und actionüberladener, „Jason Bourne“ reiht sich da perfekt ein. Weiterlesen

Golden Globe Awards 2016 – Die Gewinner!

Wie jedes Jahr sind als Vorboten der Oscars wieder die Golden Globes verliehen worden. Großer Gewinner ist „The Revenant“, der nicht nur als bestes Drama, sondern auch mit Regisseur Alejandro G. Iñárritu und Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio punkten konnte. Als beste Komödie und mit Hauptdarsteller Matt Damon konnte auch „Der Marsianer“ zwei wichtige Auszeichnungen abgreifen. Auch Jennifer Lawrence, Brie Larson, Kate Winslet und Sylvester Stallone konnten sich als beste Haupt- und Nebendarsteller gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Hier eine Übersicht aller Gewinner aus den Bereichen Kino und Fernsehen: Weiterlesen

„Der Marsianer“ – Entspannter Überlebenskampf

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„Der Marsianer“ wird von einigen als unterhaltsamster Film von Ridley Scott seit Jahren betitelt, und irgendwie ist das nicht ganz verkehrt. Obwohl der Film stark daran leidet, nach „Interstellar“ und „Gravity“ in die Kinos zu kommen, sodass viele inhaltliche und visuelle Elemente dem Zuschauer erst kürzlich im Kino begegnet sind, hebt er sich durch seine lockere, sich nicht ganz ernst nehmende Grundhaltung ab, die im Space-Survival-Genre recht rar ist, und bietet solide Unterhaltung zu schönen Bildern von orangefarbenen Marslandschaften. Weiterlesen

„The Zero Theorem“ – Gilliams neuer Film mit Waltz!

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Ex-„Monty Python“-Mitglied Terry Gilliam war schon immer bekannt für düstere, seltsame Zukunftsvisionen wie z.B. „Brazil“ oder „Twelve Monkeys“. Auch „The Zero Theorem“ spielt in einer absurden, schmutzigen Zukunft, in der Hauptrolle ein grandioser Christoph Waltz, die Nebenrollen mit David Thewlis, Peter Stormare, Ben Whishaw, Mélanie Thierry, Matt Damon und Tilda Swinton ebenfalls prominent besetzt. Für Fans von schwer durchschaubaren SciFi-Filmen voller Metaphern und mehr Fragen als Antworten ist dieser Film sicher sehenswert, für die breite Masse ist er wie fast alle Gilliam-Filme nicht. Waltz‘ Performance ist allerdings in jedem Fall sehenswert. Weiterlesen

„Interstellar“ – Nolan schickt McConaughey ins All!

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Die Filme von Christopher Nolan können (fast) immer mit großartiger Optik, bombastischem Sound, interessanten Plots und guten Darstellern punkten, entsprechend gut macht sich auch „Interstellar“ auf der großen Leinwand. Um den alten Vorwürfen entgegenzuwirken, seine Filme würden emotionslos sein, setzt Nolan hier an vielen Stellen auf Gefühle und Zwischenmenschliches. Allerdings nimmt sich auch dieser Film zu ernst, die Handlung hat so einige gigantische Logiklücken und die Emotionen wirken leider so, als hätte sie jemand ohne Emotionen ins Drehbuch geschrieben. Das macht „Interstellar“ nicht zu einem schlechten Film, aber eben auch nicht zu dem großen, epischen Drama, das er gerne wäre. Den Weg ins Kino ist er aber trotzdem wert. Weiterlesen