„Guardians of the Galaxy“ – Galaktischer Riesenspaß!

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Ich fand die letzten Marvel-Verfilmungen schon recht unterhaltsam, von den „Guardians of the Galaxy“ hatte ich eigentlich nicht wirklich viel erwartet, aber was mir da geboten wurde, hat mir seit langem einen der besten Kinobesuche überhaupt beschert. Der Film hat nicht nur erwartungsgemäß viel bunte SciFi-Action zu bieten, er punktet vor allem mit einer fetzigen Handlung, wirklich verrückten Charakteren, großartiger Situationskomik und einem herrlich abgedrehten Humor, perfektioniert mit einem grandiosen Soundtrack. Was ihn von den anderen Marvel-Filmen abhebt ist der ordentliche Schwung Ironie, der jedem Pathos und Kitsch ein fröhliches Augenzwinkern verpasst. Und die 3D-Effekte können sich auch sehen lassen. Für SciFi- und Comicfans ein absolutes Muss!

Als Kind wurde Peter ins Weltall entführt, 20 Jahrer später hält er sich als Outlaw mit kleinen Gaunereien über Wasser. Als er jedoch ein seltsames Artefakt ausfindig macht, sind auf einmal alle hinter ihm her. Offensichtlich steckt in dem Objekt eine gefährliche Macht, die sich der bösartige Ronan unter den Nagel reißen will, um ganze Planeten damit zu zerstören. Als Peter zusammen mit zwei Kopfgeldjägern, dem genmanipulierten Waschbär Rocket und dem tumben Pflanzenwesen Groot, sowie der Kriegerin Gamora im Knast landet, stellt sich heraus, dass genau dieses verrückte Team von Außenseitern zusammen dazu auserkoren zu sein scheint, die Galaxie zu retten.

Ich hatte nettes Popcornkino erwartet, aber diese bunte, lustige Achterbahnfahrt hatte ich wirklich nicht erwartet. Letztendlich ist „Guardians of the Galaxy“ ein typischer Science-Fiction-Actionfilm, aber gerade der immer wieder perfekt platzierte Humor und die skurrilen Wendungen punktet immer wieder, nicht zuletzt dank der eigentlich gar nicht zusammen passenden Charaktere. Dabei machen nicht nur die Schauspielerriege um Chris Pratt, Zoe Saldana, Benicio Del Toro, John C. Reilly, Michael Rooker und Glenn Close ihre Sache gut, auch die Comiccharaktere fügen sich perfekt ein, im Original waren übrigens Bradley Cooper und Vin Diesel für Rocket und Groot verantwortlich.

Der Film zieht einen schon nach wenigen Minuten in seinen Bann und lässt einen bis zum Abspann nicht wieder los. Vielleicht ist es für die „Guardians“ sogar ein Vorteil, dass sie eher zu den unbekannten Charakteren aus dem Marvel-Universum gehören, so bieten sie etwas Neues und Frisches. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf das nächste Abenteuer der verrückten Weltraum-Gang!

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