„The Zero Theorem“ – Gilliams neuer Film mit Waltz!

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Ex-„Monty Python“-Mitglied Terry Gilliam war schon immer bekannt für düstere, seltsame Zukunftsvisionen wie z.B. „Brazil“ oder „Twelve Monkeys“. Auch „The Zero Theorem“ spielt in einer absurden, schmutzigen Zukunft, in der Hauptrolle ein grandioser Christoph Waltz, die Nebenrollen mit David Thewlis, Peter Stormare, Ben Whishaw, Mélanie Thierry, Matt Damon und Tilda Swinton ebenfalls prominent besetzt. Für Fans von schwer durchschaubaren SciFi-Filmen voller Metaphern und mehr Fragen als Antworten ist dieser Film sicher sehenswert, für die breite Masse ist er wie fast alle Gilliam-Filme nicht. Waltz‘ Performance ist allerdings in jedem Fall sehenswert.

Qohen ist ein Einzelgänger in einer sinnlosen Welt, seit einem unterbrochenen Telefonanruf wartet er auf einen weiteren Anruf, von dem er die Erklärung erwartet, welche Aufgabe und welchen Sinn sein Leben hat. Gleichzeitig arbeitet er für einen Konzern an einer seltsame Gleichung, die nicht zu lösen scheint. Erst als er die Prostituierte Bainsley und den jungen Gehilfen Bob kennen lernt, begreift er langsam, dass sein Leben seit dem Warten auf den Anruf jeden Sinn verloren zu haben scheint.

Terry Gilliams Filme sind anders und nicht auf den ersten Blick verständlich oder logisch, die Optik immer schmutzig, aber sehr aufwendig, das trifft auch auf „The Zero Theorem“ zu. Wie gut der Film ist, erschließt sich eigentlich erst, wenn der Film vorbei ist und man versucht, der Gesehene im Kopf zu ordnen. Für Fans spezieller Independent-Filme sicher ein Geheimtipp, für Gilliam-Fans sowieso. Für alle anderen vermutlich etwas zu speziell.

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