„Fences“ – Denzel Washingtons 50er-Jahre-Familiendrama

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Basierend auf einem Teilstück eines prämierten Theaterstücks von August Wilson über das Leben von Afroamerikanern im 20. Jahrhundert hat Denzel Washington nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur einen gelungenen Film gemacht, dem man seine Theaterherkunft deutlich anmerkt. So spielt „Fences“ fast ausschließlich im selben Hinterhof und lebt in erster Linie von seinen Dialogen. Der Film verdeutlicht nicht nur die Schwierigkeiten, mit denen Farbige in den 50ern zu kämpfen hatten, sondern erzählt auch eine sehr emotionale Familiengeschichte, die dank zahlreicher Wendungen immer wieder aus der Bahn geworfen wird. Trotz zahlreicher Nominierungen gab es hier am Ende nur einen Oscar für Nebendarstellerin Viola Davies. Weiterlesen »

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Wird der neue „Matrix“-Film ein Prequel über Morpheus?

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Mittlerweile ist bekannt geworden, dass das „Matrix“-Franchise einen neuen Film spendiert bekommen wird: Autor Zak Penn hat dabei deutlich gemacht, dass es kein Remake und wohl auch keine direkte Fortsetzung zur Trilogie werden soll, sondern ein völlig neuer Film im Matrix-Universum. Michael B. Jordan könnte Gerüchten nach die Hauptrolle übernehmen und den jungen Morpheus spielen. Mal sehen, ob da was Interessantes bei rumkommt. Generell sind die Filme zwar halbwegs gut gealtert, haben von ihrer revolutionären Kraft nach fast 20 Jahren aber auch einiges einbüßen müssen, hat man sich an vielen der damals neuartigen Elementen mittlerweile sattgesehen.

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„Moonlight“ – Oscarprämiertes Drama über einen homosexuellen Farbigen

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Cover MoonlightEigentlich besteht „Moonlight“ aus drei Kurzfilmen, die jeweils einen bestimmten Zeitpunkt im Leben eines jungen Afroamerikaners zeigen, der sich neben seinem kriminellen Umfeld auch mit dem Erwachsenwerden und seiner Homosexualität auseinander setzen muss. Da die drei Wendepunkte jedoch so gut miteinander verknüpft sind, funktioniert der Film als Ganzes ebenso perfekt. Neben einer tollen Bildsprache und der tiefgehenden Handlung profitiert der Film maßgeblich von Alex R. Hibbert, Ashton Sanders und Trevante Rhodes, die den Jungen in drei verschiedenen Altersstufen nicht nur an sich großartig, sondern auch so ähnlich spielen, dass man glauben könnte, es wäre wirklich immer der gleiche Junge. Aber auch Janelle Monáe, Naomie Harris und Mahershala Ali spielen ihre Nebenrollen super, Letzer wurde dafür sogar mit dem Oscar ausgezeichnet, „Moonlight“ selber holte neben dem Oscar als bester Film 2017 auch noch einen für das beste adaptierte Drehbuch. Weiterlesen »

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„You Are Wanted“ – Serienthriller nur für Fans von Matthias Schweighöfer!

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You Are Wanted

Das ist sie also, die erste deutsche Amazon-Serie. Ein Hackerthriller, bei dem Deutschlands beliebtester Schauspielbubi Matthias Schweighöfer nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch noch bei Regie, Produktion und Musik die Finger mit im Spiel hat. Das Ergebnis versucht den Stil amerikanischer Vorlagen zu kopieren, doch neben ein paar gelungenen Aufnahmen will hier eigentlich gar nichts funktionieren. Die Handlung trieft nur so von Klischees und erfindet das Wort Logiklücke noch mal völlig neu. Schweighöfer spielt in der ernsten Rolle besser als gedacht, passt aber irgendwie trotzdem nicht, die Nebendarsteller Alexandra Maria Lara, Karoline Herfurth und Tom Beck können nicht gegen das schlechte Script anspielen, versuchen es aber auch nicht wirklich. Sunnyboy Matze und die Amazon-Werbetrommel werden allerdings wieder genug Fans finden, denen Effekthascherei und künstliche Spannung reicht, um über die zahlreichen Schwächen von „You Are Wanted“ hinwegzusehen. Weiterlesen »

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„Kong: Skull Island“ – Achtung, Godzilla, jetzt kommt King Kong!

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Mit „Godzilla“ begann Hollywood 2014 ein Filmuniversum der kultigen japanischen Monster aufzubauen, „Kong: Skull Island“ führt jetzt den nächsten großen Gegner des Monsters ein und ist zugleich eine neue Variante der „King Kong“-Geschichte, allerdings wie der Titel schon sagt nur auf Skull Island. Kong ist dieses Mal nicht nur eine ganze Spur größer, er darf sich auch fröhlich inmitten von Bomben und Monstern austoben. Dass Regisseur Jordan Vogt-Roberts auch noch einen wirklich beeindruckenden Cast um Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, Brie Larson, John C. Reilly und John Goodman ist dabei nebensächlich, die sind hier eindeutig nur Nebendarsteller. Ein Vergleich mit Peter Jacksons „King Kong“ ist allerdings schwer, da dieser Film nicht mehr sein will als unterhaltsamer Monster-Clash! Das allerdings funktioniert super und macht jetzt schon Lust auf „Kong Vs. Godzilla“! Weiterlesen »

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„Logan – The Wolverine“ – Hugh Jackman lässt ein letztes Mal das Tier raus!

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loganSeit Hugh Jackman 2000 im ersten „X-Men“-Film in die Rolle von Wolverine schlüpfte, war er die perfekte Besetzung. Seither war er mindestens mit Cameo-Auftritten in allen alten und neuen „X-Men“-Filmen um die Mutanten dabei und absolvierte mit einem missratenen „X-Men Origins: Wolverine“ und einem soliden „Wolverine: Weg des Kriegers“ bereits zwei Solofilme ab. Für „Logan – The Wolverine“ schlüpft er jetzt ein letztes Mal in diese Rolle und liefert ein wirklich brutales, düsteres Finale ab. Auch Patrick Stewart ist ein letztes Mal an „Professor X“ dabei, vermutlich ebenfalls mit seiner ausdrucksstärksten Leistung in dieser Rolle. Weiterlesen »

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„Boston“ – Mark Wahlberg jagt Marathon-Attentäter

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Das brutale Attentat im April 2013 beim Bostoner Marathon hat damals überall für Entsetzen gesorgt, auch die Verfolgung der Täter war spektakulär. Jetzt hat sich „Deepwater Horizon“-Regisseur Peter Berg der Thematik angenommen und schickt ein Starensemble um Mark Wahlberg, Kevin Bacon, John Goodman, J.K. Simmons und Michelle Monaghan in die Hölle rund um das Attentat und hinter den Attentätern her. Der Film ist bewegend und äußerst spannend inszeniert, auch die Ermittlungsmethoden sind sehenswert. Ein gelungener Film, der wieder mal verdeutlicht, wie schwer es ist, ein Attentat zu verhindern. Weiterlesen »

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„American Crime Story“ – Der O.J. Simpson Prozess

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Nach dem Erfolg der Serie „American Horror Story“ entwickelte man kurzerhand eine Serie über große Kriminalfälle der Gegenwart, deren erste Staffel „The People v. O.J. Simpson“ sich dem medienträchtigen Fall um Footballstar Simpson und die Ermordung seiner Exfrau 1994 dreht. Der Fall hatte in den USA ein Medieninteresse wie keiner zuvor, viele Sender übertrugen den Prozess live im Fernsehen. Trotz offensichtlicher Indizien konnte die Verteidigung den Prozess immer mehr dominieren, indem sie die Hautfarbe des schwarzen Sportlers und den Rassismus bei der Polizei thematisierten. Weiterlesen »

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„Santa Clarita Diet“ – Drew Barrymore als Zombie

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santaclaritadiet

Mit „Santa Clarita Diet“ ist jetzt noch eine herrlich absurde Serie neu in diesem Jahr gestartet, die neben den grandiosen Hauptdarstellern Drew Barrymore und Timothy Olyphant auch eine wirklich verrückte Handlung am Start hat und dem Zombie-Genre eine amüsante neue Note verpasst. Wenn eine brave Hausfrau plötzlich eine Untote ist, die neben ihrer Gier nach Menschenfleisch noch ihr Familienleben in den Griff zu bekommen versucht, ist das hier genauso blutig wie lustig. Hier kommen Fans von bitterbösem schwarzem Humor genause auf ihre Kosten wie Splatterfans und die Anhänger von Barrymore-Komödien. Geht nicht? Doch! Weiterlesen »

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„Fifty Shades of Grey 2: Gefährliche Liebe“ – Nur langweilig!

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Es ist tatsächlich möglich, dass sich auch ein Mann in Filme, die für ein weibliches Publikum gedreht wurden, hineinversetzen und mitfühlen kann. Doch falls es wirklich so sein sollte, dass Frauen bei dieser Fortsetzung mehr als Langeweile empfinden, ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern wohl doch weitaus größer als gedacht. Denn während die erste Verfilmung des Romanerfolgs „Fifty Shades of Grey“ so vor sich hinplätscherte, nervt diese Fortsetzung mit jeder Minute mehr. Zu plump die Handlung, zu schlecht die Darsteller, zu langweilig die Sexszenen. Wie soll ein Film denn funktionieren, wenn die Hauptdarstellerin eine tumbe Blödblimse und der Hauptdarsteller ein uncharismatischer Affenarsch ist, zwischen ihnen so gar keine Chemie entsteht und es einem so völlig egal ist, was mit ihnen passiert? Weiterlesen »

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„Verborgene Schönheit“ – Will Smiths Rehabilitation bleibt aus

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Hätte Will Smith damals nicht die Hauptrolle in „Django Unchained“ für das Weltraumdesaster „After Earth“ geopfert, wäre seine Karriere vielleicht nicht so abgestürzt. Seither sucht er weiterhin auf einen neuen Erfolg und hat mit dieser der „Weihnachtsgeschichte“ ähnlichen Geschichte gar nicht mal ein so unoriginelles Projekt ausgewählt, doch das Ergebnis kommt so tölpelhaft daher, dass irgendwie gar nichts funktionieren will. Da hilft auch der beeindruckende Nebencast von Kate Winslet, Edward Norton und Michael Peña bis zu Keira Knightley und Helen Mirren nicht wirklich. Alle machen hier leider keine gute Figur, da das ambitionierte Projekt sich selbst zu ernst nimmt und so keine Szene das eigentliche Potential richtig umsetzt. Weiterlesen »

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Erste Spots zu „Fargo – Staffel 3“ mit Ewan McGregor

Kleine Teaser-Spots machen Lust auf die heißtersehnte dritte „Fargo“-Staffel und zeigen nun auch einen abgeranzten Ewan McGregor mit langen, schütteren Haaren und Schnurrbart. Man kann sich freuen! Dieses Mal geht es um die konkurrierenden Zwillingsbrüder Emmit und Ray Stussy, die beide von McGregor gespielt werden. Weiterhin sind u. a.auch Mary Elizabeth Winstead und David Thewlis dabei. Weiterlesen »

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