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Und wieder kommt ein Serienformat auf die große Leinwand, in diesem Fall bereits seit zehn Jahren angekündigt. “Die Simpsons” laufen jetzt schon über unzählige Staffeln und sind wohl die erfolgreichste Zeichentrickserie überhaupt, da fragte man sich, ob denn eine Kinoumsetzung überhaupt funktionieren würde. Doch die funktionierte ausgesprochen gut. Sie war zwar nicht besser als die Serie, aber auch nicht schlechter, der Plot reichte für 90 Minuten ohne wirkliche Längen und die gelungenen Gags hätten für drei Filme ausgereicht.

Trotzdem waren es halt nur die “Simpsons”, alle Charaktere der Serie wurden an der ein und anderen Stelle mal in die Handlung geworfen und der Plot war zwar wie bei den meisten Serien-Kino-Verwurstungen um einiges “größer” als die Stories der Serie, aber es waren dann doch die Gags, die den Film nicht abstürzen ließen. Gerade das “Spiderschwein” und Arnold Schwarzenegger als Präsident waren immer für einen Lacher gut. Ich habe irgendwo gelesen, dass Matt Groening jeden einzelnen Gag vor Publikum hat testen lassen, meiner Ansicht nach hat das gut funktioniert, denn die finale Auswahl ist wirklich gelungen.

Die Story des Films um Homer, der Springfields See soweit verschmutzt, dass die amerikanische Umweltbehörde die Stadt mit einer gigantischen Kuppel von der Außenwelt trennt, wirkt oft recht konstruiert, aber sie bietet wie die Serie manche Sozialkritik, versinkt aber nie in Kitsch. “Die Simpsons - Der Film” ist eben einfach eine gelungene Sammlung an Gags, kein cineastischer Meilenstein, aber trotzdem sehr unterhaltsam.

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