„Resident Evil 4: Afterlife“ – Viel Geballer um nichts!

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Da ich die Computerspiele nicht kenne, kann ich natürlich nur von der Filmseite her über die neueste Fortsetzung von „Resident Evil“ urteilen, aber sie wäre vermutlich auch durch die Kenntnis dessen nicht unbedingt besser ausgefallen. Wobei der Film nicht unbedingt eine absolute Enttäuschung ist, man hat ja nicht viel erwartet, aber so wirklich vom Hocker hauen tut er einen dann doch nicht mehr. Er kann streckenweise mit viel Geballer und Action unterhalten, setzt zwar die Handlung des dritten Teils fort und doch wird er niemals wirklich spannend oder interessant. „Resident Evil: Afterlife“ ist kein schlechter Film, aber er ist ziemlich überflüssig.

Noch immer ist Alice auf der Suche nach den Verantwortlichen von Umbrella, die die Welt inzwischen in eine tote Wildnis voller Zombies verwandelt haben. Auf ihrem Rachefeldzug wird Alice gefangen und ihrer übermenschlichen Kräfte entledigt, kann aber fliehen. Sie sucht jetzt nach ihren Freunden aus der Wüste, die den letzten Zufluchtsort der überlebenden Menschen erreichen wollten. Doch Alice findet nicht das vor, was sie erwartet hat. Und wieder steht ein Kampf mit Umbrella und den Zombies bevor.

Der erste Teil von „Resident Evil“ hat wirklich Spaß gemacht, der zweite Teil war schon fast zu überzogen, an den dritten Teil kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern und irgendwo gab es noch einen animierten weiteren Teil, den ich nie gesehen habe. So will aber auch diese Fortsetzung nicht wirklich beeindrucken, zu sehr wirkt sie zusammengebastelt und unoriginell. Neben Hauptdarstellerin Milla Jovovich iat auch Ali Larter wieder mit dabei, nachdem sie am Anfang allerdings noch wie eine Wilde herumlaufen musste, hatte der Regisseur schnell Erbarmen, sodass sie nach einem Schnitt sofort wieder perfekt gekleidet und gestylt war, lag vermutlich an ihren Handschellen. Und wenn man schon Leute in einem ehemaligen Knast trifft, passt natürlich „Prison Break“-Star Wentworth Miller perfekt in das Szenario, ebenfalls ein nicht gerade origineller Schachzug.

Hier und da gibt es natürlich übertriebene Action, wem das reicht, der kann sicher daraus seine Begeisterung ziehen, wer hofft, dass Regisseur Paul W.S. Anderson mit dem vierten Teil wieder zur Qualität und dem Unterhaltungsfaktor des Erstlings zurück findet, wird leider wieder einmal enttäuscht. Aber keine Panik, der Filme endet natürlich wie alle Teile mit einem offenen Ende, der nächste Teil kommt also bestimmt.

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