„The Great Wall“ – Matt Damon bekämpft Monster!

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Wenn der „Hero“-Regisseur Yimou Zhang über den Verteidigungskampf einer menschlichen Armee auf der Chinesischen Mauer gegen mystische Monsterwesen im 15. Jahrhundert dreht, klingt das eigentlich nach einem epischen Kampffilm. Doch irgendwie will „The Great Wall“ nicht funktionieren, zu wirr ist die Handlung, zu billig die Effekte, zu unepisch die Kämpfe. Und vielleicht waren Matt Damon, Pedro Pascal und Willem Dafoe auch nicht die beste Wahl, um den Film sowohl für den chinesischen als auch den US-Markt interessant zu machen. Der Film hat durchaus seine Momente, aber insgesamt versinkt er in der Mittelmäßigkeit.

Auf der Flucht vor Verfolgern werden zwei Söldner plötzlich nachts von einem seltsamen Monster angegriffen und können ihm die Klaue abschlagen. Als sie kurz darauf an der Chinesischen Mauer gefangen genommen werden, scheinen die Klaue und die Tatsache, dass ein Söldner das Wesen besiegen konnte, sehr interessant für die dort stationierte riesige Armee. Die bereitet sich nämlich schon seit Jahren auf den Angriff der übernatürlichen Kreaturen vor und muss alles daran setzen, dass diese die Mauer nicht passieren, die eigens zu diesem Zweck gebaut wurde. Ungewollt werden die beiden Söldner in diesen Kampf mit hineingezogen, erweisen sich dann aber doch als hilfreich.

Wer auf spannend choreografierte Kampfszenen steht, bekommt hier natürlich einiges zu sehen, doch im Vergleich mit „Hero“ oder „House of Flying Daggers“ krankt der Film daran, dass man hier gegen animierte Wesen kämpft und bei so viel Effekten die wirklichen Fähigkeiten der kämpfenden Schauspieler kaum zur Geltung kommen. Die amerikanischen Darsteller können auch nur bedingt überzeugen, wirken sie doch irgendwie die ganze Zeit künstlich in das Szenario eingebaut und irgendwie überflüssig. Schade, aus dem Projekt hätte sicher mehr werden können.

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