„Twilight“ – Vampirromanze für Teengirls

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Ich liebe Vampirbücher und -filme und habe bei meiner Schwester immer „Biss zum Morgengrauen“ von Stephenie Meyer stehen sehen. Irgendwann habe ich es mir dann ausgeliehen, wurde aber von ihr vorgewarnt, dass es vermutlich nicht meinen Erwartungen entsprechen würde. Und das stimmte, es war schwer, sich durch seitenlanges Gesäusel eines in einen Vampir verknallten Teenagermädels durchzukämpfen, trotzdem war die Geschichte ganz nett. Daher habe ich mir dann jetzt auch die Verfilmung angesehen.

Die 17jährige Bella zieht zu ihrem Vater in ihr Heimatstädchen Forks und gewinnt dort an der Schule schnell neue Freunde. Doch als sie Edward kennenlernt, merkt sie sofort, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Aber sie fühlt sich seltsam von ihm angezogen und als er ihr bei einem Autounfall das Leben rettet, kommen die beiden sich näher. Bella betreibt Nachforschungen und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur: Edward und seine Familie sind Vampire!

Vorsicht an alle, die nicht dem weiblichen Geschlecht angehören, das 20. Lebensjahr bereits übrerschritten haben und vor allem an die, die Vampire mit spitzen Eckzähnen, Sonne, Spiegeln, Knoblauch und Pflöcken verbinden! Dies ist die Variante für junge Mädels, die Geschichte des Außenseiter-Mauerblümchens und dem mysteriösen Traumtypen, deren Liebe alle Konventionen sprengt. Wenn man das weiß, wird man sehr seicht und nett unterhalten und auch die Nähe zur Vorlage ist gelungen, mich persönlich hat es gefreut, dass ich so nur das gesprochene Gesäusel ertragen musste, nicht aber das Gedachte.

Es fällt mir wirklich schwer, den Film zu beurteilen, denn für die einfache Teenvampirromanze, die er ja auch nur sein will, hat er passende Darsteller, schöne Aufnahmen und einen netten Plot mit einem spannenden, aber recht kurzen Finale. Kristen Stewart passt perfekt in die Rolle der Außerseiterin Bella und Robert Pattinson, der schon in „Harry Potter und der Feuerkelch“ den Schönling Cedric Diggory spielte, hat mir in der Rolle des Edward ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, was ihn nun zu einem angeblich so atemberaubend gut aussehenden Typen macht. Auch die anderen Darsteller treten zwar nicht so sehr in Erscheinung, machen ihre Sache aber gut und passen auch gut zu den Vorlagen im Buch.

„Twilight“ macht alles richtig, was „Tintenherz“ falsch gemacht hat. Es hält sich an die Vorlage, ohne zu kürzen, zu hetzen und zu verändern. Die Atmosphäre stimmt, die Darsteller passen, hier hat sich jemand mit der Wirkung der Vorlage auseinander gesetzt und nicht nur Inhaltsfetzen neu angeordnet. Somit schwanke ich sogar, dem Streifen vier Sterne zu geben statt nur drei, da mir die Umsetzung gut gefallen hat, aber das Thema halt eben nicht wirklich meins ist und ich auch nicht wirklich wüsste, wem aus meinem Umfeld ich den Film empfehlen sollte. Ich jedenfalls kam mir im Kino sehr alleine vor zwischen den ganzen kleinen Mädchen.

Naja, alle Teenies wissen ja sowieso, dass diese Geschichte nicht das Ende der Liebe von Bella und Edward ist, die Autorin hat bereits drei Fortsetzungen geschrieben und die nächsten Verfilmungen sind bereits in Arbeit. Nachdem ich jetzt den Film gesehen habe, liegt auch bei mir die Fortsetzung „Biss zur Mittagsstunde“ zum Lesen bereit, mal sehen, wie lange ich durchhalte.

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27 Kommentare

  1. Ich weiß nicht. Mich zieht es nicht sooo hinein. Allerdings sehe ich in „Twillight“ aber auch eine Kopie der ersten Staffeln von Joss Wheadons „Buffy“, dementsprechend bin ich da wahrscheinlich auch voreingenommen.

  2. Er war gut nur muss ich sagen aus irgendeinen denke ich immer an interview mit einen Vampir wenn naja egal. Ich freu mich schon auf den zweiten teil ,hoffentlich wird er genauso gut oder noch besser da in den meisten fällen die Fortsetzung schlechter wird als der erste Teil.z.B. Matrix 2,3

  3. Mir hat der Film schon gefallen, er war eben gut anzusehn ^^
    Den Film habe ich mir in den 6 Wochen Zwangsaufenthalt in Neumünster angeschaut und ich war doch positiv überrascht, lohnt sich schon ihn anzusehen.

    Wobei ich sagen muss, die Musik hats mir schon angetan – gerade Bellas Lullaby von Carter Burwell. Vielleicht liegts einfach auch nur daran, dass ich total auf Klaviermusik stehe oder weil er auch den Soundtrack für Brügge sehen… usw. gemacht hat *g*

  4. Also ich fand den film echd gut umhgesetz
    und das buch war sowas von geil da ich so schnulze liebe ^^

  5. hay leute hoffe mal euch gehts gut naja wollte fragen wehn ihr von twilight am meisten mögt ich alle aber auch alle egal von welchem stam alle sind so hübsch
    und hot ich bin aber eher so ein cullen freak erst edward bella emmet rosalie alice jasper calisle esme und natürlich auch jakob egal coole hp habe auch eine http:zanessa66.reage6.de kommt mal rein wen ihr wollt wa sagt ihr zum teame taylor und selena ich bin der
    meinung Ich bin ganz ehrlich ich find des sche..ße das die Medien selena und taylor nett ihre private Angelegenheiten lasen auch die Fans von taylor sind doch nur neidisch das er und selena zusammen sind den jedes Mädchen träumt von ein ich sage mal heißen jungen wie ihn ich meine das die Beleidigungen ab sofort eingeschränkt werden sollen den es fragt ja niemanden die wann du das erste mal sex hattest sie Stars sind ja auch nur Menschen die wollen Privatesverhe haben wollen nd deine hp ist der hammer kenn dich net aber mach weiter so ich habe auch eine kommt mal rein wen ihr wollt ok http:zanessa66.repage6.de

  6. So, aus aktuellem Anlass habe ich mir dann auch endlich einmal den ersten Teil angetan. Ja, man kann ihn sich noch ansehen und sooo oft sieht man immerhin keine nackten männlichen Oberkörper, wie man vielleicht befürchten konnte…
    Dennoch ist der Film wirklich nicht gut und verdient den Rummel selbstverständlich in gar keiner Form. Man merkt zudem stark, dass der Film mal schnell aus dem Boden gestampft worden ist; die Effekte sehen ziemlich billig aus, die Schauspieler, allen voran das Hauptmädchen, sind blass und gerade sie kann meiner Meinung nach wirklich so gar nicht schauspielern, was mich teilweise ein wenig verwirrt hat, wusste ich nicht, ob ihr offener Mund nun Wut, totale Erregung, Verblüffung oder was auch immer sein sollte… Maku-Up, gerade mit dem krassen Türkisstich, der die Farben ja auch nochmal ordentlich verfälscht hat, wirkte gerade bei der obercool-perfekt-gestylten Vamirfamilie, besonders bei dem Doktor (Äh… falscher Beruf, wenn es für die doch so schwer ist, sich bei Blut zu beherrschen? Ach, ich wollte mich ja nicht über Logik und Inhalte auslassen…), wirklich schlecht. Auch „Diggory“ hatte ich nach „Potter 4“ eigentlich ein wenig mehr Talent zugetraut – da passte er aber anscheinend auch einfach nur in die Rolle. Die Story… einfallslos bis unspannend, vielleicht buchgetreu umgesetzt, das kann ich nicht beurteilen – ich werde mich hüten, auch nur ein Buch der Reihe jemals in die Hände zu nehmen. Gerade die „bösen“ Vampire und der Schluss, wo dann neben dem ansonsten dominierenden Liebesblabla endlich etwas wie Spannung auftreten sollte, vermute ich mal, war wirklich ärmlich. Drei, ach nein, ganz schnell nur noch zwei böse Vampire gegen tausend gute… wie dramatisch. Hm. Die schnellen Bewegungen, die Affenhaltung der Vampire (sollte wohl Angriffsstellung sein) in Kombination mit Zähneblecken, das tolle Sonnenlichtflimmern… ach, so vieles war einfach nur unfreiwillig komisch in diesem Film. Über die ganze Liebesgeschichte will ich mich nicht auslassen, diese mag der (und der Vollständigleit halber: dem) einen oder anderen gefallen, aber auch die war wirklich einfach nur platt, klischeehaft und substanzlos. So, dennoch: Aufgrund einiger netter Landschaften (auch wenn die beliebig bis unlogisch integriert waren), waren sehr nett anzusehen, die Optik hat nicht vollstens versagt. Die Inszenierung hingegen hat mir nicht gefallen, viel zu reißerisch angesichts der harmlosen Story. Entweder: Vampirfilm mit Spannung, oder Liebesfilm mit Vampiren; bitte nicht in einem Liebesfilm mit Vampiren so tun, als gäbe es Action oder Spannung oder Bösewichter – das wirkt nur lächerlich. Natürlich muss ich sagen, dass ich sehr große Vorbehalte gegen den Film gehabt habe, aber gerade, da ich einige ähnlicher Prägung gehört habe, die meinten, so schlimm sei er gar nicht, musste ich mir den Film nun doch einmal anschauen, um nun immerhin begründet meine absolute Ablehnung gegenüber diesem schlechten Hype aufrechtzuerhalten.

    Mein Fazit: Er hätte noch viel schlimmer sein können, das stimmt. Man konnte sich den Film ansehen. Aber ganz eindeutig auf eine anspruchslose, jugendliche, weibliche Zielgruppe mit Fable für Kitsch ausgelegt, wird wohl jeder, der aus diesem Schema fällt, guten Gewissens auf diesen Film verzichten können. Und wenn man sich auch nur ansatzweise mit Bildern oder Trailern des zweiten Teils beschäftigt und mitbekommt, dass dieser ja nun ausschließlich auf Kitsch, nackte Oberkörper, Dreiecksgeschichten und Liebesgeschwafel baut… nein danke. Der muss ja wirklich viel schlimmer als der erste Teil sein! Und unter dieser Betrachtung gewinnt der erste Teil natürlich wieder – ungerechtfertigt. Denn eigentlich sollte Schlechtes nicht dadruch besser werden, dass es noch etwas viel Schlechteres gibt…

  7. @ Threepwood

    wenn dia der film ned gefällt schau ihn dia doch einfach ned ann man
    aba mach ihn ned schlecht klar

  8. Wieder einmal ein Ton, der nicht in ein Filmforum gehört. Und eine entsprechende Bemerkung. Daher nur kurz, da es auf alle Posts zu übertragen ist:

    Aber selbstverständlich schau ich mir auch Filme an, über die ich mir eine fundierte Meinung bilden will, egal, was für Vorbehalte ich über sie habe. Und gerade aufgrund einiger nicht zu schlechter Kommentare aus meinem Bekanntenkreis habe ich dem Film immerhin eine Chance gegeben.

    Und natürlich sage ich dann, was ich wo und wie gut oder nicht gut finde. Dabei geht es nicht um schlechtmachen, sondern um Kritik und Meinungsaustausch. Ich denke, dass ich halbwegs sachlich geblieben bin, aber natürlich ist jeder Kommentar subjektiv.

    Klar wurmt es einen oft, wenn jemand das, was man selbst vergöttert, nicht mag. Aber das muss man einfach respektieren; ich akzeptiere auch, dass es viele toll finden, darf dies aber natürlich kritisieren und versuchen zu erklären, warum ich dies tu.

    In diesem Sinne: Jeder Twilight-Fan, der sich nun auf den Schlips getreten fühlt, kann sich beruhigen… ;)

  9. @Twilight fan: Na – das geht nun wirklich nicht. Um festzustellen, dass er einem nicht gefällt muss man ihn ja gesehen haben. Sonst wärs ja keine Kritik sondern Vorurteil.
    Aber: Lass Dich doch nicht ärgern, weil jemand anders der Film nicht gefällt. Dadurch wird er doch für Dich nicht schlechter, oder?

  10. Ach, ist das lustig hier, ich fühl mich fast so, als würde ich in der Sonne glitzern, wenn ich das hier lese… ;)

  11. Der JeP und der Tom sollten den Film überhaupt erstmal sehen, bevor sie sich hier einmischen, obwohl, nee, lieber nicht, dann finden sie den vielleicht doof und dann, aber, hmm… VERWIRRUNG!!

  12. @TOM @PAU
    Der PAU ist jetzt nur ein bisschen angefressen, weil er das mit dem Glitzerphoto nicht hinkriegt… Ich würd den Film vermutlich auch prima finden…

  13. Mensch, das war noch viel schlechter, als ich gedacht habe. Kann den Kommentar von Threepwood überwiegend so nehmen. Unfreiwillig komisch, extreme Logikfehler, generell keine Dramatik und gerade wenn es ein Liebesfilm ist, ist dieser Part auch nicht wirklich überzeugend. Dazu schlechte schauspielerische Leistungen und eher billige Effekte, die aber dann immerhin bei dem schlechten, da sehr übertriebenen Make-Up ja dazu passen. Sicherlich hätte es schlechter kommen können, aber ansatzweise gut ist dieser Film aus meiner Sicht deshalb nicht. Aber ich gehöre ja wenigstens nicht zu der gesuchten Zielgruppe.

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