„Chappie“ – Der etwas andere Robocop!

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Mit „District 9“ feierte Neill Blomkamp einen grandiosen Einstieg als Regisseur, sein zweiter Film „Elysium“ blieb dann etwas hinter der Erwartungen zurück, war aber trotzdem gelungen. Mit „Chappie“ kommt jetzt sein dritter Film in die Kinos und auch dieser zeigt schmutzige Science-Fiction mit Tiefgang, der mit Hugh Jackman, Sigourney Weaver und Dev Patel besetzte Film kann aber aufgrund einiger Logiklücken und einem nicht ganz passenden Ende nicht voll überzeugen, kann aber ansonsten schon aufgrund von Optik, Sound, Kamera und der etwas an „Robocop“ erinnernde Grundhandlung punkten.

Robotercops machen die Städte sicherer, doch als deren Programmierer eine künstliche Intelligenz in einen defekten Roboter einsetzt, der ihm dann jedoch von Kleinkriminellen gestohlen wird, passieren unvorhergesehene Dinge. Wie ein Kind fängt „Chappie“ an, die Welt zu verstehen und auch Recht und Unrecht sind für ihn Neuland. Doch als ein konkurrierender Programmierer die Robotercops außer Kraft setzt, um seinen eigenen Kampfroboter zu verkaufen, bricht in der Stadt das Chaos aus.

Die Idee ist sehr interessant, leider wechselt Blomkamp auch hier häufig von Independent zu Hollywood, was den Film etwas an Qulität verlieren lässt. Dafür ist er optisch wieder sehr gekonnt in Szene gesetzt. Man kann auf jeden Fall weiterhin ein Auge auf die kommenden Projekte von Blomkamp haben und ihm nur wünschen, dass er seine Talente nicht noch mehr in Richtung Popcornkino wandern lässt.

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