„Knight Rider 2008“ – Fortsetzung zur 80er-Serie

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Gestern war es endlich soweit. Der Test-Pilotfilm von „Knight Rider 2008“ lief bei NBC im Abendprogramm. Es ist ungewöhnlicherweise kein Remake der Serie aus den 80ern, sondern eine Fortsetzung. Man sollte denken aus Respekt vor David Hasselhoff und seiner damals sehr erfolgreichen Serie mit und um den schwarzen Trans-Am „K.I.T.T.“, doch es ist rein aus rechtlichen Gründen. Nur für eine neue Serie hatte NBC die vollen und eindeutigen Rechte. Der neue Film setzt in der Jetzt-Zeit an und beginnt mit dem Mord an KITT-Konstrukteur Charles Irgendwas, der in seiner Garage heimlich den Knight Industries Three Thousand gebaut hat. KITT flüchtet aus der Garage und macht sich auf die Suche nach Charles Tochter und Mike Tracer (dem Sohn von Michael „Locke“ Knight) um… die Bösen aufzuhalten.

Die Story macht noch nicht viel her, aber das ist bei Pilotfilmen nunmal so. Man bekommt aber wieder Lust auf den schwarzen Wagen. Diesmal ist alles etwas neuer, etwas schöner und etwas moderner geschnitten und gefilmt. Die Schauspieler sind durchweg ok, aber keine Highlights. Ist halt nur für ein Cable Network produziert. Da verschmerzt man auch manche Ungereimtheiten oder manchen Unsinn. Ob die Filmemacher so gut daran getan haben, den Stil sehr stark an die alte Serie und an den Humor von damals anzulehnen, wage ich zu bezweifeln. Ich denke mal nach spätestens der ersten Staffel (die denke ich mal doch noch kommen wird) ist Schluss mit dem coolen Ford.

Klar ist es derzeit ein Trend, alle Serien dunkel und mysteriös zu machen, und normalerweise bin ich der Erste, der sagt: Jetzt aber extra anders. Aber mein Lieblingsbeispiel BSG hat es vorgemacht. Dunkel ist halt doch toller als 80er Jahre…

Ich persönlich erhoffe mir natürlich noch eine Folge, in der Mike mit einer angeklebten Schenkelbürste den Fiesling in einem LKW spielt!

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3 Kommentare

  1. Die Serie ist typisch „modernes“ Fernsehen 2008. So ziemlich alles ist musikuntermalt, man merkt dass viel mit Bluescreen gearbeitet wurde und wäre ich heute nochmal 10, würde mich die Serie vermutlich nicht so begeistern.

    Grund dafür ist, es ist nichts wirklich neues und innovatives dabei. Kitt schaut aus wie aus einer Berufsschul Tuningwerkstatt für Halbstarke und die Effekte per Nanotechnologie erinnern mich an die Replikatoren aus Stargate Atlantis…

    Die original Serie aus den 80ern war ihrer Zeit enorm voraus. Allein die ganzen Extras von Kitt werden noch bis heute in die handelsüblichen Fahrzeuge gebaut und beeindrucken die Leute, wie zum Beispiel das Öffnen des Kofferaumdeckels per Fernbedienung. Oder das berühmte Navi, was bei Kitt damals Standard war.
    Ich wüsste bei dem neuen Knight Rider bis jetzt nicht, was dort innovativ ist, sodaß man davon träumen könnte…

    Abschließend möchte ich sagen, der Auftritt von Michael Knight war rührend, aber auch hier hätte ich mir folgendes gewünscht: Er wäre seinem neuen „alten“ Kumpel begegnet und es wären ungefähr diese Worte gefallen: „Hallo Kumpel…, du siehst gut aus in deinem neuen Design! Leider…kann ich das von mir nicht mehr sagen, doch ich hoffe, mein Sohn wird in dir den gleichen Kumpel finden wie ich damals!“.
    Dazu ein paar Rückblenden an die alte Serie, wo die beiden durch Mauern krachten und den Turbo Boost einsetzten.

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