„Die Einkreisung“ – Daniel Brühl jagt Serienkiller im 19. Jahrhundert!

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Die Netflix-Serie „The Alienist – Die Einkreisung“ hätte mit einem anderen Titel vielleicht mehr Aufmerksamkeit bekommen, aber weder der englische Titel noch der von der Romanvorlage übernommene Titel deutsche Titel macht darauf aufmerksam, dass es sich hier um eine wirklich gut gemachte und spannende Serie handelt, die davon handelt, wie ein Psychologe, ein Illustrator und eine Polizeisekretärin Ende des 19. Jahrhunderts die Polizeiarbeit umkrempeln und in New York mit damals noch komplett unkonventionellen Methoden einen Serienkiller zu enttarnen versuchen. Das hat viel von „Jack The Ripper“, bietet aber auch einen grandiosen Einblick in die Ursprünge des Erstellen von Täterprofilen und der psychologischen Analyse in der Polizeiermittlung. Mit Stars wie Daniel Brühl, Luke Evans und Dakota Fanning ist die Serie zudem recht prominent besetzt. Ein echter Seriengeheimtipp, dem trotz seiner abgeschlossenen Handlung doch im nächsten Jahr eine weitere Staffel auf Basis einer weiteren Romanvorlage folgen soll. Weiterlesen

„Narcos“ – Staffel 3 überzeugt auch ohne Escobar!

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Nachdem sich die geniale erste Staffel von „Narcos“ dem Aufstieg des kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar widmete und die zweite Staffel seinem Untergang und letztendlich seinem Tod, hätte man denken können, die Serie wäre vorbei. Doch der Tod von Escobar war damals alles andere als das Ende des Drogenterrors in Kolumbien. Die dritte Staffel handelt jetzt vom skrupellosen Cali-Kartell, das mit noch brutaleren Methoden die Vormachtstellung im Drogensumpf zu sichern versucht. Auch wenn Boyd Holbrook nicht mehr als Steve Murphy mit von der Partie ist, versucht Pedro Pascal weiterhin als US-Agent Javier Peña das Kartell auszuschalten. Die dritte Staffel ist vor wenigen Tagen bei uns auf DVD und Blu-ray im Handel erschienen, eine vierte Staffel, die sich auf den Drogenhandel in Mexiko konzentrieren wird, startet in Kürze. Weiterlesen

Kurz kritisiert 22: Von Aliens, Geistern und Indianern

Auf geht’s zur nächsten Runde von Kurzkritiken zu Filmen, die auf jeden Fall kurz erwähnt werden sollten. Dieses Mal sind mit „Die Frau, die vorausgeht“, „Ocean’s 8“, „Isle of Dogs“, „Hotel Artemis“, „Extinction“, „Attraction“, „The First Purge“, „I Kill Giants“, „Ghost Stories“, „Game Night“, „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“ größtenteils Filme aus dem letzten halben Jahr dabei, die teilweise gar nicht in die Kinos gekommen sind. Weiterlesen

Kommt statt „Triple WixXx“ eine Serie „Die Wixx-Akten“?

Über zehn Jahre lang geisterte die Idee eines dritten „Wixxer“-Films von Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka umher, bis Kalkofe 2015 sehr emotional und enttäuscht verkündete, dass Pastewka nicht mehr mitmachen wolle und „Triple WixXx“ damit nach zahlreichen Versuchen, Pastewka umzustimmen, gestorben sei. Nun aber plant Kalkofe einen „Wixxer“-Reboot ohne Pastewka. Er will die Idee einer Edgar-Wallace-Parodie erweitern und auch andere Filmklassiker mit Überbösewichten als Vorlage miteinbeziehen und damit eine neue „Wixxer“-Reihe starten – womöglich auch als Serie auf Netflix. Weiterlesen

„Auslöschung“ – Großartiger, intelligenter SciFi-Horror!

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Regisseur Alex Garland hat schon mit seinem Regiedebut „Ex Machina“ gezeigt, dass man von ihm ganz besondere Filme erwarten kann. Das trifft auch auf sein neues Meisterwerk „Annihilation“ zu, einen sehr ruhigen Science-Fiction-Film mit teilweise recht heftigen Horrorelementen und einer ganz eigenen Interpretation der Frage, wie eine Alieninvasion aussehen könnte. Der Film geht dabei ähnliche Wege wie „Arrival“, kommt aber mit seinem ganz eigenen optischen Stil und einer sehr interessanten Mischung aus Drama, Action und Horror daher. Bis vor wenigen Monaten galt der Film bereits als potentielles Kinohighlight, sodass man tatsächlich nicht verstehen kann, wieso der Filmverleih den Film letztendlich an Netflix verkaufte, wo der Film jetzt in Deutschland seine Premiere fand. Es ist schon erschreckend, wenn ein Film, der nicht der Norm entspricht und ganz offensichtlich Fragen offen lässt, um dem Zuschauer seinen eigenen Interpretationsspielraum zu lassen, als dem Publikum nicht zumutbar eingestuft wird. So kommt man zwar schon früh in den Genuss, den visuell und inhaltlich gelungenen Film mit einer großartigen Natalie Portman im Heimkino zu genießen, die beeindruckenden Bilder hätten aber sicher auch auf der Kinoleinwand eine gute Figur gemacht. Weiterlesen

„The Cloverfield Paradox“ – Leider enttäuschend!

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Um den ersten „Cloverfield“-Film wurde schon vor zehn Jahren ein großes Mysterium gemacht, der Wackelkamera-Stil war neu, die Trailer weckten Neugier, verrieten aber nicht viel, der Monsterhorror selber war dann solide und spannend inszeniert. Vorletztes Jahr kam dann mit „10 Cloverfield Lane“ eine indirekte Fortsetzung in die Kinos, wieder unter großer Geheimhaltung und spannender, origineller Umsetzung, wenn auch nur bedingt mit einer Verbindung zum ersten Teil. Über den dritten Teil „The Cloverfield Paradox“ konnte man ebenfalls nicht viel vorab erfahren, einen konkreten Kinostart gab es nicht, dafür aber Gerüchte um eine Direktveröffentlichung auf Netflix. Die kam dann vor einigen Tagen mehr als überraschend um die Ecke, nur wenige Stunden nach dem ersten Trailer. Wenn man diesen Teil jedoch anschaut, wird einem schnell klar, warum Paramount sich keinen großen Kinoerfolg ausgerechnet hat. Der größtenteils im Weltraum spielende Film wirkt unlogisch und nicht wirklich originell, selbst die Bezüge zum ersten Teil holpern ohne Ende. Weiterlesen

Kurz kritisiert 20: Von Psychologie, Polka und Prügeln

Dann holen wir doch mal wieder eine Reihe von Filmen nach, die für eine komplette Review nicht gereicht haben, aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben sollten. Dieses Mal gibt es Kurzkritiken zu den Filmen „Professor Marston And The Wonder Woman“, „The Limehouse Golem“, „The Polka King“, „Sie nannten ihn Spencer“, „Colossal“, „Once Upon A Time In Venice“, „Happy Deathday“, „Paddington 2“ und „Sharknado 5: Global Swarming“. Weiterlesen