„The Prestige“ – Man muss ganz genau schauen

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Christopher Nolans neuester Streich dreht sich um zwei Trickmagier Mitte 19. Jahrhundert, die Konkurrenten sind. Den Film kann man mit den früheren Werken des Regisseurs gut vergleichen. Er hat wieder Vergangenheitsszenen, der Film ist ineinander verschachtelt, er ist relativ realitisch und alles andere als Standardware.

prestige.jpg Der Film besticht durch eine Vielzahl von bekannten Schauspielern. Angefangen bei Christian Bale und Hugh Jackman bis hin zu Andy Serkis. Der Film selber ist mehr ein Drama als Fantasy oder Thriller und gibt immer mehr überraschende Wendungen; der Schluss selber offenbart aber zwei Geheimnisse, auf die man vorher schon kommen kann, wenn man sich den Film genau anschaut.

Fazit: Ein intelligenter Film mit wirklich guten Schauspielern, der ein wenig Konzentration und Denkvermögen vom Zuschauer fordert mit vielen Wendungen, der aber etwas zu lang ist und nicht konstant die Spannung halten kann. Aus meiner persönlichen Sicht kann sich Nolan endlich mal an die Fortsetzung von „Batman Begins“ machen.

8/10 Punkte.

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6 Kommentare

  1. Ja, wenn man gut aufpasst, kann man gewisse Sachen schon früh erahnen, aber das macht nichts, der Film weiß trotzdem immer wieder zu überraschen. Christopher Nolan hat den Konkurrenzkampf der zwei Illusionisten, die wegen eines alten Konfliktes immer versuchen, dem anderen die Show zu ruinieren und seine Tricks zu stehlen, rasant und spannend inszeniert. Immer weiter fiebert man mit, wenn sich Konkurrenz und Hass langsam in Besessenheit verwandeln. Die unterschiedlichen Zeitebenen sind schön kombiniert und lassen die Zuschauer mit seinen Hauptcharakteren von einer Enthüllung zum nächsten Rätsel wandern. Schauspielerisch können sich neben den Hauptdarstellern Christian Bale und Hugh Jackman auch die Nebendarsteller wie Michael Caine, David Bowie und „Gollum“ Andy Serkis sehen lassen, nur Scarlett Johansson wirkt etwas blass, was aber dem Film nicht schadet.

    Interessant ist, dass in den USA letztes Jahr ein weiterer Film zu dem Thema namens „The Illusionist“ ins Kino kam. Hier ist Edward Norton in der Hauptrolle zu sehen. Auch hier geht es um die Frage nach kunstvoller Illusion oder wahrer Magie. Leider wirkt der Film in vielen Fällen sehr unrealistisch und kann auch keine Abwechslung vorweisen wie „Prestige“. Der Film ist auf englisch bereits auf DVD erhältlich, eine deutsche DVD-Veröffentlichung ist geplant, ein Termin steht aber noch nicht fest, ins Kino wird er hier allerdings wohl nicht kommen…

  2. habe auch den „illusionisten“ und „prestige“ gesehen und finde die ähnlichkeit teilweise auch ziemlich dreist. den „illusionisten“ fand ich von der idee nicht schlecht, von der umsetzung hingegen schon. dann lieber „prestige“ anschauen, ist professioneller und interessanter bei gleicher geschichte (naja, zumindest fast).
    „prestige“ gefiel mir sehr gut, in erster linie vermutlich durch die guten schauspieler, aber auch den interessanten schnitt und die geschichte an sich gefielen mir. aber es stimmt schon, ein wenig kürzer wäre besser gewesen – die spannung verliert sich teilweise dann doch ein wenig.

  3. Kann mich nur anschließen, der Film ist gelungen. Aber soo genau muss man nicht hinschauen, um den Wirrungen oder „Geheimnissen“ zu folgen, fast alles ist vorhersehbar. Aber trotzdem hat mich der Film sehr gut unterhalten, daher auch 4 Sterne von mir. Die Schauspieler durch die Bank sehr gut, die Stimmung kommt absolut rüber. Bis auf „die Maschine“ fand ich die Entwicklungen hervorragend.

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