„Jason Bourne“ – Überflüssige Franchise-Wiederbelebung!

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Selbst wenn man für „Das Bourne Vermächtnis“ schon mit anderem Hauptdarsteller versuchte, das Franchise weiter am Leben zu erhalten, gab es zu dem Zeitpunkt schon keinen Grund mehr dafür. Jetzt ist Matt Damon wieder mit von der Partie und darf sich völlig sinnentleert durch die Gegend kloppen und ballern. Dialoge oder eine tatsächliche Handlung waren für die Macher wohl gar nicht mehr nötig, wieder irgendwas mit seiner Vergangenheit und gut. Dabei war „Die Bourne Identität“ noch ein wirklich solider Agententhriller, aber spätestens in den Fortsetzungen wurden die Filme immer handlungsarmer und actionüberladener, „Jason Bourne“ reiht sich da perfekt ein.

Jason Bourne ist seit vielen Jahren untergetaucht, doch dann holt ihn eine alte Verbündete wieder zurück, nachdem sie das CIA gehackt und sehr brisante Informationen heruntergeladen hat. Schnell hat Bourne nicht nur den CIA-Chef und eine Computerexpertin im Genick, sondern auch einen rachsüchtigen Auftragskiller.

Da die Action an erster Stelle steht, müssen Matt Damon, Tommy Lee Jones, Alicia Vikander, Vincent Cassel und Julia Stiles schauspielerisch nicht viel bieten, das Script bietet den guten Schauspielern keine wirkliche Möglichkeit um zu überzeugen. Selbst für einen Actionfilm gibt es hier nicht viel zu sehen, was man nicht schon aus anderen Filmen kennt und dort meistens sogar origineller. Wenn es denn einen roten Faden im Franchise gibt, erfährt man hier nicht wirklich was Neues und das wirkt meistens doch sehr stark konstruiert. Matt Damon hätte dem Franchise lieber weiter fern bleiben sollen, hier ist definitiv nichts mehr zu holen.

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