„Daddy’s Home 2“ – Ämusante Fortsetzung mit Weihnachtsfeeling!

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Wenn eine komplizierte Familiensituation noch komplizierter werden soll, holt man einfach eine zusätzliche Generation dazu, das hat schließlich schon bei „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ gut funktioniert. Das dachte man sich auch bei der Fortsetzung der Komödie „Daddy’s Home – Ein Vater zuviel“, wo das Mega-Weichei von Stiefvater in Form von Will Ferrell mit dem coolen biologischen Vater Mark Wahlberg um die Gunst des Nachwuchses buhlte. Auch wenn Will Ferrells bekannt kindische Performance insgesamt wieder etwas grenzwertig war, funktionierte der Humor letztendlich aufgrund des guten Zusammenspiels mit Mark Wahlberg dann doch irgendwie. Jetzt kehren wir in die Welt der „Co-Daddies“ zurück und dürfen nicht nur John Lithgow als ebenfalls sehr überdrehten Vater von Ferrells Charakter und Mel Gibson (!) als sarkastisch fiesen Dad von Wahlberg mit im Team begrüßen. Zusammen bietet die Großfamilie einen Weihnachtstrip, der teilweise schon fast eine Konkurrenz zu den Griswolds in „Schöne Bescherung“ darstellt.

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„Flatliners“ – Völlig überflüssige Neuauflage!

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Der 80er-Klassiker „Flatliners“ mit Kiefer Sutherland, Julia Roberts und Kevin Bacon ist in meinen Augen auch kein Meisterwerk, aber trotzdem für die damalige Zeit interessant, da er sich dem Thema „Leben nach dem Tod“ schon damals auf eine interessante, nicht-religiöse Weise widmete. Jahrzehnte später ist die Technik nun schon um Längen weiter, trotzdem gibt es keine verlässlichen Informationen zu dem Thema, eine perfekte Grundlage, um sich dem Stoff auf eine interessante neue Weise ein weiteres Mal zu widmen. Die Chance wird hier allerdings im großen Stil vertan, die Handlung wird kaum variiert, nur der Horroranteil wird unnötig erhöht. Und wer aufgrund der Nebenrolle von „Original-Flatliner“ Kiefer Sutherland auf eine Fortsetzung und einen Bezug zum alten Film gehofft hat, der wird ebenfalls enttäuscht. Auch „Flatliners“ ist nur ein müder Neuaufguss, der dabei tatsächlich die Chance gehabt hätte, dem Stoff eine neue Richtung zu geben.

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„Kommissar Maigret“ – Rowan Atkinson ermittelt weiter!

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Vor einem Jahr konnten wir Rowan Atkinson zum ersten Mal in der Rolle des französischen Kult-Kommissars Maigret bewundern. Jetzt kehrt die Serie mit zwei neuen Fällen in Spielfilmlänge zurück und kann erneut vor allem mit einem wirklich überzeugenden Rowan Atkinson punkten, der ein weiteres Mal zeigt, dass er auch ernste Charakterrollen perfekt beherrscht und keinesfalls auf Klamaukrollen wie in „Mr. Bean“, „Black Adder“, „Inspektor Fowler“ oder „Johnny English“ festgelegt ist. Die beiden neuen Fälle der zweiten Staffel „Die Nacht an der Kreuzung“ und „Die Tänzerin und die Gräfin“ sind zudem toll ausgestattet, spannend inszeniert und ein Muss für Krimifans. Natürlich auch für alle Atkinson-Fans! Bei uns erscheint Staffel 2 am 27. Dezember 2017 auf DVD und Blu-ray.

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„Coco“ – Pixars spaßiger Ausflug in die Welt der Toten!

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Das ehemalige Animationsaushängeschild Pixar hatte zuletzt 2015 mit „Alles steht Kopf“ mal wieder einen echten Geniestreich hingelegt, danach konnten „Findet Dorie“, „Arlo & Spot“ sowie „Cars 3“ nur bedingt als großer Wurf bezeichnet werden. Das ändert sich jetzt mit „Coco – Lebendiger als das Leben“, der mit herrlich schrägem Humor und einer gefühlvollen Geschichte über den Tod und die Musik mal wieder einen Nerv trifft. Die Geschichte über einen Jungen aus Mexiko, der so gerne Musiker wäre, dessen Familie aber aufgrund einer alten Familiengeschichte Musik komplett aus ihrem Leben verbannt hat, und den es am Tag der Toten aus Versehen in deren verrückte Welt verschlägt, kann mit vielen amüsanten Ideen und einer tollen Mischung aus Witz und Gefühl mal wieder auf voller Länge überzeugen.

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„Schneemann“ – Fassbender jagt Killer in Norwegen!

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Ein Kriminalthriller in Nordeuropa, Schnee und Blut, eine normalerweise spannende Kombination. Nicht zuletzt seit der „Millenium“-Trilogie erfreuen sich Krimis aus dem Norden einer großen Beliebtheit. „Schneemann“ könnte auch in diese Sparte passen, mit Michael Fassbender, Rebecca Ferguson, Charlotte Gainsbourg, Val Kilmer und J.K. Simmons prominent besetzt, ausgetattet mit tristen Bildern des schneebedeckten Norwegens, in der Hauptrolle ein fertiger, aber fähiger Ermittler, an seiner Seite eine junge ehrgeizige Frau, beide verfolgen einen fiesen, brutalen Serienkiller. Klingt alles nicht schlecht, doch Fassbender kann tatsächlich mal nicht voll überzeugen, die Handlung ist ein einziger Lückenteppich, sodass man weder genug über die Personen erfährt, noch die Auflösung des Falls wirklich verständlich daher kommt. Schade, aber auch nordische Filme müssen nicht immer überzeugen.

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„Mother!“ – Jennifer Lawrence brilliert in völlig krankem Szenario!

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Eins muss man Regisseur Darren Aronofsky lassen, man weiß bei seinen Filmen nie, was einen erwartet. Allerdings gelingen seine Filme nicht immer, neben absoluten Meisterwerken wie „Requiem For A Dream“ oder „Black Swan“ sind auch immer mal wieder Misserfolge wie „Noah“, „The Wrestler“ oder „The Fountain“ dazwischen. „Mother!“ ist jetzt ein ganz besonderer Fall, ein künstlerisch und optisch wirklich beachtliches Werk, eine unglaublich nervenzerfetzende Handlung voller kranker Einfälle mit wirklich großartig spielenden Schauspielern wie Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Michelle Pfeiffer, Ed Harris, Domhnall Gleeson oder Kristen Wiig. Mir persönlich war der Film letztendlich aber doch zu krank, zu grenzenüberschreitend und hat mich dann doch eher verstört als unterhalten. Manche Dinge muss ich echt erst mal wieder aus meinem Kopf kriegen und würde den Film daher auch nicht unbedingt empfehlen. „Mother!“ ist kein Horrorfilm, sondern ein bitterböser Psychotrip, der einen heftig bei den tiefsten Ängsten packt und bis zum Ende immer noch einen Level drauf setzt. Wer sich dem trotzdem stellen möchte, der soll später nicht sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt.

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„Borg / McEnroe“ – Shia LaBeouf pöbelt in Wimbledon!

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In den 80ern, als Boris Becker noch als versierter Tennisspieler und nicht nur als tumber Medientrottel bekannt war, war Tennis noch eine der erfolgreichsten Sportarten überhaupt. Nach zahlreichen Sportfilmen war es also auch mal an der Zeit, dass man sich hier ein paar besonderen Charakteren widmen würde. Mit den Erzrivalen Björn Borg, dem ruhigen Kraftprotz aus Schweden, und Jon McEnroe, dem ständig pöbelnden Newcomer aus den USA, hat man sich hier auch zwei wirklich einzigartige Tennisspieler herausgesucht, deren Zusammentreffen in Wimbledon 1980 immer noch eins der packendsten Tennisduelle aller Zeit darstellt. Doch „Borg / McEnroe“ ist nicht nur was für Tennisfans, der Film ist mit Shia LaBeouf und Sverrir Gudnason großartig besetzt und bietet einen interessanten Einblick in die Welt hinter dem Tenniscourt.

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Disney kauft 21th Century Fox

Es hatte sich abgezeichnet, nun ist es Fakt: Der Walt-Disney-Konzern kauft für 52,4 Milliarden Dollar einen Großteil des Konkurrenten 21st Century Fox, dazu gehören 20th Century Fox und Sky plc. Durch das Schlucken eines seiner größten Konkurrenten baut Disney also sein Mega-Filmimperium aus, zu dem mittlerweile u. a. bereits Marvel, Pixar und Lucasfilm gehören, und forciert den Angriff auf Netflix und Amazon. Disney steigt 2019 selbst ins Streaming-Geschäft ein und hat deshalb bereits die Partnerschaft mit Netflix beendet. Doch während es Disney bisher an Inhalten gefehlt hat, sollte das nun kein Problem mehr sein: Nun kann Disney auch zahlreiche weitere Blockbuster wie „Avatar“, „Titanic“, „X-Men“ oder „Die Simpsons“ zeigen. Also noch mehr Superhelden in einem Franchise, neben den X-Men kommen vielleicht ja auch noch die Fantastic Four oder Deadpool mit ins MCU. Ob das nicht vielleicht doch irgendwann keiner mehr sehen will?

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