„Mamma Mia!“ – ABBA-Songs machen noch keinen Film!

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Kaum jemand kann wohl behaupten, dass er die Songs von ABBA nicht mag, und nachdem ich von „Across The Universe“, einem Filmmusical mit Songs von den Beatles, derart begeistert war, habe ich mich auch an dieses Filmmusical herangewagt. Aber bis auf die großartigen Songs war für einen Mann in diesem Film nicht wirklich etwas zu holen, für Frauen dürfte dieser Kitsch über die große Liebe, verflossene Verehrer, Hochzeiten und die Beziehung von Mutter und Tochter vermutlich das Highlight des Jahres sein.

Sophie möchte heiraten und gerne ihren Vater auf der Hochzeit dabei haben, aber sie kennt diesen nicht. Laut dem Tagebuch ihrer Mutter kommen dafür drei Männer in Frage. Sophie lädt einfach mal alle ein und sorgt dafür für großes Chaos und ein nicht nur von Begeisterung geprägtes Wiedersehen mit ihrer Mutter. Die hat allerdings ihre zwei verrückten besten Freundinnen eingeladen…

Schon nach wenigen Minuten ist einem (Mann) klar, diesen Film muss man durchhalten, das schafft man aber auch, schließlich wird ja zu 80 Prozent in dem Film gesungen und die Song-Klassiker von ABBA sind ja nun einmal zeitlos. Aber drumherum gibt es eigentlich nur kreischende Frauen und Mädchen, Frauengespräche über die große Liebe und das Heiraten und drei Typen, die auch in eine Verfilmung von Rosamunde Pilcher gepasst hätten. Die Dialoge des Films übrigens auch. Da können auch bekannte Namen wie Meryl Streep, Pierce Brosnan, Stellan Skarsgard und Colin Firth nichts dran ändern, sie trällern und schnulzen sich alle durch fast zwei Stunden voller Kitsch und Musik ohne jegliche Ecken und Kanten. Also ich jedenfalls höre das nächste Mal dann doch lieber wieder nur eine CD mit den besten Songs von ABBA…

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