„So finster die Nacht“ – Vampire in Schweden

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   8,22 (9 Stimmen)
Loading...

Vampirfilme gibt es sicher eine Menge, aber wenn sich mal die Schweden dieses Themas annehmen, kann da tatsächlich mal was Neues bei herauskommen. Horrorfreunde bekommen hier zwar eine Menge Blut zu sehen, könnten aber mit dem ansonsten sehr ruhigen Stil des Films Probleme haben. Auch die Tatsache, dass es sich bei den Hauptpersonen um Kinder handelt, ist sicher ein interessanter Ansatz. Mir persönlich hat diese Mischung aus Drama und Horror gut gefallen.

Oskar ist 12 Jahre und wird in der Schule von seinen Mitschülern schikaniert. Doch dann lernt er Eli kennen, die ihm immer mehr Selbstvertrauen gibt. Oskar mag Eli, aber ihm wird schnell klar, dass mit ihr etwas nicht stimmt: Eli ist nämlich ein Vampir. Als sich in der Nachbarschaft die Todesfälle häufen, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Dieser Vampirfilm ist ruhig, sehr ruhig. Die schön aufgenommenen entspannten Aufnahmen stehen im absoluten Kontrast zu extrem blutigen Szenen. Gerade das Vampirmädchen ist im einen Moment ein süßes Mädel, um einem im ersten Moment mit wilden Augen und blutverschmiertem Gesicht ein sehr ungemütliches Gefühl in den Magen zu jagen. Dieser Film ist nichts für Actionfreaks, aber auch nichts für zarte Gemüter. Aber wer sich auf eine Geschichte über zwei Kinder, die beide auf ihre Art ausgestoßen sind und ums Überleben kämpfen, einlassen möchte und dazu noch auf Vampirgeschichten steht, wird hier einen echt speziellen Film sehen. Warum der Film bei uns allerdings „So finster die Nacht“ und nicht wie in den USA wörtlich mit „Let The Right One In“ übersetzt haben, wird wohl wieder keiner verstehen.

Aber da der Film international ein Erfolg war, sind die Amis natürlich schon wieder an einem Remake dran. Wenn ich da allerdings an das Remake von „Invisible“ denke, befürchte ich, dass auch hier der tolle Stil und die großartig spielenden Kinder einer billigen Amistory mit ein paar blassen Ami-Teens weichen müssen.

Verwandte Artikel

4 Kommentare

  1. Furchtbar dieser neue Remake-Wahn. Ich werde ihn nun auch defintiv boykottieren. „Quarantäne“ beispielweise werde ich mir auch nicht mehr ansehen. Früher hat man drüben ja wenigstens versucht, dem Stoff etwas neues hinzuzugeben, aber neuerdings sind das ja die gleichen Filme nochmal, nur in schlechter… und ein halbes Jahr später erscheinend. Furchtbar, das macht mich wirklich stinksauer. Furchtbar habe ich gesagt!

  2. großartiger Film! Ein Remake kann nur schlechter werden. Ich frage mich, was dieser ganze Scheiß soll?! Man kann nur hoffen, dass der Autor da ordentlich was vom Geld abbekommt, damit man sich auf weitere Highlights aus dieser Feder freuen darf – dann hat das ganze wenigstens was positives.

  3. Der ist Film wirklich gut ich finde Action vollkommen überwertet und brauche sie eigentlich nicht was denn der Film relativ gut macht ist diese Stile und die Personen die liebvolle entwicklung der Freundschaft der beiden irgendwie finde ich Eli überaus sympathisch andererseits macht sie mir angst. Das Thema des Film sagt mir überaus zu ausgestoßen die ums Überleben kämpfen. Ich mag Vampire und Geschichte liegt mir, liebevoll gemacht. Die 4 Sterne finde ich berechtigt.

    Was das remake betrifft ich habe nichts gegen remakes, aber was die Amis da aufführen ist widerlich ist hollywood schon so tief gesunken das man Filme von anderen Staaten einfach mit remakes zu nichte macht und ausbeutet. Da stimme ich Threewood vollkommen überein das ist nur fruchtbar.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.