schlechtmittelmäßiggutsehr guteinzigartig  (16 Stimmen ~4.50 Sterne) Loading ... Loading ...

Sean Penns aktueller dritter Film basiert auf einen Roman von John Krakauer, der wiederum basiert auf einer wahren Begebenheit. Es geht um einen jungen Mann, der erfolgreich seinen Schulabschluss beendet hatte, doch statt in Harvard zu studieren, so wie es seine Eltern wollen, zerschneidet er seine Kreditkarte und seinen Perso und spendet sein gesamtes Geld. Mit nichts außer seinen Klamotten macht er einen Trip quer durch Amerika, Mexiko, Kanada und Alaska, ohne irgendjemanden etwas davon zu sagen. Der Anfang eines anrührenden und bewegenden Filmes.

Der Film pendelt zwischen tollen Naturaufnahmen, dem Drama der Eltern, die ihren Sohn suchen, und vor allem geht es um den Jungen, der merkt, was wirklich wichtig im Leben ist. Der mit jeder Person, mit jedem Ort und mit jedem Hinderniss reift und gewissermaßen erwachsen wird. Dieses Low-Budget Projekt besitzt ein paar bekannte Schauspieler wie Marcia Gray Harden, Jena Malone, Vince Vaughn und vor allem William Hurt. Doch die Hauptperson, gespielt von Emile Hirsch, sticht besonders stark hervor.

Es ist ein Film zum Lachen, Nachdenken und auch zum Weinen. Das klingt zwar enorm kitschig, aber hier trifft es wirklich zu. Am Ende des Films, kurz vorm Abspann, sieht der Zuschauer das Foto des echten Wanderers, eine Stille breitete sich dabei im Kinosaal aus und nach dem Film gab es für lange Zeit ein betretenes Schweigen. Dieser Film ist mehr als nur sehenswert und ich kann ihn nur weiter empfehlen, falls er noch in euren betreffenden Kinos läuft.

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