„Wilson – Der Weltverbesserer“ – Woody, das freundliche Arschloch!

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Woody Harrelson war schon immer ein guter Kandidat für spezielle Charaktere, auch für Wilson, dessen überaus direkte Ehrlichkeit ihm nicht unbedingt Freunde beschert, ist er die perfekte Besetzung. „Wilson“ ist ein schöner Film übers Älterwerden und die Unberechenbarkeit des Lebens mit einem tollen Hauptcharakter, den man trotz seiner speziellen Art schnell ins Herz schließt. So würde die absurde Grundhandlung, wie er seiner Ex ihre damals zur Adoption freigegebene Tochter stalkt, schon für einen netten Film sorgen, doch hier gibt es doch noch die ein oder andere Wendung, die man so nicht hat kommen sehen. Mal lustig, mal traurig, ein schöner Film für Zwischendurch, der mit Woody Harrelson, Laura Dern und Judy Greer die perfekten Schauspieler besetzt hat.

Inhalt

Eigentlich wollte Wilson (Woody Harrelson) nur Kontakt zu seiner Ex Pippi (Laura Dern) aufnehmen, der einzigen Person, die seine zynisch ehrliche Art damals ertragen konnte. Doch als er erfährt, dass sie damals ein Kind von ihm bekommen und es weggegeben hat, will er seine Tochter Claire (Isabella Amara), inzwischen ein Teenager, unbedingt ausfindig machen. Mit der Hoffnung auf eine glückliche Zukunft mit Frau und Tochter tritt er jedoch in jedes Fettnäpfchen und muss erkennen, dass es im Leben selten so kommt, wie man es sich wünscht.

Review

Eigentlich ist Wilson ein Arschloch, aber irgendwie doch liebenswert, denn seine Unfreundlichkeit basiert nur auf seiner Ehrlichkeit, die eben öfter mal weh tut. Doch so trägt Woody Harrelson den Charakter großartig durch die Handlung voller Schicksalsschläge und lässt einen an dem Auf und Ab teilhaben, das ihm im Film wiederfährt. Gerade in Kombination mit Laura Dern als Ex-Prostituierte mit etwas begrenzterem Verstand und Isabella Amara als ihre pummelige Tochter funktioniert der Charakter perfekt.

„Wilson“ verbindet viele typische Filmszenarien, aber keine davon entwickelt sich so, wie man es erwarten würde. Das ist die größte Stärke des Films, er kann einen immer wieder aus der Bahn werfen, egal wie sehr Wilson versucht, seine Eigenarten für das Wohl der, die ihm was bedeuten, in den Griff zu bekommen.

Der Film ist definitiv ein netter Film, aber eher was fürs Heimkino. Gerade Fans von Woody Harrelson kommen hier voll auf ihre Kosten.

Fazit

„Wilson“ ist ein Familienfilm der besonderen Art, vor allem von Woody Harrelson getragen, der den zynischen Hauptcharakter so überzeugend spielt, dass man ihm gerne bei den Enttäuschungen beisteht, die ihm im Verlauf des Film wiederfahren.

Bildergalerie


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