„Suicide Squad“ – Tolle Charaktere mit falschem Script!

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Nach dem Erfolg der Marvel-Kinofilme wollte DC auch was vom Kuchen abhaben, doch sowohl „Man of Steel“ als auch „Batman v Superman“ gingen größtenteils in die Hose. Somit hätte „Suicide Squad“ mit seinem anarchichen Humor und seinen verrückten Charakteren tatsächlich einen frischen Wind bringen können, doch leider krankt der Film an einer total konfusen Handlung, die ihre besten Momente in den Rückblenden zu den einzelnen Charakteren hat. An den Darstellern liegt es allerdings nicht, gerade Margot Robbie als Harley Quinn und Jared Leto als wirklich grandioser Joker hätten in einem eigenen Film wohl viel mehr überzeugen können. Aber auch Will Smith als Deadshot macht seine Sache gut.

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Nach dem Tod von Superman sucht man nach Möglichkeiten, um einem neuen Angriff von Metawesen entgegentreten zu können. So bildet man eine Spezialeinheit aus Bösewichten, die man zu kontrollieren glaubt. Doch Deadshot, Harley Quinn, Killer Croc, Rick Flag und El Diablo haben ihre eigenen Ziele, bis die böse Hexe Enchantress auch ihr Leben bedroht und sie wider Willen zusammenarbeiten müssen. Doch auch Harleys Freund, der Joker, will seine Freundin um jeden Preis zurück.

Entsprechend dem MCU versucht man auch hier die Handlung in die neue Gesamthandlung der DC-Kinowelt einzufügen, es gibt also auch kurze Auftritte von Batman und Flash, gerade Ben Affleck bereitet seinen nächsten Auftritt als dunkler Rächer vor. Doch vielleicht hätte man den Film eigenständiger machen und sich mehr auf die Origin-Geschichten seiner Charaktere konzentrieren sollen, gerade weil die Darsteller ganz offensichtlich Lust auf ihre absurden Rollen haben, allen voran Margot Robbie, Jared Leto und Will Smith. Aber auch die anderen Darsteller wie Jai Courtney, Joel Kinnaman, Jay Hernandez und Adewale Akinnuoye-Agbaje machen ihre Sache gut. Cara Delevingne gibt vermutlich ihr Bestes, ist aber eben leider keine wirklich gute Schauspielerin.

Nach Jack Nicholson in Tim Burtons „Batman“ und Heath Ledger in „The Dark Knight“ ist vor allem Jared Leto hervorzuheben, der dem Charakter des Jokers ein ganz neues Gesicht gibt, das wirklich viel Potential für weitere Filme hat. Somit sollte man hoffen, dass neben weiteren potentiellen Flops wie „Wonder Woman“ und „Justice League“ die Fortsetzung von „Suicide Squad“ und ein neuer „Batman“-Film mit Ben Affleck sich der Stärken des DC-Universums besinnt und doch noch einen gelungenen Film abliefert, das Potential dafür ist jedenfalls gegeben.

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